Russland-Deutscher Beck ist glücklich bei Besiktas

Der russland-deutsche Spieler von Besiktas, Andreas Beck, ist trotz der Wirren in der Türkei sehr glücklich. Den Abgang von Mario Gomez kann er nicht nachvollziehen. Beck spielt auch für die russische Nationalmannschaft.

Andreas Beck von Besiktas Istanbul. (Screenshot)

Andreas Beck von Besiktas Istanbul. (Screenshot)

Der russland-deutsche Fußballer Andreas Beck hat im Gespräch mit der Zeitung Hürriyet gesagt, dass er glücklich sei in der Türkei. Auf Nachfrage der Zeitung, ob er nach dem Anschlag auf den Istanbuler Flughafen Angst um seine Familie in der Türkei hatte, antwortete Beck: „Natürlich hat man da zuerst Angst. Erst dieser Anschlag und dann der Putschversuch. Jeder hat Angst um seine Liebsten. Doch das türkische Volk ist unglaublich warmherzig und klug. Die Menschen hier im Land haben eine enorme Energie. Jeder versucht, sein Leben weiter zu leben. Das Leben nimmt mittlerweile seinen gewohnten Gang. Übrigens gab es auch Anschläge in Brüssel, Paris und München.“

Den Wechsel von Mario Gomez von Besiktas nach Deutschland kann Beck nicht nachvollziehen. „Ich bin immer noch ein Fußballer und muss mich auf das Spielfeld konzentrieren. Ich denke, Sportler sollten nicht in harte Polemiken mit Politikern einsteigen. Jeder sollte seinen Job machen“, so Beck.

Andreas Beck stammt aus einer Familie von Aussiedlern und ist in Deutschland aufgewachsen. Er entschied sich, nicht für die deutsche, sondern für die russische Nationalmannschaft zu spielen.

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