Söyüncü: „Ich wollte nach Europa“

Der in Izmir geborene und aus der Jugendabteilung von Altınordu stammende Çağlar Söyüncü betonte während eines Interviews, dass er seine Entscheidung in die Bundesliga zu wechseln, zu keinem Zeitpunkt bereut und dafür sogar ein Angebot des türkischen Meisters und Champions League-Teilnehmers Beşiktaş ausgeschlagen habe.

Die türkische Nachwuchshoffnung Çağlar Söyüncü beantwortete bei „Radyospor“ die Fragen des Moderators und erklärte, dass er mit seinem bisherigen Werdegang zufrieden ist: „Natürlich ist man ein Stück weit stolz. Ich spielte zuvor in der TFF 1. Lig. Nun bin ich in der Bundesliga aktiv, was ein tolles Gefühl ist. Im Moment ist es in der Liga sehr schwer und bis zum Saisonende wird es auch so bleiben. Ich hatte nicht im Kopf hierher zu wechseln, aber die Qualität des Kaders und das Gespräch mit dem Trainer haben mich überzeugt“, so der 20-Jährige.

Beşiktaş bemühte sich um Söyüncü-Verpflichtung

Söyüncü bestätigte, dass ihm zu Saisonbeginn ein Angebot von Süper Lig-Meister Beşiktaş vorlag: „Es war ein tolles Gefühl, dass mich Beşiktaş verpflichten wollte. Aber ich wollte es in Europa versuchen. Ich bin noch jung und habe viel Entwicklungspotenzial. Ich fühle mich geehrt, dass Beşiktaş an mir interessiert war. Der Vorstand und der Trainer haben mich sehr offen und warmherzig empfangen. Wer neben Beşiktaş noch an mir interessiert war, weiß ich nicht. Ich habe keine andere Offerte erhalten.“

Söyüncü mit individueller Leistung zufrieden

Mit dem bisherigen Saisonverlauf ist der zweifache türkische Nationalspieler zufrieden: „Aktuell läuft es gut. Meine Statistiken sind sehr gut. Bei Ballgewinnen und Kopfballduellen liege ich in der Bundesliga auf Platz eins. Deutsch ist eine schwere Sprache. Mein Trainer schickt mich zur richtigen Zeit immer zum Sprachunterricht. Die Spieler, die mir in der Bundesliga am besten gefallen, sind, Aubameyang und Dembele. Zudem Yunus Mallı, Hakan Çalhanoğlu und Emre Mor. Emre Mor ist ein interessanter Spieler. Wenn man es am wenigsten erwartet, kann er gleich drei Gegenspieler ausspielen. Er muss sich nur konzentrieren.“ (Statistik via „Opta“)

Diego Lugano als Vorbild 

„Ich denke, ich werde zu richtigen Zeit ein fester Teil der Nationalmannschaft sein. Zur Zeit kommt eine Rückkehr aus Europa nicht in Frage. Das Ausland ist für mich momentan interessanter. Ich spiele in einer sehr wichtigen Liga. Mein Verein legt sehr viel wert auf die Förderung von jungen Spielern. Das kommende Spiel am Wochenende ist wichtig für uns. Wir schauen von Spiel zu Spiel. Mich verglichen sie in der Türkei mit dem früheren Fenerbahçe-Spieler Diego Lugano. Das gefiel mir. Mir gefällt der Ehrgeiz von Lugano. Ich nehme mir seine Eigenschaft in kritischen Momenten Tore zu erzielen und seinen Kampfgeist zum Vorbild. Mit Lugano verglichen zu werden, gefällt mir wirklich sehr.“

Ein Einsatz von Söyüncü am Samstag (03. Dezember, 15:30 Uhr MEZ) gegen Leverkusen ist fraglich, da der 1.87 Meter große Innenverteidiger an den Folgen einer Gehirnerschütterung laboriert. In der laufenden Saison kommt Söyüncü in der Liga und DFB-Pokal auf insgesamt elf Einsätze. Er stand 945 Minuten auf dem Platz und steuerte eine Torvorlage bei.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf GazeteFutbol.de.

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