Krawall über den Wolken: Turkish Airlines-Maschine muss umkehren

Eine Turkish Airlines Maschine, die in Richtung Kilimanjaro International Airport in Tansania unterwegs war, musste nach Istanbul zurückkehren. Grund soll ein Passagier gewesen sein, der über den Wolken anfing zu randalieren.

Ein Flugzeug von Turkish Airlines. (Foto: monojussi/flickr)

Ein Flugzeug von Turkish Airlines. (Foto: monojussi/flickr)

Nach dem Start um 19.30 Uhr Ortszeit, flog die Maschine gerade über Kairo, als die slowenischen Staatsangehörigen Anton C.und seine Frau Knavdiya C. angeblich in einen Streit gerieten, so die türkische Zeitung Sabah. Der Gatte soll darauf hin andere Passagiere angegriffen und einen Bildschirm zerstört haben.

Einige Passagiere informierten die Kabinenbesatzung über den Vorfall. Diese griffen auch ein, konnten den 54-Jährigen aber nicht beruhigen. Der Pilot beschloss darauf hin, nach Istanbul zurückzukehren, während die Besatzung weiterhin versuchte, den Passagier zu bändigen. Letztlich sollen dem Mann Handschellen angelegt und er ans Ende des Flugzeugs geführt worden sein. Dieser konnte sich jedoch von den Plastikhandschellen befreien und fuhr fort, andere Passagiere anzugreifen.

Nach der Landung auf dem Istanbuler Atatürk Flughafen wurde das Ehepaar der Polizei übergeben. Die anderen 149 Passagiere machten sich nach siebenstündiger Verspätung erneut auf den Weg nach Dar es Salaam. In seiner Aussage bei der Polizei gab der Mann an, dass er eine Panikattacke gehabt habe.

In einer Erklärung bestätigte Turkish Airlines den Vorfall, äußerte sich aber nicht weiter zur Ursache. Gemäß den Luftverkehrsregeln wurde das Ehepaar an ihren früheren Stopp in München zurückgesandt. Turkish Airlines hat Anzeige gestellt und fordert den entstandenen Verlust zurück.

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