Banken verweigern deutsch-türkischer Partei Kontoeröffnung

Deutsche Banken weigern sich, der deutsch-türkischen Partei ADD ein Parteikonto zu eröffnen.

Die ADD will bei den NRW-Wahlen 2017 antreten. (Foto: Screenshot)

Die ADD will bei den NRW-Wahlen 2017 antreten. (Foto: Screenshot)

Die deutsch-türkische Partei Allianz Deutscher Demokraten (ADD) muss nach wie vor um die Eröffnung eines Bankkontos kämpfen, berichtet Turkishpress. Die meisten deutschen Finanzinstitutionen verweigern der ADD, ein Bankkonto zu eröffnen. Zuvor war es der ADD gelungen, endlich ein Konto bei einer deutschen Bank zu bekommen. Doch nach wenigen Wochen wurde das Konto von der Bank ohne Begründung gekündigt. Die ADD kritisiert, dass ihr bewusst Steine auf den Weg gelegt werden, um ihre politische Aktivität zu behindern. „Geschlagen sehen will sich die ADD aber dennoch nicht und kündigt an, eventuell bis nächste Woche ein neues Konto vorzustellen. Ihren Mitgliedern teilt die Partei mit, standhaft zu bleiben, schließlich habe man Istanbul auch nicht an einem Tag erobert“, so Turkishpress.

Am 13. November fand der erste NRW-Landesparteitag der ADD statt. Die Partei will bei den NRW-Wahlen 2017 antreten.

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