Tusk: „Ein trauriger Tag für Frankreich und Europa“

EU-Präsident Tusk äußerste sich bestürzt über den Anschlag in Nizza. US-Präsidentschaftsbewerber Trump drückte sein Mitgefühl aus. US-Präsident Obama verurteilte die Tat. IS-Anhänger sollen die Tat gefeiert haben. Präsident Hollande hat seinen Krisenstab einberufen.

Nach dem schweren Anschlag in Nizza hat sich der EU-Ratspräsident Donald Tusk erschüttert gezeigt. „Es ist ein trauriger Tag für Frankreich, Europa und uns alle hier in der Mongolei“, sagte Tusk am Freitag zum Auftakt des Asien-Europa-Gipfels vor Journalisten in der mongolischen Hauptstadt Ulan Bator.

Es sei ein Angriff auf die Menschen in Frankreich gewesen, die Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit gefeiert hätten. „Wir stehen vereint mit den Menschen und der Regierung Frankreichs in ihrem Kampf gegen Gewalt und Terrorismus“, sagte Tusk, während sich 31 Staats- und Regierungschefs und andere Vertreter aus Europa und Asien zu ihrem Gipfel versammelten.

US-Präsident Obama hat den Angriff verurteilt und Frankreich Hilfe angeboten. „Ich verurteile schärfstens, was eine schreckliche Terrorattacke zu sein scheint.“

Donald Trump brachte auf Twitter sein Mitgefühl zum Ausdruckt und wird die für diesen Freitag geplante Bekanntgabe seines Kandidaten für das Amt des US-Vizepräsidenten wegen der tödlichen Angriffe in Nizza verschieben. Einen neuen Zeitpunkt nannte er zunächst nicht. Am Montag beginnt in Cleveland die Convention der Partei, in deren Verlauf die Kandidaten für die Ämter des Präsidenten und seines Vize offiziell bestätigt werden sollen.

Das Terrorism Research and Analysis Consortium (TRAC) berichtet, dass ISIS-nahe Twitter-Konten das Attentat von Nizza feiern.

Die Hintergründe der Tat sind unklar.

Weitere Reaktionen:

„Das Entsetzen über den Anschlag von Nizza ist kaum in Worte zu fassen. Alle Gedanken sind bei unseren französischen Freunden.“

(Regierungssprecher Steffen Seibert auf Twitter)

„Im Namen der Pariser geht unsere ganze brüderliche Unterstützung an die Menschen in Nizza. Unsere Städte sind vereint.“

(Anne Hidalgo, Bürgermeisterin von Paris auf Twitter)

„Tragisches Paradox, dass jene Menschen zum Ziel wurden, die Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit feierten.“

(EU-Ratspräsident Donald Tusk auf Twitter)

„Wir stehen vereint mit den Menschen und der Regierung Frankreichs in ihrem Kampf gegen Gewalt und Terrorismus.“

(EU-Ratspräsident Donald Tusk vor Journalisten in der mongolischen Hauptstadt Ulan Bator)

„Tiefes Mitgefühl und unendliche Traurigkeit angesichts der Attacke in Nizza. Solidarität gegenüber den Bewohnern von Nizza und den Einwohner (des Departements) Alpes-Maritimes.“

(Ehemaliger französischer Präsident Nicolas Sarkozy auf Twitter)

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