Europa League-Debüt der Grün-Weißen: Die Stimmen aus Konya

Lange hat sich der Süperligist Konyaspor gegen eine Niederlage gewehrt, am Ende aber gewann Shaktar durch ein vermeintliches Abseitstor. Gazetefutbol fasst die Stimmen nach dem Europa League-Debut der Grün-Weißen zusammen.

76 Minuten lang wehrte sich die Mannschaft von Konyaspor gegen den ukrainischen Vizemeister. Dann aber erzielte Facundo Ferreyra (zum Spielbericht) den verdienten Siegtreffer für die Gäste aus Donezk – allerdings aus Abseitsposition. Im türkischen Lager blickt man bereits wieder nach vorn.

Aykut Kocaman (Cheftrainer Konyaspor): „Wenn man drei Punkte für den Ballbesitz und die Spielaktivität vergeben würde, hätte Shaktar Donezk ohnehin die Punkte verdient gehabt. So etwas können sie nicht nur gegen uns, sondern gegen sehr viele Teams leisten. Wir hatten uns darauf eingestellt, die gesamte Zeit mit allen Spielern zu verteidigen. Und sie haben versucht, unsere Verteidigung zu durchbrechen. Auch wenn die spielerischen Unterschiede groß waren, haben wir es fast geschafft, einen Punkt zu sichern. Lediglich eine Hereingabe stand dazwischen. … Ich möchte mich noch einmal bei der herausragenden Unterstützung durch unsere Fans bedanken.“

Paulo Fonseca (Cheftrainer Shaktar Donezk): „Wir haben hier eine tolle Atmosphäre erlebt. Das war ein schweres Auswärtsspiel. Konyaspor hatte eine gute Defensivtaktik. Dies und die Stimmung im Stadion machten es uns schwer, unser Spiel aufzuziehen. Sie haben deshalb auf Konter gesetzt. Konyaspor hat eine sehr starke Mannschaft. … Unser Empfang in Konya war toll. Obwohl ich ein Mann bin, fand ich zur Begrüßung Blumen in meinem Hotelzimmer vor. So etwas macht einen sehr glücklich.“

Dieser Beitrag erschien zuerst auf GazeteFutbol.de.

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