Grasshopper hat keine Sicherheitsbedenken mehr

Der Fenerbahce-Gegner Grasshopper Zürich hat sich nun endgültig dafür ausgesprochen, dass man bedingt an die Verbesserung der aktuellen Lage in der Türkei wegen dem Putschversuch nach Istanbul reisen werde.

Seit einigen Tagen hatte der Putschversuch im vergangenen Monat den türkischen Fußball erreicht und bestimmte die Schlagzeilen in den lokalen Gazetten. Die Züricher hatten zahlreichen Medienberichten zufolge erhebliche Sicherheitsbedenken vor der Hinrunden-Begegnung gegen Fenerbahce am 18. August in Istanbul. Man zog es sogar in Erwägung, nicht in das Land zu reisen. „Wir sind zum Schluss gekommen, dass wir unsere Leute nach heutigem Wissensstand nicht guten Gewissens in die Türkei reisen lassen können.“ so GC-Verwaltungspräsident Stephan Anliker noch in den vergangenen Tagen. Jedoch scheint sich das Blatt nun gewendet zu haben. Nach den Aussagen des Vorstandsmitglieds Hans Klaus steht der Begegnung nichts mehr im Wege. Zuvor wurden die Schweizer vor allem in der Türkei für ihre Äußerungen stark kritisiert.

Hans Klaus: „Es gibt keine Probleme!“

Laut Klaus wurden nötige Vorkehrungen versprochen: „Natürlich werden wir das Spiel in Istanbul ohne jegliche Überlegungen bestreiten. Wir haben die Information bekommen, dass sich die Situation in der Türkei langsam aber sicher beruhigt. Im Gegenzug möchten wir gerne die türkischen Fans herzlichst empfangen.“ Man habe lediglich die UEFA um Informationen gebeten, wie die aktuelle Lage im Lande ist und, ob man dem Club die nötige Sicherheit gewährleisten könne. Eine Verlegung des Spiels auf ein anderes Land sei für die Funktionäre der Blau-Weißen nie ein Thema gewesen. Somit gab es auch diesbezüglich keinen Antrag an die UEFA.

Das Hinspiel für die Playoff-Runde findet am 18. August in Istanbul statt, ehe die Gelb-Marineblauen am 25. August für das Rückspiel die Reise nach Zürich antreten werden.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf GazeteFutbol.de.

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