CL: Besiktas mit enormen Personalproblemen

Besiktas steht vor dem Heimspiel gegen den SSC Neapel in der UEFA Champions League unter Druck: Einerseits steht man mit fünf Punkten auf Platz 2 der Gruppe, andererseits wäre eine Niederlage gegen die Italiener wohl gleichbedeutend mit dem Fall auf Platz 3. Besiktas-Trainer Senol Günes plagen enorme Personalprobleme. Dennoch dürfe sein Team nicht verlieren.

Wenn Besiktas am vierten Spieltag der UEFA Champions League auf den SSC Neapel trifft, können die Voraussetzungen kaum schwerer sein: Zwar gewann der türkische Meister vor zwei Wochen die Begegnung im Stadio San Paolo überraschend mit 3:2, doch das dieses Resultat auch in der Vodafone-Arena fällt, zweifeln Experten an. Mit den schwerwiegenden Ausfällen von Anderson Talisca, Caner Erkin, Oguzhan Özyakup, Necip Uysal und Aras Özbiliz fallen gleich mehrere Leistungsträger für das Duell gegen die Süditaliener aus. Bei einer Heimniederlage und einem gleichzeitgen Sieg von Benfica Lissabon über Dynamo Kiew würden die „Adler“ zudem Gefahr laufen, das erklärte Ziel „Achtelfinaleinzug“ aus den Augen zu verlieren. Immerhin ist auch Neapel nicht in Topform, hat das Spitzenspiel in der Liga bei Meister Juventus Turin 1:2 verloren (für Neapel traf Jose Callejon).

Nur 16 Spieler im Kader: Besiktas-Coach Günes plagen Personalprobleme

„Wir haben noch drei Partien vor uns, darunter zwei Heimspiele. Wenn wir diese beiden Partien gewinnen, stehen wir im Achtelfinale. Doch der SSC Neapel ist Tabellenführer und wird ein schwerer Gegner sein. Wir sind zwar auf dem richtigen Kurs, doch eine Niederlage könnte alles ins Wanken bringen. Man darf auch nicht vergessen, dass wir mehrere Ausfälle kompensieren müssen“, sagte Besiktas-Coach Senol Günes auf der Abschluss-PK am Montagabend. Günes weiter: „Aras Özbiliz, Caner Erkin und Anderson Talisca werden fehlen. Ömer Sismanoglu ist nicht spielberechtigt. Necip Uysal ist sehr fraglich. Wenn man die Torhüter mitzählt, werden wir wohl nur mit einem 16-Mann-Kader ins Spiel gehen.

Günes: „Dürfen gegen Neapel nicht verlieren!“

Immerhin werde man sich nicht vor der Partie mit Rechenspielen begnügen, so der ehemalige türkische Nationaltrainer. „Sonst verlieren wir den Blick auf das Wesentliche. Wichtig ist, dass wir nur von Spiel zu Spiel denken. Dieses Heimspiel können wir mit der Unterstützung unserer Anhänger gewinnen. Das Unentschieden gegen Dynamo Kiew (1:1) hat uns sehr enttäuscht. Diesen Punktverlust müssen wir kompensieren, das heißt also, dass wir gegen Neapel nicht verlieren dürfen. Drei Punkte wären natürlich das Beste.“

Dieser Beitrag erschien zuerst auf GazeteFutbol.de.

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