Galatasaray gibt Schuldenstand bekannt

Der Schuldenstand von Galatasaray hat sich leicht erhöht. Dennoch lobt Dursun Özbek die Finanzpolitik des Vereins und bekräftigt, sämtliche Auflagen der UEFA erfüllt zu haben.

Beim türkischen Rekordmeister stand am heutigen Nachmittag die ordentliche Divan Kurulu-Konferenz für den September an. Bekanntgegeben wurde auf der Veranstaltung in der Türk Telekom-Arena auch der aktuelle Schuldenstand des Vereins. Dieser beträgt laut Vorstandsmitglied Ismail Sarikaya derzeit 1,56 Milliarden TL (ca. 468,77 Mio. EUR). Abzüglich der Forderungen der Gelb-Roten, die noch ausstehen, ergeben sich laut Sarikaya Netto-Verbindlichkeiten in Höhe von 985 Millionen TL (ca. 295,99 Mio. EUR). Zum Jahresende 2015 betrug der Netto-Schuldenstand Galatasarays noch 963 Millionen TL (ca. 289,38 Mio. EUR).

Özbek: „Haben die UEFA-Auflagen eingehalten!“

Galatasaray-Präsident Dursun Özbek erklärte in seiner Rede, dass man trotz hohem Schuldenstand inzwischen in finanziell ruhige Fahrwasser angekommen sei. „Letztendlich haben wir im Vergleich mit den Transfereinnahmen ungefähr drei Millionen Euro mehr für die Ablösesummen bezahlt. Auch das Kaderbudget in Höhe von 65 Millionen Euro haben wir eingehalten, mit aktuell 60 Millionen Euro nicht mal ganz erreicht. Trotzdem haben wir eine Mannschaft zusammengestellt, von der wir überzeugt sind, dass sie auf sportlicher Ebene erfolgreich sein wird.“

Galatasaray erhält neue Sporthalle 

Özbek betonte zudem, dass man durch den Grundstücksverkauf in Riva/Istanbul Einnahmen in Höhe von knapp 500 Millionen US-Dollar erwarte. Das Geld solle anschließend in vollem Umfang zur Schuldentilgung bei den Banken (ca. 224 Mio. US-Dollar) eingesetzt werden. Nähere Infos kündigte Özbek für die Generalversammlung im Oktober an. Als neue Einnahmequelle nannte der Klubboss die sich im Bau befindenden 20 Logen in der TT-Arena, die dem Verein zusätzliche 1,5 Millionen US-Dollar pro Jahr einbringen würden. Darüber hinaus bestätigte Özbek den Bau einer neuen Sporthalle mit einem Fassungsvermögen von 15.000 Zuschauern, welche vom Staat für 49 Jahre gemietet werden soll. Die Kosten hierfür werde Galatasaray tragen. Im Gegenzug dazu sei man nicht mehr dazu verpflichtet, dass Stadiondach der TT-Arena zu bauen, um die vollen Rechte am Stadion zu erhalten.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf GazeteFutbol.de.

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