BBC: Britische Söldner kämpfen in Syrien

In Aleppo tobt zwischen Söldnern und Regierungstruppen ein Kampf um die Versorgungslinien. Die Kontrolle über die Linien entscheidet über den Ausgang der Schlacht von Aleppo. Währenddessen wurden an der Grenze zu Jordanien britische Truppen gesichtet, meldet die BBC.

Söldner wollen ihre Versorgung nach Ost-Aleppo wiederherstellen. (Screenshot)

Söldner wollen ihre Versorgung nach Ost-Aleppo wiederherstellen. (Screenshot)

In der Stadt Aleppo geht es bei den Gefechten zwischen islamistischen Söldnern und den Regierungstruppen vor allem um die Kontrolle der Versorgungslinien. Wer immer es schafft, die Kontrolle über die Versorgungslinien über einen längeren Zeitraum aufrecht zu erhalten, gewinnt die Schlacht um Aleppo, was wiederum den Ausgang des Syrien-Konflikts weitgehend entscheiden wird.

Zuletzt hatten Söldner der Gruppen Dschaisch al-Fatah, Fatah Halab und der Al-Nusra-Front, die sich mittlerweile Fatah al-Scham nennt, um sich aufgrund ihrer Verbindungen zu Al-Qaida ein neues Image anlegen will, den Südwesten von Aleppo erobert. Ursächlich war ein Überraschungsangriff von tausenden Söldnern auf Stellungen des Militärs, berichtet Al-Masdar News.

Trotzdem ist es den Söldnern bisher nicht gelungen, die Versorgung in das von Söldnern besetzte Ost-Aleppo wieder vollständig herzustellen. Denn die syrische Armee hat auf den Straßen noch weitgehend die Feuerkontrolle.

Die BBC berichtet, dass in Syrien in der Nähe der Grenze zu Jordanien britische Soldaten gesichtet wurden. Sie sollen über Scharfschützengewehre, schwere Maschinengewehre und Panzerabwehrwaffen verfügen. Nach offiziellen Angaben unterstützen die Briten die „Rebellen“ im Kampf gegen die syrische Armee.

Zuvor berichtete The Middle East Eye, dass britische Truppen die Söldner in Syrien von Jordanien aus unterstützen. Die Unterstützung soll vor allem die sogenannte New Syrian Army“ erhalten, die aus islamistischen Söldnern und Söldnern der Freien Syrien Armee (FSA) besteht.

Timeturk berichtet, dass die „New Syrian Army“ von den USA, Großbritannien und Jordanien gegründet wurde. Als Gegner der „Neuen Syrischen Armee“ gelten die Regierung in Damaskus, Russland und ISIS. Im Juni hatte die russische Luftwaffe eine Stellung der „New Syrian Army“ bombardiert, berichtet Military Times.

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