EL: Drei türkische Teams im Einsatz

Basaksehir, Fenerbahce und Osmanlispor: Drei türkische Teams haben am Donnerstagabend die Chance, den Grundstein für den Einzug in die Gruppenphase der Europa League zu legen. Doch was sagen die Trainer Abdullah Avci, Dick Advocaat und Mustafa Resit Akcay vor den Duellen?

Gleich drei türkische Teams sind am Donnerstagabend im Einsatz, wenn es darum geht, eine gute Ausgangsposition für die Playoff-Rückspiele kommende Woche zu erspielen. Den härtesten Brocken hat zweifellos Medipol Basaksehir erwischt, das gegen den ukrainischen Topklub Shakhtar Donetsk bestehen muss. Vizemeister Fenerbahce hat mit den Grasshoppers aus Zürich eine lösbare Aufgabe vor sich, auch Osmanlispor darf sich gegen den dänischen Vertreter FC Midtjylland berechtigte Hoffnungen auf den Einzug in die Gruppenphase machen. GazeteFutbol hat die letzten Eindrücke aus den Lagern der türkischen Teams eingefangen und erste Stimmen vor den Duellen am Donnerstagabend gesammelt…

Mustafa Resit Akcay, Trainer Osmanlispor

„Wir haben uns auf das Midtjylland-Spiel sehr gut vorbereitet. Auch diese Runde möchten wir überstehen und uns für die Gruppenphase qualifizieren. Meine Spieler sind mental, taktisch und physisch bereit. Ich bin überzeugt davon, dass wir weiterkommen können. Die Spiele im Europapokal sind wichtig, doch wichtiger ist für uns der Ligabetrieb. Letztendlich geht es darum, was wir im Ligabetrieb zu leisten im Stande sind. Daher ist das Spiel gegen Antalyaspor am Wochenende mindestens genauso wichtig wie das Spiel gegen Midtjylland.“

Dick Advocaat, Trainer Fenerbahce

„Ich hoffe, unsere Zuschauer lassen uns nicht im Stich, wir brauchen sie. Ich habe mit den Spielern gesprochen. Jeder weiß, was er zu tun hat. Die Rechnung ist ganz einfach: Wir müssen nach den beiden Spielen in der Gruppenphase sein. Für mich ist das wichtigste Spiel das nächste Spiel. Ich habe die Analysen zum Gegner bekommen, morgen wird es noch zwei Sitzungen vor dem Spiel geben.

[…] Individuelle Klasse ist wichtig, doch eine gute Organisation ist immer notwendig. Wir möchten offensiv spielen, Tore erzielen und selbst entscheiden, wie das Spiel laufen soll. Wir sind gegen die Grasshoppers der Favorit und müssen gewinnen. Nach den ersten vier Spielen werde ich einen klareren Eindruck von der Mannschaft bekommen.

[…] Meine Spieler müssen mir zeigen: Wollen sie spielen, wollen sie auf der Bank sitzen oder wollen sie auf die Tribüne? Robin van Persie ist ein wichtiger Bestandteil des Teams. Doch ich bin nicht der Typ, der über einzelne Personen spricht. Die Spieler, die am besten ins System passen, werden spielen.“

Pierluigi Tami, Trainer Grasshopper Zürich

„Wir sind sehr glücklich über die Paarung. Bislang haben wir in der Europa League gute Leistungen gezeigt. Jetzt hat sich unsere junge Mannschaft dieses Duell verdient. Es ist eine Ehre für uns, gegen ein so starkes Team wie Fenerbahce spielen zu dürfen. Wir glauben an das Weiterkommen und möchten das Spiel morgen einfach nur genießen.“

Abdullah Avci, Trainer Basaksehir

„Wir haben die Gelegenheit, in diesem Spiel für ein großes Ausrufezeichen in Europa zu sorgen und werden versuchen, diese Chance zu nutzen. Unser Gegner ist sehr stark, doch auch ich habe eine charakterstarke Mannschaft, die noch viel Entwicklungspotenzial hat. Um erfolgreich zu sein, müssen wir an unsere Grenzen gehen. Auch glauben wir an das Weiterkommen, schließlich beginnt jedes Spiel mit einem 0:0. Man muss heutzutage das Spiel nach vorne und hinten beherrschen, richtig planen und die richtigen Strategien entwickeln.

[…] Unser Gegner kämpft nach sechs Jahren um den Einzug in die Gruppenphase in der Europa League. Zuvor war man stets in der Champions League präsent. Sie waren acht Mal Meister, zuletzt zwei Mal Vizemeister. Wir hingegen bestehen quasi erst seit zwei Jahren und sind auch seitdem im Europapokal. Wir wollten nach der letzten Saison den nächsten Schritt nach vorne machen. Ich denke, das ist uns in der Runde zuvor bereits gelungen.“

Dieser Beitrag erschien zuerst auf GazeteFutbol.de.

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