„Rogue One – A Star Wars Story“ beschert Kinofans einen heißen Winter

Seit Mitte Dezember läuft der erste Stand-Alone-Film aus dem Star Wars-Universum in den Kinos. Erzählt wird die Vorgeschichte zu Episode IV. Die 200-Millionen-Dollar-Produktion lockte allein am ersten Kino-Wochenende in Deutschland über eine Million Zuschauer.

Felicity Jones. (Foto: Kamuran Egri)

Felicity Jones. (Foto: Kamuran Egri)

Der Star-Wars-Film „Rogue One“ hat Disney den letzten großen Schub gebracht, berichtete die AFP Ende Dezember 2016: Erstmals überhaupt machte ein Filmstudio in diesem Jahr einen Umsatz über sieben Milliarden Dollar (6,7 Milliarden Euro). „Rogue One“ spielte allein am ersten Wochenende weltweit 290 Millionen Dollar ein. Auch die deutschen Kinofans sind begeistert.

Filminhalt:

Doch worum geht es? Der Film spielt zeitlich zwischen den Episoden III und IV.  Rogue One ist der Staffelname einer Rebellengruppe, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Pläne des imperialen Todessterns zu stehlen.

Das Imperium testet seine dunkle Macht. Blitzschnell in Sekundentakt ist der „Death Star“ abgefeuert, doch das Sterben in Jedah, der Widerstandshochburg der Rebellen gegen das Regime, dauert viele Filmminuten. Die wichtigsten Rebellen können fliehen und am Ende ist nichts mehr übrig von der Stadt und seinen Bewohnern.

Der Film unterscheidet sich stilistisch von den bisherigen Filmen im Star-Wars-Universum. Rogue One ist eher ein Kriegsfilm und betont somit stärker das „Wars“ (Krieg) im Titel. Die Rebellen tun sich zusammen, um den Widerstandskampf gegen das Imperium aufzunehmen.

Die Besetzung:

Die Hauptdarstellerin Felicity Jones spielt die Rebellin Jyn Erso, diese ist auf der Suche nach ihrem Vater, gespielt von Mads Mikkelsen. Sie hat eine bewegte Vergangenheit hinter sich gelassen, um ihre Fähigkeiten in den Dienst einer hehren Sache zu stellen.

Hauptdarsteller Diego Luna als Captain Cassian Andor ist an ihrer Seite. Der zutiefst spirituelle Chirrut Îmwe „Donnie Yen“ glaubt, dass alle Lebewesen durch die Macht miteinander verbunden sind. Trotz seiner Blindheit ist er ein herausragender Krieger.

Riz Ahmed ist als Pilot Bodhi Rook, Forest Whitaker als abtrünniger Rebell Saw Gerrera, Jang Wen als Blaze Malbus und Alan Tudyk als Roboter K- 2S0 zu sehen.

Ben Mendelsohn ist der Gegenspieler auf der dunklen Seite und in der Rolle von Director Orson Crennic. Die Regie führte Gareth Edwards.

Filmkritik:

Die junge Schauspielerin Felicity Jones überzeugt in der Rolle des Rebellin und spielt großartig. Doch auch ihre Kollegen stehen der Hauptdarstellerin in nichts nach und sind mit dem Herzen dabei. Donnie Yen ist unglaublich gut als blinder Kampfmeister und Forest Whitaker empfängt eine wichtige Botschaft. Mein Respekt hier auch an den Regisseur Gareth Edwards, der ein glückliches Händchen hatte.

Das wird viele Fans freuen: Darth Vader ist auch zu sehen und wird im Original von James Earl Jones Synchronisiert.

Für mich der absolut beste Teil der Star-Wars-Geschichte. Der Film ist galaktisch großartig und hochexplosiv. Es lohnt sich definitiv, während der kalten Wintertage ins Kino zu gehen.

„Rogue One – A Star Wars Story“ läuft seit dem 15.12.2016 in den Kinos.

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