Fenerbahce: Advocaat kündigt Neuzugänge an

Fenerbahce-Coach Dick Advocaat gab auf der Pressekonferenz vor dem Zürich-Spiel bekannt: Die "Kanarien" werden personell nachlegen! Zudem fordert der Niederländer, das Spiel mit der nötigen Ernsthaftigkeit anzugehen.

Nach dem angekündigten Treffen von Trainer Dick Advocaat und Präsident Aziz Yildirim steht fest: Fenerbahce wird bis zur Schließung des Transferfensters Ende August personell nochmals aufrüsten. Das bestätigte der niederländische Coach der Gelb-Marineblauen bei der Pressekonferenz in der Schweiz vor dem Rückspiel gegen die Grasshopper Zürich. „Ich denke, dass wir noch 1-2 Spieler benötigen um ein besseres Gleichgewicht im Kader herzustellen. Wir haben die nötigen Bemühungen hierzu aufgenommen. Unser Präsident ist voller Euphorie und hat mir zugestimmt. Ich habe ihm zudem ausführlich erklärt, welche Art von Fußball ich spielen lassen möchte. Seine Rückmeldungen waren durchgängig positiv.“ Einzelne Namen wollte Advocaat nicht kommentieren. Auch nicht die Frage, ob Fenerbahce Interesse an Hakim Ziyech (Twente Enschede) bekundet habe. „Wir sind an vielen Spielern interessiert“, erklärte der Niederländer trocken.

Advocaat mahnt: „Müssen das Spiel ernst nehmen!“

Vorranging müssen sich die Gelb-Marineblauen zuerst einmal aber auf das Rückspiel gegen die Grasshoppers konzentrieren. Trotz eines komfortablen Vorsprungs warnt Advocaat davor, das Spiel zu sehr auf die leichte Schulter zu nehmen. „Ich erwarte, dass die Spieler das Spiel sehr ernst nehmen. Man hat oft genug gesehen, was passiert, wenn man in solchen Wettbewerben zu nachlässig agiert. Wir müssen von Spiel zu Spiel besser werden, das Spielsystem weiterentwickeln und unseren Weg weitergehen.“

Verkauf von Josef de Souza kein Thema

Über die Startelf gegen den Schweizer Vertreter gab Advocaat keine Auskunft, auch die Spieler wüssten bis dato nicht, wer am Donnerstagabend in der Startformation stehen wird. Bei der Kadernominierung hat der neue Coach der „Kanarien“ auf Experimente verzichtet. Bis auf den gesperrten Volkan Sen sowie den verletzten Josef de Souza sind alle Mann an Bord. Ein Abschied des Brasilianers von den Gelb-Marineblauen steht Vereinsangaben zu Folge nicht zur Debatte. Via Pressemitteilung dementierte Fenerbahce die Meldungen in den türkischen Medien, wonach de Souza den türkischen Spitzenklub verlassen wolle.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf GazeteFutbol.de.

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