Türkische Schülerin erhält Auszeichnung bei Roboter-Wettbewerb

Bei einem internationalen Technologiewettbewerb in Taiwan hat die türkische Schülerin Alara Güler den zweiten Platz belegt. Sie hat einen neuartigen Agrar-Roboter erfunden.

Die türkische Schülerin Alara Güler. (Screenshot)

Die türkische Schülerin Alara Güler. (Screenshot)

Die türkische Schülerin Alara Güler wurde auf der Taiwan International Science Fair für ihre Erfindung eines Agrar-Roboters mit dem zweiten Platz ausgezeichnet, berichtet die Zeitung Hürriyet. Ihr Projektmentor war der türkische Chemielehrer Talha Kılıç. An dem Wettbewerb nahmen 247 Projekte aus 23 Ländern teil. Güler hat einen Agrar-Roboter mit dem Namen „TohumBot“ erfunden, mit dem Agrarflächen ohne den Einsatz von Menschen gesät werden können. Der „TohumBot“ ist aufgrund seiner autonomen Mobilität besonders interessant, weil der Einsatz zu enormen Kosteneinsparungen führt, so TeknoTALK. Die Taiwan International Science Fair ist eines der prestigereichsten Wettbewerbe im Bereich der Technologie und Elektronik.

Das "TohumBot". (Screenshot)

Das „TohumBot“. (Screenshot)

Bereits im Jahr 2016 hatten türkische Schüler eine Reihe von internationalen Erfinderwettbewerben gewonnen oder wurden hoch-dekoriert ausgezeichnet.

In den vergangenen Jahren hat es in der Türkei eine Reihe von  Wissenschaftlern und Erfindern gegeben, die allerdings von der US-Technologieindustrie abgeworben wurden. Der türkische Erfinder Senol Faik Özyaman erfand eine Brennstofftechnologie, die aus Kohle, fossilen Brennstoffen und Abfällen emissionslos Energie mit geringen Kosten produziert. Özyaman hat seine Erfindung in 134 Staaten pantentieren lassen und hat sich vergeblich darum bemüht, vom türkischen Staat eine Finanzierung zu erhalten, damit die Technologie in seiner Heimat bleibt. Er entschied sich schlussendlich in die USA zu gehen. „Die Amerikaner haben mir bereits vor vier Jahren angeboten, in die USA auszuwandern und dort meine Technologie umzusetzen. Sie sagten mir, dass es unmöglich sei für mich, die türkischen bürokratischen Hürden zu überwinden. Sie hatten Recht. Ich werde auswandern. Dabei wollte ich, dass dies ein Schritt in Richtung der Energieunabhängigkeit der Türkei wird“, zitiert Ensonhaber den Erfinder.

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