Auf Facebook: Berliner Polizei startet Kampagne gegen Mobbing

Die Berliner Polizei startet in der kommenden Woche eine Kampagne gegen Cyber-Mobbing auf Facebook. Betroffene können über ihre Erfahrungen per Facebook oder auch persönlich berichten.

Der Vorfall fand in der Nähe einer Polizeiwache statt. (Foto: Flickr/Kieren Pitts/CC BY-SA 2.0)

Der Vorfall fand in der Nähe einer Polizeiwache statt. (Foto: Flickr/Kieren Pitts/CC BY-SA 2.0)

Die Polizei Berlin berichtet in einer Mitteilung:

„In der kommenden Woche startet die Polizei Berlin auf ihrer Facebook Fanpage eine Aktionswoche zum Thema Cybermobbing.

Erstmals informiert damit eine deutsche Polizeibehörde über das Thema online – direkt dort, wo es passiert und zeigt auf, wie wichtig soziale Verantwortung insbesondere in den sozialen Netzwerken ist.

Vom 10. bis 14. Oktober 2016 informiert die Polizei Berlin zum Thema Cybermobbing auf ihrer Fanpage und steht von 10.00 bis 22.00 Uhr für öffentliche Diskussionen und private Dialoge zur Verfügung.

Unterstützt wird die Aktion von dem Beauftragten für Cybersicherheit des Landeskriminalamtes und dem Verein „Stop Cybermobbing e. V.“. Dessen ehrenamtliche Mitglieder werden das Social Media Team der Polizei Berlin täglich bei der Redaktionsarbeit begleiten.

Ziel der Polizei Berlin ist es, die Öffentlichkeit für das Thema zu sensibilisieren, das Unrechtsbewusstsein potentieller Täterinnen und Täter zu verstärken und die Empathie mit Betroffenen zu fördern. Angehörige, Betroffene und Vertrauenspersonen erhalten Informationen über Möglichkeiten zur Intervention und Hilfsangebote.

Um zu zeigen, wie und in welcher Form Cybermobbing entstehen kann, veröffentlicht die Polizei Berlin auf Facebook täglich einen fortschreitenden fiktiven Messenger-Chat, der durch verschiedene Eskalationsstufen führt und lädt damit zu einer gemeinsamen konstruktiven Diskussion des Themas ein. Betroffene und Angehörige sollen Hilfsangebote und Tipps erhalten, um sie im Ernstfall handlungsfähig zu machen und sie ggf. zu motivieren, Vertrauenspersonen hinzuzuziehen und Straftaten anzuzeigen.“

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.