Deutsch-türkische Wirtschaftsbeziehungen bleiben stabil

Die deutsch-türkische Handelskammer rechnet mit stabilen Beziehungen zwischen den Unternehmen in beiden Ländern.

Blick auf den Bosporus. (Foto: Flickr/Moyan Brenn)

Blick auf den Bosporus. (Foto: Flickr/Moyan Brenn)

Die deutsch-türkischen Wirtschaftsbeziehungen werden nach Ansicht von Jan Nöther, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Deutsch-Türkischen Handelskammer in Istanbul, durch die politischen Differenzen zwischen den beiden Ländern nicht substanziell beeinträchtigt. Aktuell sind etwa 6.500 deutsche Firmen auf dem türkischen Markt aktiv.

Nöther sagte dem Deutschlandradio Kultur: „Das Fundament der türkisch-deutschen Verbindung ist sehr stabil. Es gibt mehr als 6500 deutsche Unternehmen in der Türkei, wir sind historisch gesehen der größte Investor, der größte Handelspartner zur Türkei. Die wirtschaftlichen Beziehungen stehen auf einem sehr, sehr stabilen Fundament. Und wir gehen auch davon aus, dass dies in Zukunft so bleibt. Die Willkommenskultur der türkischen Wirtschaft in Richtung deutsche Unternehmen ist absolut gegeben.“

Nöther weiter: „Große Unternehmen halten an ihren Investitionsplänen in der Türkei fest. Und damit verbinden wir durchaus auch ja die Perspektive, dass die gegenwärtige politische Situation sich stabilisiert. Und die Stabilität ist das, was die Unternehmen suchen. Im Augenblick ist es natürlich etwas schwierig, ja, da wir einen offiziellen Ausnahmezustand haben, der bis zum 15. Januar läuft und die Gerüchte sich ranken, dass ja dieser über den 15. Januar hinaus verlängert wird. Allerdings, ja, sehen die Unternehmen diese gegenwärtige Situation als eine temporäre Situation und schätzen doch die Vorzüge, die ein Standort Türkei langfristig mit sich bringt.“

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