Sprache verbindet: Ex-Schönheitskönigin büffelt jetzt Türkisch

Die ehemalige Miss-Schweiz Dominique Rinderknecht lernt Türkisch und freut sich über die positiven Reaktionen ihrer türkischen Mitmenschen.

Dominique Rinderknecht im TV. (Screenshot YouTube)

Dominique Rinderknecht im TV. (Screenshot YouTube)

Die einstige Miss Schweiz Dominique Rinderknecht lernt in ihrer Freizeit die türkische Sprache. Ursprünglich wollte die 27-Jährige damit Fuß im Umfeld ihres türkischen Partners finden. Dieser ist mittlerweile Geschichte – am Sprachunterricht hält die heutige Moderatorin aber trotzdem fest.

„Wenn wir seine Freunde in Istanbul besuchten, wurde mir schnell langweilig, weil ich nichts verstand“, so Rinderknecht zur Schweizer Zeitung Blick über ihre primären Beweggründe, das Türkische zu erlernen. Aktuell hat sich ihre private Situation verändert. Doch die junge Fraug sagt: „Eine Sprache nimmt mir niemand. Und es ist unglaublich schön, wie Türken reagieren, wenn ich sie auf Türkisch anspreche. Sogar in der Kebab-Bude.“

Mittlerweile lernt sie die Sprache seit gut einem Jahr. Die gelehrige Schülerin muss sich dabei aber vollständig umgewöhnen. „Das deutsche Sprachverständnis muss man komplett ausschalten im Türkischunterricht“, so Rinderknechts Lehrerin Güher Haus zur Zeitung. Wer dauernd nach dem Warum frage und die Satzstruktur analysiere, mache sich das Leben schwer, so die Muttersprachlerin über die agglutinierende Sprache.

Als Schweizerin hätte Rinderknecht jedoch gleich zwei Vorteile, heißt es. Die Aussprache mit den vielen ü und ö sei ihnen quasi geläufig. Zum anderen gebe es viele Lehnwörter aus dem Französischen. So treffe man zum Beispiel mit Kuaför oder Randevu immer wieder auf alte Bekannte.

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