Abschied aus dem Avni Aker vertragt

Das Spiel gegen Antalyaspor sollte planmäßig das letzte im Hüseyin Avni Aker-Stadion gewesen sein. Doch nun wurde beschlossen, die Neueröffnung auf die Rückrunde zu verschieben und die Hinrunde im Avni Aker zu beenden. Der Verein hat sich dazu nicht geäußert.

Nach der Niederlage gegen Antalyaspor, welches das letzte Ligaspiel im Hüseyin Avni Aker-Stadion sein sollte, war die gute Atmosphäre in Trabzon dahin. Nun kommt ein weiterer Dämpfer: Die Eröffnung des Akyazi-Stadions wird auf den Start der Rückrunde verschoben. Auch wenn als Grund bautechnische Maßnahmen hervorgehoben werden, gibt es hinter den Kulissen andere Diskussionen.

Schwacher Kader als Hauptgrund

Neben dem noch nicht fertiggestellten Stadionumfeld, ist die schwache Mannschaft von Trabzonspor der wichtgste Grund der Verschiebung. Da der neue Vorstand um Muharrem Usta sportlich betrachtet eine miserable Statistik hat, wollen sie diese nicht weiter ausbauen und eine Niederlage bei der Stadioneröffnung vermeiden. Die Eröffnung wäre in der Hinrunde erst gegen den Erzrivalen Fenerbahce möglich, was das Risiko einer Niederlage und eines darauffolgenden Imageverlustes erhöht. Die Idee beruht darauf, im Winter mit Neuverpflichtungen die Mannschaft qualitativ zu verstärken und mit einer guten Elf in das Akyazi-Stadion umzuziehen.

Das Scouting-Team wird freigestellt – Vertrauen verloren

Der 51-Jährige hat nicht nur sein Vertrauen in die eigene Mannschaft verloren, sondern auch in die Scouting-Abteilung, die bei der Zusammenstellung des aktuellen Kaders aktiv mitgewirkt hat. Diese wird nach einstimmiger Entscheidung des Vorstands von ihrer Arbeit freigestellt. Dennoch soll an diesem System festgehalten und neue Scouts angeheuert werden. Die Situation von Trainer Ersun Yanal wird nach Ablauf der Hinrunde in die Hand genommen und anschließend eine Entscheidung gefällt.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf GazeteFutbol.de.

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