Die Türkei baut Städte für syrische Flüchtlinge

Die türkische Regierung verwandelt hunderttausende Quadratmeter Land in Wohngegenden, um syrische Flüchtlinge unterzubringen.

Die türkische Regierung hat Milliarden ausgegeben, um den 2,7 Millionen Syrern, die die Grenze passiert haben, ein geeignetes Umfeld zu schaffen.

Für rund 6.000 Flüchtlinge wurden fast 500.000 qm Land in der türkischen Provinz Hatay in eine Wohngegend verwandelt.

Die Unterkünfte haben Strom, fließendes Wasser und sogar Anschlüsse für Satellitenfernsehen.

Außerhalb der Stadt befindet sich eine weitläufige Zeltstadt. Gewachstes Leinen bietet Obdach und Schutz vor den Naturelementen.

Ein Teil der Zelte hat mehrere miteinander verbundene Räume und Strom für Licht, Herdplatten und Heizkörper.

Im Yayladagi Flüchtlingslager hat die Regierung eine alte Tabakfabrik zu Unterkünften umgebaut und so Mikrogemeinschaften geschaffen.

Im Innern der Fabrik wurden Schulen eingerichtet. Arabisch sprechenden Kindern ab 9 Jahren wird Türkisch beigebracht, um ihre Integration zu erleichtern.

Manche kennen kein anderes Leben als das im Lager. Viele Familien sind schon fünf Jahre dort. Und was nur als vorübergehende Lösung gedacht war, wird nun zu einem langfristigen Leben als Flüchtling im Exil.

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