Schwere Zeiten für Caner Erkin bei Inter

Caner Erkins Abenteuer in Fußball-Europa könnte schneller enden als gedacht. Unter Frank de Boer spielt der Ex-Fenerbahce-Spieler keine Rolle mehr. Erkins Berater erklärt jetzt: "Entweder er bleibt, wechselt innerhalb Europas, oder er kehrt in die Türkei zurück!"

Für Caner Erkin war der Rausschmiss von Roberto Mancini kurz vor Saisonbeginn wohl das schlechteste, was dem türkischen Nationalspieler hätte passieren können. In der Sommervorbereitung für seine mageren Auftritte in den Testspielen von der italienischen Presse massiv kritisiert, spielt der 27-Jährige in den Planungen vom neuen Inter-Coach Frank de Boer derzeit keine Rolle. So stand Erkin beim Ligaauftakt gegen Chievo Verona nicht mal mehr im Kader und musste die 0:2-Niederlage seines Teams von der Tribüne aus verfolgen. „Wir haben sehr viele gute Spieler für die Außenbahnen. Caner ist einer von ihnen. Heute habe ich auf andere Spieler gesetzt. Caner muss noch mehr Kampfgeist zeigen“, erklärte der Niederländer nach der Auftaktniederlage trocken.

„Rückkehr in die Türkei auch denkbar!“

Während italienische und türkische Medienanstalten fest von einem sofortigen Abschied Erkins von Inter Mailand ausgehen, hat sich dessen Berater Batur Altiparmak heute zu Wort gemeldet. Altiparmak macht im Gespräch mit dem türkischen Sportportal „Sporx.com“ keinen Hehl daraus, dass den türkischen Nationalspieler schwierige Zeiten erwarten. „Er könnte gehen, aber auch bleiben, noch ist nichts entschieden. Er hat derzeit drei Optionen. Entweder er bleibt bei Inter und kämpft um seinen Platz, oder er wechselt innerhalb Europas zu einem anderen Verein. Auch eine Rückkehr in die Türkei ist eine Option. Innerhalb der nächsten 48 Stunden wissen wir mehr.“

Angebote aus England und Spanien

Angebliche Angebote von Galatasaray und Besiktas wurden von Altiparmak dementiert, stattdessen gäbe es drei Offerten aus England und Spanien. „Natürlich sind das nicht solche Teams in der Größenordnung Inters“, erklärt Altiparmak weiter. „Ein Wechsel muss nicht zwingend sein, wie bereits gesagt. Ein Verbleib bei Inter ist nicht ausgeschlossen.“

Dieser Beitrag erschien zuerst auf GazeteFutbol.de.

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