Türkischer Spionage-Satellit erreicht Weltall

Der türkische Spionagesatellit Göktürk-1 hat am Montag um 16 Uhr die Erdumlaufbahn erreicht.

Der türkische Spionagesatellit Göktürk-1. (Screenshot)

Der türkische Spionagesatellit Göktürk-1. (Screenshot)

Am Montag wurde der türkische Spionage- und Erdbeobachtungssatellit (Göktürk-1) um 14 Uhr vom Raumfahrtzentrum Guayana bei Kourou in Französisch-Guayana aus ins Weltall befördert. Der Satellit erreichte um etwa 16 Uhr die Erdumlaufbahn, berichtet Turkishpress. Der Bau des Satelliten soll etwa 300 Millionen Euro gekostet haben.

Der neue Aufklärungs- und Beobachtungssatellit solle die türkischen Streitkräfte bei der Terrorismus-Bekämpfung unterstützen. Göktürk-1 liefert hierzu deutlich schärfere Bilder, als der 2012 ins All geschossene Göktürk-2. Der Zeitung zufolge waren Gegenstände bislang erst ab einer Größe von 2,50 Meter erkennbar. Jetzt könnten Gegenstände unter einem Meter ausgemacht werden. Die Lebensdauer des Satelliten wird mit gut sieben Jahren prognostiziert. Geliefert werden sollen bis dahin 358 Bilder pro Tag.

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