Yilmaz: „Türkei keine Option mehr“

Das erste Jahr in China ist für Burak Yilmaz fast vorbei. Auf "TRT Spor" spricht der türkische Nationalstürmer über eine mögliche Rückkehr in die Heimat, den Streit mit Nationalcoach Fatih Terim und seinen Abschied von Galatasaray.

Ex-Galatasaray-Stürmer Burak Yilmaz hat ein anständiges erstes Jahr in China hinter sich. Zwar war der 31-Jährige überdurchschnittlich oft verletzt, konnte in den 17 Saisonspielen, die er für Beijing Guoan bestritt, jedoch solide elf Treffer und drei Torvorlagen für sich verbuchen. Am Ende sprang für den schwerreichen chinesischen Erstligisten allerdings nur Platz 5 in der Super League heraus.

„Rückkehr in die Türkei keine Option“

Obwohl sich der 48-fache türkische Nationalspieler (22 Tore) schwer tat, in der chinesischen Hauptstadt einzuleben und oftmals in der Türkei anzutreffen war, denkt Yilmaz momentan nicht daran, in die Heimat zurückzukehren. Im Gespräch mit dem türkischen TV-Sender „TRT Spor“ verrät der 31-Jährige, dass er trotz Angebot aus der Süper Lig nicht wiederkommen werde. „Ich möchte keine großen Sprüche klopfen, doch ich werde nicht mehr in die Türkei zurückkommen. Auch hat mir Senol Günes kein Angebot gemacht. Ein Angebot aus der Türkei liegt aber tatsächlich vor. Jedoch ist eine Rückkehr in keiner Weise eine Option für mich.“

Yilmaz dementiert Reibereien mit Terim

Zum angeblichen Zwist mit Nationaltrainer Fatih Terim hatte der ehemalige Torschützenkönig der Süper Lig eine klare Meinung: „Mit Trainer Terim gab es nie eine Meinungsverschiedenheit. Er kann uns nominieren oder auch nicht, doch wir waren nie respektlos ihm gegenüber. Es kann sein, dass er uns bei der EM nicht als fit angesehen hat. Da hat er auch völlig Recht. Dass uns die Presse aber mitten im Turnier so arg kritisiert hat, war nicht richtig. Man hat zu viel Druck auf uns Spieler ausgeübt. Egal ob es um Lob oder Kritik geht. Wir sind nicht im Stande, die goldene Mitte zu finden.“

„Konnte China-Angebot nicht ablehnen“

Gefragt wurde Yilmaz auch zu seinem Abschied vom türkischen Rekordmeister. Den Angaben des Angreifers zu Folge sei sein Transfer dabei auch von Galatasaray forciert worden. „Keiner hat mir gesagt, dass ich bleiben soll. Ich möchte niemanden beschuldigen, doch eine Trennung geht nie einseitig über die Bühne.“ Yilmaz weiter: „Auf Grund des Financial Fair-Play haben sie es für richtig erachtet, mich zu verkaufen. Ich hatte meine Entscheidung nach dem Sivasspor-Spiel getroffen und wollte nach England oder Italien. Das Angebot aus China konnte ich aber nicht ablehnen. Ich habe überhaupt nicht gezögert.“

Dieser Beitrag erschien zuerst auf GazeteFutbol.de.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.