Syrien und Russland schlagen ISIS-Offensive in Aleppo zurück

Eine Offensive der Terror-Miliz ISIS im Osten der Provinz Aleppo ist gescheitert. Die ISIS-Kämpfer kommen offenbar aus der Stadt Manbidsch, die zuvor von US-Militärs und ihren Verbündeten eingenommen wurde.

Die militärische Lage in Aleppo am 18. August 2016. (Screenshot)

Die militärische Lage in Aleppo am 18. August 2016. (Screenshot)

Die Terror-Miliz ISIS hatte am Mittwoch und Donnerstag eine großangelegte im Osten der Provinz Aleppo gestartet. Die Offensive richtete sich gegen die Stellungen der syrischen Armee (SAA) nördlich des Militärstützpunkts Kuweires, berichtet Al-Masdar News. Dabei zog ISIS durch das Dorf Nasrallah, das sich in der Nähe des Stützpunkts befindet.

Allerdings musste ISIS die nordöstliche Flanke von Nasrallah nach zwei vergeblichen Durchbruchsversuchen räumen. Ihre schweren Waffen mussten sie zurücklassen. Diese wurden von der SAA beschlagnahmt. Nach Angaben der SAA wurden über 20 ISIS-Kämpfer getötet. Auf der syrischen Seite gab es 18 Opfer.

Der versuchte Vorstoß von ISIS aus dem Osten gen Westen kommt nicht zwangsläufig überraschend. Am Dienstag hatten US-Militärs den Rückzug der Terror-Miliz ISIS aus Manbidsch zugelassen, ohne die Möglichkeit eines Angriffs zu nutzen. Es bestand die Gefahr, dass die ISIS-Kämpfer in die Stadt Aleppo, die sich 67 Kilometer südwestlich von Manbidsch befindet, ziehen und die islamistischen Söldner bei ihren Kämpfen gegen die Syrer und Russen unterstützen.

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