Play Offs: Kein Spaziergang für Süperligisten

In der Schweiz wurden die Partien für die Play Offs der Europa League ausgelost. Die türkischen Vertreter Fenerbahçe, Osmanlıspor und Başakşehir erwartet kein Spaziergang auf dem Weg in die Gruppenphase.

Türkischer Fußball ist beliebt. (Foto: Flickr/[Soccer][Photo] by kimama_labo CC BY 2.0)

Türkischer Fußball im Close-up. (Foto: Flickr/[Soccer][Photo] by kimama_labo CC BY 2.0)

Wir hatten in unserem gestrigen Vorbericht zu den Europa League-Spielen Abdullah Avcı ein wenig Pech im Europapokal attestiert. Trotzdem schaffte es Başakşehir mit zwei Remis gegen Rijeka in die Play Offs. Doch da wartet eine schier unlösbare Aufgabe auf den Klub aus Istanbul. Bei der heutigen Auslosung bekam sie die Mannschaft von Shaktor Donetsk zugewiesen. Ein Team also, dass üblicherweise in der Champions League spielt. Auch wenn die Ukrainer den Trainer gewechselt und in den vergangenen zwei Jahren sicherlich an Kaderstärke durch Abgänge eingebüßt haben, sind sie eigentlich eine Nummer zu groß für Başakşehir. Aber wer weiß: vielleicht gelingt der Truppe von Avcı mit Glück und Geschick die Sensation.

Machbare Aufgaben für Fenerbahçe und Osmanlıspor

Leichter haben es dagegen Fenerbahçe und Osmanlıspor. Der türkische Vizemeister war in der Auslosung gesetzt und bekommt es mit den Grasshopper aus Zürich zu tun. Das ist keine Laufkundschaft, aber Fenerbahçe geht als klarer Favorit in die beiden Duelle. Zwei Siege wären hier optimal, denn die Schweiz ist neben Belgien ein Konkurrent für die Türkei in der UEFA-Fünfjahreswertung. Midtjylland heißt dagegen der Gegner von Osmanlıspor. Die Dänen sind kein leichtes Los, aber auch kein übermächtiger Konkurrent. Die Mannen aus Ankara sind aufgrund ihrer überschaubaren Europapokal-Historie nominell die Außenseiter. Dennoch wird das sicherlich ein Duell auf Augenhöhe.

Die Spieltermine

Die Hinspiele werden am 18. August ausgetragen, die Rückspiele erfolgen dann eine Woche später am 25. August. Die Sieger dieser Partien erreichen die Gruppenphase der Europa League, die am 15. September beginnt. Dort wird dann auch Konyaspor, der Tabellendritte der vergangenen Süperlig-Saison, am Start sein. Übrigens: Seit dem Jahr 2010 haben nicht mehr drei türkische Teams diese Play Offs erreicht. Das ist immerhin als kleiner Erfolg zu werten.

Auslosung der Play-offs zur UEFA Europa League

Astana (KAZ) – BATE Borisov (BLR)
AEK Larnaca (CYP) – Slovan Liberec (CZE)
Arouca (POR) – Olympiacos (GRE)
Dinamo Tbilisi (GEO) – PAOK (GRE)
Midtjylland (DEN) – Osmanlıspor (TUR)
Austria Wien (AUT) – Rosenborg (NOR)
Trenčín (SVK) – Rapid Wien (AUT)
Beitar Jerusalem (ISR) – Saint-Étienne (FRA)
Lokomotiva Zagreb (CRO) – Genk (BEL)
Vojvodina (SRB) – AZ Alkmaar (NED)
Maribor (SVN) – Qäbälä (AZE)
Gent (BEL) – Shkëndija (MKD)
Slavia Praha (CZE) – Anderlecht (BEL)
İstanbul Başakşehir (TUR) – Shakhtar Donetsk (UKR)
Astra Giurgiu (ROU) – West Ham United (ENG)
SønderjyskE (DEN) – Sparta Praha (CZE)
Fenerbahçe (TUR) – Grasshoppers (SUI)
Sassuolo (ITA) – Crvena zvezda (SRB)
Brøndby (DEN) – Panathinaikos (GRE)
IFK Göteborg (SWE) – Qarabağ (AZE)
Krasnodar (RUS) – Partizani Tirana (ALB)
Maccabi Tel-Aviv (ISR) – Hajduk Split (CRO)

Freilos für die Gruppenphase

Schalke (GER), Zenit (RUS), Manchester United (ENG) Athletic Club (ESP), Internazionale Milano (ITA), Fiorentina (ITA), Braga (POR), Standard Liège (BEL), Celta Vigo (ESP), Feyenoord (NED), Mainz (GER), FC Zürich (SUI), Southampton (ENG), Nice (FRA), Zorya Luhansk (UKR), Konyaspor (TUR)

Dieser Beitrag erschien zuerst auf GazeteFutbol.de.

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