Türkei vs. Kroatien: Fatih Terim lässt keinen Schlendrian zu

Am Samstag tritt die Türkei in der WM-Qualifikation gegen FIFA-Neuling Kosovo an. Ein Sieg in Antalya ist Pflicht, sonst droht das WM-Aus. Nationaltrainer Fatih Terim lässt keine Unkonzentriertheit zu, unterbricht immer wieder die Trainingseinheiten.

Es soll nur eine kurze Zwischenstation auf dem Weg zur WM 2018 nach Russland werden, wenn die kosovarische Nationalmannschaft am Samstag in Antalya zu Gast ist. Ein Sieg für die Elf von Türkei-Trainer Fatih Terim ist Pflicht, alles andere wäre indiskutabel und wohl das sichere WM-Aus. Um das zu verhindern, hat Terim seine „EM-Versager“ Arda Turan, Burak Yilmaz und Selcuk Inan zurück in die türkische Elite-Auswahl berufen – unabhängig davon, in welcher Form sich das Trio befindet (GazeteFutbol berichtete).

Kaldirim: „Hier geht es um die Türkei, nicht um sich selbst!“

Um selbst Anzeichen eines Schlendrians im Keim zu ersticken, hat Terim die Intensität im Training erhöht. Immer wieder unterbrach er am Mittwoch die Einheiten, erklärte Laufwege und das richtige taktische Verhalten in bestimmten Situationen. Seine Mannschaft hörte aufmerksam zu, lediglich Mittelfeldspieler Oguzhan Özyakup (Besiktas) absolvierte ein individuelles Training mit den Physiotherapeuten. „Innerhalb der Mannschaft herrscht eine positive und familiäre Atmosphäre. Bislang verläuft die Qualifikation nicht so, wie wir es uns vorstellten. Darum ist ein Sieg gegen den Kosovo Pflicht“, gab Außenverteidiger Hasan Ali Kaldirim (Fenerbahce) die Richtung vor. Kaldirim weiter: „Jeder hat verstanden, dass es hier nur um die Nationalmannschaft geht. Nicht um sich selber oder um seinen Klub.“ Spielte Kaldirim damit auf das Rückkehrer-Trio an?

Basaksehir-Bomber Batdal freut sich auf Kosovo

Mit dabei ist auch Torjäger Mehmet Batdal, der für Tabellenführer Medipol Basaksehir vier Saisontreffer erzielte und in berauschender Form ist. Der 30-Jährige ist glücklich, nochmal im erlesenen Kreis dabei sein zu dürfen, freut sich schon auf das kommende Spiel: „Ich bin sehr stolz, in die türkische Nationalmannschaft berufen worden zu sein. Sie ist das Zugpferd unseres Fußballs und muss sich immer in Bewegung befinden. Ich bin deshalb froh, Teil des Kaders zu sein und werde alles für das Trikot geben.“

Dieser Beitrag erschien zuerst auf GazeteFutbol.de.

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