Berlinale 2017: In mir drin lebt „Logan“ weiter

Am letzten Tag der Berlinale Wettbewerb stand James Mangolds „Logan“ auf dem Programm, jedoch außer Konkurrenz.

James Mangold, Hugh Jackman und Produzent Simon Kinberg. (Foto: Kamuran Egri)

James Mangold, Hugh Jackman und Produzent Simon Kinberg. (Foto: Kamuran Egri)

Der Schauspieler Patrick Stewart. (Foto: Kamuran Egri)

Der Schauspieler Patrick Stewart. (Foto: Kamuran Egri)

Filminhalt:

Sie sind älter geworden und auch schwächer. In naher Zukunft schützt ein abgekämpfter Logan (Hugh Jackman) einen gebrochenen Professor X (Patrick Stewart) vor der Welt. Der Versuch, sein Vermächtnis zu verstecken, misslingt, als ein junger weibliche Mutant namens Laura (Dafne Keen), die von dunklen Kräften verfolgt, bei ihnen Zuflucht sucht. Die kleine Kämpferin kommt Wolwerine nicht unbekannt vor. Eine gnadenlose Jagd auf Leben und Tod beginnt.

Filmkritik:

Ja, sie sind älter geworden und die Batterie ist leer. Jedoch gelingt dem Regisseur eine spannende, düstere Geschichte über die Superhelden zu erzählen. Neben Hugh Jackman und Patrick Stewart glänzt die junge talentierte Darstellerin Dafne Keen. Sie spielt die anderen an die Wand. Dennoch hat der Film überaschende Momente.

Zur Pressekonferenz kam Regisseur James Mangold und brachte auch die Superstars Hugh Jackman und Patrick Stewart mit. Die Produzenten Hutch Parker und Simon Kinberg waren auch anwesend. Schade, dass die junge Schauspielerin Dafne Keen nicht dabei sein konnte.

Hugh Jackman: „Herzlichen Dank erstmal an alle dafür, dass wir hier sein dürfen. Ich sage das nicht, weil man das sagen muss, sondern für uns ist das wirklich ein Traum. Als ich diesen Film sah, da war ich sehr nervös. Ich wusste natürlich, was auf den Spiel stand für mich und es hat wirklich meine Erwartungen übertroffen. Ich habe mir diese Rolle angeschaut, da gibt’s ein paar Momente, da habe ich wirklich geweint. Wenn man wirklich mit der Last die Treppe hinauf geht und so weiter. Also ich liebe diese Rolle und ich kann nicht sagen, der wird mir fehlen, denn es ist schwer zu beschreiben, denn für mich geht es nicht mehr weiter. In mir drin lebt er weiter, ich werde mich jeden zweiten Tag meines Lebens daran erinnern und es ist schon ein Teil, wer ich bin und auch Teil meiner Lebensreise. Nun ist es völlig egal, ob das ein Horrorfilm ist oder ob es eine romantische Komödie und er ein Superheld ist. Jim ist der einzige, der das am Besten erzählen kann. Ich hoffe, da gibt es ein Echo über diesen Film, dass es für sie was bedeutet. Ich liebe Superhelden, die eine Vaterfigur sind, denen man nachstreben kann. Da gibt’s die Sachen, wo sie im Auto sind und bald kein Benzin mehr da ist, oder oh verflixt noch mal mein Telefon hat keine Ladung mehr und die Batterie ist leer. So was kennt man und ich hoffe, dass einfach die Leute ein bisschen mehr sich Gedanken machen über Gewalt, die Auswirkung von Gewalt, was daraus entsteht und ich hoffe, dass wird in den Menschen wieder heilen.“

Der Regisseur James Mangold erzählte: „Das ist kein Film für Kinder. Es geht um Vater-Beziehung. Es ist trotzdem wichtig, dass man solche Filme zeigt, in denen Gewalt vorkommt, aber auch die Konsequenzen dazu. Ja es gibt Blut und Gewalt in dem Film und die Konsequenzen sind, die kommen nicht zurück. Das ist die Folge der Gewalt. Das wird immer außer Acht gelassen und das ist wichtig das wir alle es verdauen müssen.“

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