Süper Lig: Großklubs halten sich zurück

Die Topklubs der Süper Lig im Sparmodus! Nachdem die UEFA die vier Großklubs der Türkei in die Mangel genommen hat, sind die Zeiten der hohen Ablösesummen vorbei. Das beweist vor allem die gestern zu Ende gegangene Sommertransferperiode.

Die Sommertransferperiode in Fußball-Europa und der Türkei ist zu Ende. Traditionell herrschte am Deadline-Day ein reges Kommen und Gehen, auch die drei Istanbuler Großklubs hielten sich nicht zurück und verpflichteten bzw. gaben noch zahlreiche Spieler ab. Auf Grund der Financial Fair Play-Regelung verzichteten die Topklubs jedoch darauf, größere Ablösesummen zu zahlen. So ist Fenerbahces Martin Skrtel mit knapp sechs Millionen Euro der teuerste Neuzugang in der Süper Lig. Jedoch hat der Vizemeister gemeinsam mit Besiktas sogar einen Transferüberschuss erzielt, während Galatasaray und Trabzonspor eine geringe negative Transferbilanz aufweisen. Ein deutlicher Fingerzeit darauf, dass die türkischen Vereine ohne den sportlichen Erfolg auf internationaler Ebene finanziell allesamt schwierige Zeiten durchleben.

Die Ein- und Ausgaben der „Vier Großen“ auf dem Transfermarkt im Überblick (in Klammern die Zahlen aus der Saison 2015/16)

Besiktas

Ausgaben: 7,30 Mio. Euro (8,25)
Einnahmen: 11,61 Mio. Euro (19,6)
Bilanz: +4,31 Mio. Euro (+11,35)

Fenerbahce 

Ausgaben: 6,00 Mio. Euro (41,68)
Einnahmen: 8,50 Mio. Euro (19,5)
Bilanz: +2,50 Mio. Euro (-22,18)

Galatasaray

Ausgaben: 14,00 Mio. Euro (6,54)
Einnahmen: 10,00 Mio. Euro (10,9)
Bilanz: -4,0 Mio. Euro (+4,36)

Trabzonspor:

Ausgaben: 11,04 Mio. Euro (10,9)
Einnahmen: 5,79 Mio. Euro (5,97)
Bilanz: -5,25 Mio. Euro (-4,93)

Diese Meldung erschien zuerst auf GazeteFutbol.de.

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