Freude bei Beşiktaş – Enttäuschung bei Kayserispor

Nach dem 1:0-Arbeitssieg herrscht Zufriedenheit im Lager von Beşiktaş. Bei Kayserispor hingegen Ernüchterung, einen punkt liegen gelassen zu haben. Die Stimmen aus dem Kadir Has-Stadion.

Şenol Güneş (Trainer Beşiktaş): „Es hat sich alles im Rahmen unserer Erwartungen entwickelt. Unser Gegner hat sehr hart gespielt und der Schiedsrichter hat dies zugelassen. Sie wollten unser Spiel stören und selbst schnelle Gegenstöße einleiten. Wir sind froh, dass wir diese Aufgaben erfolgreich bewältigt haben. Wir hatten den Sieg verdient. Mein Team hat sich auswärts als aggressiv auftretende Truppe präsentiert, die guten Konterfußball gezeigt hat. Ich danke meinen Spielern und bedanke mich bei unseren Anhängern für die Unterstützung. Es gab viele Chancen. Hätten wir etwas konzentrierter agiert, hätten wir vielleicht früher ein Tor erzielen können. Die Spielkontrolle lag komplett bei uns. Wir haben gezeigt, dass wir dieses Spiel gewinnen wollten. Jeder braucht Tore. Aboubakar war sehr bemüht, der Wille war da. Talisca und Aboubakar werden alle diese Höhen und Tiefen durchlaufen. Es handelt sich bei beiden um junge Spieler. Sie sind talentiert, haben aber auch noch Defizite. Mit der entsprechenden Arbeit, werden sie ihren Beitrag zum Teamerfolg beisteuern.“

Ömer Șişmanoğlu (Beşiktaş): „Ich habe einfach an der richtigen Stelle gestanden. Ich hatte das Glück, den Treffer zu erzielen. Weil wir als Mannschaft gut gekämpft haben, konnten wir die drei Punkte einfahren. Wir schenken diesen Erfolg unseren Fans. Wo ich spiele, entscheidet der Trainer. Auch wenn ich nicht in der ersten Elf stehe und später eingewechselt werde, versuche ich alles, um dem Team zu helfen. Als ich morgens aufgewacht bin, hatte ich so ein Gefühl, dass ich ein Tor erziele. Ich bin zum langen Pfosten gelaufen, der Ball kam zu mir und ich habe die Möglichkeit verwandelt. Das gleiche habe ich gegen Trabzonspor erlebt, als ich das Trikot vom Antalyaspor trug und drei Tore schoss. An dem Morgen hatte ich ein ähnliches Gefühl. Bei Cenk Tosuns Schuss bin ich in die Schussbahn gelaufen und der Ball wurde von mir abgelenkt. Solche Dinge passieren.“

Atiba Hutchinson (Beşiktaş): „Ich bin glücklich und stolz, mein 100. Ligaspiel für Beşiktaş absolviert zu haben. Kayserispor ist eine gefährliche Mannschaft. Es war eine schwere Begegnung und wir sind froh, gewonnen zu haben. Es ist sehr lange her, dass ich eine Karte kassiert habe. Ich achte nicht auf meine Kartenstatistik. Heute haben wir hier gesiegt. Das ist das einzige, was wichtig ist.“

Hakan Kutlu (Trainer Kayserispor): „Zunächst danke ich unseren Fans. In der ersten Halbzeit haben meine Spieler ein sehr gutes Spiel gezeigt. Wir haben unserem Gegner nur eine Chance erlaubt. In der Begegnung haben uns genau die Dinge erwartet, für die wir unter der Woche trainiert haben. Ausgenommen vom Tor, hatte Beşiktaş keine Möglichkeit. Meine Mannschaft hat gezeigt, dass sie Beşiktaş schlagen kann. Leider haben wir nicht das gewünschte Resultat erzielt. Als Hüseyin Göçek als Schiedsrichter für die Partie bekanntgegeben wurde, hagelte es viel Kritik von Beşiktaş, da Göçek ein Galatasaray-Sympathisant sei. Es ist schwer in der Türkei als Schiedsrichter zu arbeiten. Der Druck ist enorm. Leider ist es schwer, unter diesem Druck korrekt zu arbeiten. Natürlich werden die Schiedsrichter Fehler machen. Wir wollen zum Leidwesen des türkischen Fußball keine sauberen und fairen Entscheidungen, sondern lediglich Entscheidungen die zu unserem Vorteil sind.“

Dieser Beitrag erschien zuerst auf GazeteFutbol.de.

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