Russland bombardiert Söldner im Süden von Aleppo

Russland fährt mit seinen Luftschlägen gegen islamistische Söldner in Aleppo fort. Obama und Putin hatten seit Monaten miteinander kooperiert. Doch die US-Geheimdienstkreise üben einen großen Druck auf Obama aus und lehnen eine Kooperation mit Russland ab.

Die aktuelle Lage in Südwest-Aleppo. (Screenshot)

Die aktuelle Lage in Südwest-Aleppo. (Screenshot)

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag hat die russische Luftwaffe Stellungen von islamistischen Söldnern in der Stadt Aleppo bombardiert. Die Schläge konzentrierten sich auf den Süden von Aleppo, berichtet Al-Masdar News.

Zuvor hatte Russland die USA darüber informiert, dass Söldner in Syrien Giftgas eingesetzt haben sollen. Nach Angaben der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen hatten islamistische Söldner bereits im vergangenen Jahr Giftgas eingesetzt.

In den vergangenen Monaten hatte es zwischen Obama und Putin eine enge Kooperation im Syrien-Konflikt gegeben. Doch bereits Mitte Juli veröffentlichte die Washington Post einen Artikel mit mehreren Aufrufen von US-Geheimdienstmitarbeitern, die von Obama eine harte Linie gegenüber Putin forderten.

Geheimdienstdirektor James Clapper beklagte sich über Obamas Haltung. Es müsse darüber nachgedacht werden, ob man Russlands Versprechen im Syrien-Krieg trauen könne. Kritik äußerte das Blatt auch an US-Außenminister John Kerry, der ebenfalls um einen Ausgleich mit Russland bemüht ist.

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