Fenerbahce will Alexander Büttner

Fenerbahce sucht nach vier Transfers weiter Verstärkungen. Ein linker Außenverteidiger genießt hohe Priorität - für diese Position soll der Niederländer Alexander Büttner erste Wahl sein. Auch Fabio Coentrao wird gehandelt. Doch Trainer Pereira kritisiert etwas anderes.

Trotz der Transfers von Aatif Chahechouhe, Gregory van der Wiel, Roman Neustädter und Martin Skrtel (soll kommende Woche vorgestellt werden) sind noch einige Positionen bei Fenerbahce vakant. Zum einen die des linken Außenverteidigers, die nach dem Abgang von Caner Erkin (zu Inter Mailand) nur Hasan Ali Kaldirim bekleidet. Zum anderen die des offensiven Mittelfeldspielers, ergo des Spielmachers, da Diego Ribas vor dem Absprung steht (GazeteFutbol berichtete). Zumindest Kaldirim wird in naher Zukunft Konkurrenz haben, denn: Fenerbahce signalisiert Interesse an Alexander Büttner vom russischen Spitzenverein Dynamo Moskau! Der Niederländer war zur Rückrunde der abgelaufenen Saison an den RSC Anderlecht ausgeliehen, bestritt für die Belgier 16 Pflichtspiele, in denen er einen Treffer und drei Torvorlagen markierte. Sein Vertrag in Moskau läuft im Sommer 2017 aus, der 27-Jährige will die Russen aber schon in diesem Sommer verlassen.

Alternative Coentrao? Dementi bei Jonathan Silva

Eine Alternative soll türkischen Medienberichten zufolge Fabio Coentrao von Champions League-Sieger Real Madrid sein. Der Portugiese war abgelaufene Saison an den AS Monaco verliehen, kam dort wegen Verletzungsproblemen allerdings nur zu 19 Pflichtspielen (drei Tore, zwei Torvorlagen). Auch deshalb soll der Ex-Nationalspieler (51 Länderspiele, fünf Tore) zunächst für ein Jahr ausgeliehen werden. In Madrid steht der 27-Jährige noch bis 2019 unter Vertrag. Kein Thema ist dagegen eine vermeintliche Ausleihe des Argentiniers Jonathan Silva (Boca Juniors). Der Fenerbahce-Vorstand hat entsprechende Gerüchte dementiert.

Pereira moniert physische Mängel – Topal nur leicht verletzt

Cheftrainer Vitor Pereira muss sich zunächst weiter gedulden. Nach dem 3:1-Testspielsieg gegen den FC Voluntari (Rumänien) hat sich Pereira zwar zufrieden gezeigt. Allerdings monierte er: „Wir haben sichtbare physische Mängel. Mir hat unser Spiel generell gefallen, wir hatten viele Torchancen. Doch in vielen Situationen hätten meine Spieler schneller spielen können, dazu mit mehr Tempo angreifen müssen. Zufrieden bin ich vor allem mit unseren Jugendspielern. Wir müssen uns trotzdem in allen Bereichen steigern, wenn wir die Champions League-Qualifikation überbestehen wollen.“ Immerhin ist der 47-Jährige erleichtert darüber, dass Abräumer Mehmet Topal (musste nach 40 Minuten verletzungsbedingt ausgewechselt werden) nicht länger ausfällt. Der türkische Nationalspieler hat einen Schlag abbekommen und muss nur wenige Tage mit dem Training aussetzen. Das ergab eine MRT-Untersuchung am Sonntag.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf GazeteFutbol.de.

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