Syrien: ISIS-Stadt steht kurz vor dem Fall

Die von den USA unterstützten Kurden-Milizen stehen kurz davor, einen Durchbruch in der ISIS-Stadt Manbidsch zu erzielen. Sollte es den Milizen gelingen, den Westen der Stadt zu erobern, könnte ein direkter Vorstoß auf das Stadtzentrum ausgeführt werden.

Der Westen der IS-Stadt Manbidsch steht zur vor der Eroberung durch Kurden. (Screenshot/South Front)

Der Westen der IS-Stadt Manbidsch steht zur vor der Eroberung durch Kurden. (Screenshot/South Front)

Die Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF), die hauptsächlich aus Kurden-Milizen bestehen, haben ISIS-Verbände in der Stadt Manbidsch durch einen gezielten Angriff in zwei Teile gespalten, berichtet das militärische Analyse-Portal South Front.

In den kommenden Tagen werden die Milizen eine Gruppe von ISIS-Kämpfern, die sich nun isoliert im Westen von Manbidsch befinden, angreifen und aufreiben. Sollte den Kurden-Milizen dieser Vorstoß gelingen, ließe sich in der Folge eine Großoffensive auf das Zentrum von Manbidsch starten. Währenddessen hat die US-geführte Allianz bisher über 20 Luftschläge ausgeführt und konnte 15 verschiedene ISIS-Einheiten eliminieren.

Doch bei den US-Luftangriffen in der ISIS-Stadt Manbidsch kamen auch 77 Zivilisten ums Leben. Der syrische Außenminister Wael al-Muallem hat sich am Mittwoch in einem Beschwerdeschreiben an die UN gewandt, berichtet Al-Masdar News. Die französische Luftwaffe soll im Nordosten von Aleppo Luftschläge ausgeführt haben, die zum Tod von 85 Zivilisten führten. Betroffen seien Zivilisten aus dem Dorf Al-Tukhar. Syrien fordert die westliche Allianz dringend auf, mit der syrischen Armee zu kooperieren, um solche Vorfälle zu vermeiden.

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