Nazifoglu: „Es wird immer gegen uns gepfiffen!“

Levent Nazifoglu platzt der Kragen. Gegenüber dem vereinseigenen Sender „GS TV" poltert das Galatasaray-Vorstandsmitglied los: „Es wird mit Absicht gegen uns gepfiffen!"

Die Süper Lig und ihre Schiedsrichter. Ein leidiges Thema in Türkeis höchster Spielklasse und immer dann brandaktuell, wenn die sportlichen Erfolge bei den türkischen Erstligisten ausbleiben. Nach u.a. Trabzonspor und Caykur Rizespor hat sich nun auch Galatasaray vehement über die Leistungen der Unparteiischen beschwert. Vorstandsmitglied Levent Nazifoglu geht inzwischen sogar so weit, dass er den Referees pure Absicht unterstellt. „Ich habe angefangen zu glauben, dass bei den Fehlentscheidungen Absicht dahinter steckt. Das sind nicht mehr nur einfache Fehler!“

„Es wird immer gegen uns gepfiffen!“

Nazifoglu erklärt weiter: „Die Situationen sind glasklar. Jeder sieht es, jeder teilt eine gemeinsame Meinung. Von nun an werden wir eine härtere Gangart einlegen. Um nicht unnötig zu provozieren, haben wir solche Themen nur leicht angestoßen. Doch ändern tut sich nichts. Es wird immer gegen uns und für unsere Gegner gepfiffen. Hier steckt mehr dahinter als das man nur eine Situation übersieht. Der MHK sollte sich schleunigst mit seinen Schiedsrichtern unterhalten.“

Keine Grüppchenbildungen innerhalb der Mannschaft

Dementiert hat das Galatasaray-Vorstandsmitglied zudem die Meldungen in der türkischen Presse, wonach es innerhalb des Teams Grüppchenbildungen geben würde. Laut Nazifoglu frei erfunden. „Das sind alles Lügenmeldungen. Es ist doch normal, dass man nach drei Niederlagen mit seinen engeren Freunden in der Mannschaft näher zusammenrückt. Eine Grüppchenbildung liegt vor, wenn man sich nicht mehr grüßt oder im Spiel die Pässe verweigert. Doch so etwas gab und wird es nicht geben.“

Dieser Beitrag erschien zuerst auf GazeteFutbol.de.

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