Türkei meldet Tötung von ISIS-Kämpfern bei Mossul-Offensive

Nach Angaben des türkischen Außenministeriums haben türkische Truppen seit Beginn der Mossul-Offensive 17 ISIS-Kämpfer getötet. Die Türkei setzt bei der Operation Kampfjets und Artilleriefeuer ein.

Türkische Truppen haben seit dem Beginn der Mossul-Offensive nach Angaben der Regierung in Ankara zahlreiche IS-Kämpfer im Nordirak durch Artilleriebeschuss getötet. Außenminister Mevlüt Cavusoglu sagte am Montag nach einem Treffen mit seinem französischen Amtskollegen Laurent Fabius in Ankara, seit Beginn der Operation seien 17 Kämpfer der Terrormiliz ISIS auf diese Weise von türkischen Kräften getötet worden. Die Türkei stelle in der internationalen Koalition gegen den IS außerdem vier F16-Kampfjets. Unklar blieb, ob diese bereits zum Einsatz kamen.

Ministerpräsident Binali Yildirim hatte am Sonntag nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu gesagt, auf Bitten kurdischer Peschmerga-Kämpfer hätten türkische Truppen bei der Mossul-Offensive Artillerie- und Panzerfeuer eingesetzt. Die Peschmerga seien bei der Eroberung der Stadt Baschika aus dem nahegelegenen Trainingslager der türkischen Armee heraus unterstützt worden.

Die irakische Regierung lehnt eine von Ankara gewünschte Beteiligung der Türkei an der Mossul-Offensive ab, so die dpa. Bagdad fordert außerdem einen Abzug der türkischen Truppen aus Baschika. Yildirim betonte mit Blick auf das militärische Engagement seines Landes im Irak und in Syrien, die Türkei werde sich keine Erlaubnis dafür holen, gegen Terroristen „sowohl im Land als auch außerhalb des Landes“ vorzugehen.

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