Was macht die türkische Fußballnationalmannschaft aktuell?

Derzeit sieht es nicht so toll aus für die türkische Fußballnationalmannschaft aus. Warum ist das so?

(Foto: designed by Freepik)

Nun, man kann sich das sehr gut anhand der aktuellen Resultate der Spiele ansehen. Man braucht dazu auch gar nicht weit in die Vergangenheit zu schauen, denn erst unlängst hat man gegen einen Gegner verloren, den man eigentlich schlagen hätte müssen. Schweden hat ja selbst derzeit Schwierigkeiten und wenn man gegen so eine Nation verliert, dann sagt das schon einiges über den derzeitigen Zustand der türkischen Fußballnationalmannschaft aus. Also brauchen wir gar nicht so weit in die Vergangenheit zu blicken. Wir können aber in die Vergangenheit blicken, damit wir uns auch sämtliche Bereiche des erfolgreichen Lebens der türkischen Fußballnationalmannschaft ansehen. Immerhin hat man ja vor knapp 20 Jahren noch im Viertelfinale der Fußball WM gespielt und sogar den dritten Platz erobern können. Es liegt also doch sehr viel Potenzial in dieser Mannschaft. Aufgeben sollte man die türkische Fußballnationalmannschaft aber mit Sicherheit nicht. Das wäre ein fataler Fehler, den man überdenken müsste. Aber man sollte nicht in der Vergangenheit kleben bleiben, sondern den Blick auf die Gegenwart und noch viel wichtiger auf die Zukunft richten, denn man will ja wieder an die frühen Erfolge anknüpfen. Schauen wir uns also das jüngste Debakel an. Immerhin war ja jüngst das Spiel der Türkei gegen Schweden und eigentlich sollte das auch ein Pflichtsieg werden. Leider kam es nicht so, wie man sich das erhofft hatte. Andreas Granqvists Strafstoß in den späten Minuten des Spiels gab den Viertelfinalisten der WM einen doch verdienten Sieg. Aber es reichte nur ein Tor, um sich in den nächsten Spielen wiederzufinden und den Gegner abzustoßen. Alles weitere zum Thema türkische Fußballnationalmannschaft finden Sie hier.

Immerhin war der Kapitän Granqvist gegenüber einem Reporter doch sehr glücklich über den Sieg, denn er weiß natürlich auch, dass sein Team selbst nicht in der besten Verfassung ist.

Umso mehr dürfte ihn auch der Sieg gegen die Türken gefreut haben. Er weiß auch, dass es ein sehr wichtiger Sieg war, den er einmal in der Art verteidigen musste. Für Schweden war es ein weiterer Meilenstein in einem nicht gerade derzeit vorhandenen Erfolgslauf. Der Innenverteidiger hat den Sieg aber durch seinen Elfmeter erwirkt und wusste, dass damit ein weiterer Meilenstein gelungen war. Er hatte den Strafstoß kühl vor den feindlichen Fans abgeschossen und damit auch den Sieg für Schweden gesichert. Dem Strafstoß war ein Foul gegen Marcus Berg im türkischen Strafraum zuvor gegangen. Es war auch sehr typisch für die derzeitige Verfassung des Spiels, denn derzeit scheint sich die türkische Fußballnationalmannschaft nur mehr durch Fouls retten zu können. Waren sie früher durch technische Überlegenheit auf dem Rasen aufmerksam geworden, so hat man heute in vielen Spielen der türkischen Fußballnationalmannschaft sehr oft den Eindruck, dass sie ihre Stärke in der Verteidigung und nicht im Angriff suchen. Ein beeindruckender Auftritt von Torhüter Robin Olsen half, die Türkei auszuschließen, der den Ballbesitz dominierte und eine Reihe von Torchancen kreierte. Auch wenn man nur die Torleute vergleicht und damit nur die beiden Mannschaften heranzieht, dann bemerkt man schon recht schnell, dass sich dadurch auch gewisse Probleme auftun. Vielleicht hat die türkische Fußballnationalmannschaft diese Probleme über einen zu langen Zeitraum nicht in Angriff genommen. Es kann sein, dass man vielleicht viel eher auf die Probleme aufmerksam geworden wäre, wen die Reaktionen anders gewesen wäre. Fakt ist aber, dass es derzeit nicht so toll läuft wie etwa vor 20 Jahren. Und mit dem Wissen über Fußball können Sie Geld verdienen, holen Sie sich Ihren Bonus hier.

Da war ganz Europa von der türkischen Fußballnationalmannschaft begeistert und jubelte dem Team zu.

Olsen erzielte in der ersten Halbzeit eine besonders wichtige Parade, um Schweden auf Augenhöhe zu halten, da der türkische Star-Angreifer Hakan Çalhanoğlu vor dem Tor stand. Die Skandinavier können jetzt den ersten Platz in der Gruppe zwei erreichen und werden in die Liga A befördert, obwohl sie ihre ersten beiden Spiele nicht gewonnen haben, wenn sie am Dienstag in Stockholm Russland besiegt haben. So hätten es sich eigentlich auch die Türken vorgestellt aber es kam leider anders. Der Sieg über Russland würde Schweden außerdem einen Play-off Platz in der Nations League einräumen. Dies bedeutet, dass sie nur zwei Spiele von der Qualifikation dem Euro 2020 entfernt wären, sollten sie es nicht über die regulären Qualifikationsgruppen verdienen, die nächstes Jahr beginnen. Die übliche Erzählung besagt, dass die türkische Fußballnationalmannschaft seit jeher rebellisch ist, was ihre technischen Defizite kompensiert, da die Spieler auf dem Platz alles geben. Die Statistik sagt jedoch etwas anderes. Die Türkei ist eine der am wenigsten konkurrierenden Mannschaften in der Nations League. Die türkischen Fußballer waren zwar viel jünger, aber wenige Kilometer weniger als ihre russischen Kollegen auf dem Platz aktiv. Während Schweden, ein Viertelfinalist der Weltmeisterschaft ist und nur wenige Fouls, gegen die Türkei machte, machte die türkische Nationalmannschaft während der gesamten Spielzeit nur vier Fouls. Dies beweist, dass der türkischen Nationalmannschaft nicht nur talentierte Spieler, sondern auch eine talentierte Organisation fehlt.

Das Hauptargument, das Lucescu versucht hat, einen anständigen Kader zu finden, mit dem er arbeiten kann, kann man ihn natürlich gerne glauben.

Obwohl er die Nationalmannschaft seit über einem Jahr trainiert, kann man bisher keine Erfolge sehen. Offensichtlich hat er genug Zeit gefunden, um seine Mannschaft zu mischen und eine magische Formel zu finden, die aber bis jetzt nicht so aufgeht, wie er sich das vorstellt. Dieses Team ist nicht so toll wie es sein könnte. Sie können keinen Erfolg erzielen, ohne eine Möglichkeit des Sturms zu etablieren, auf dem die Spieler lernen können, was sie tun sollen. Der einfachste Weg, dies zu tun, ist, Ihre Gegner zu imitieren und zu analysieren, wie sie Ihre Strategien entwickeln. Wenn Sie keine originelle Strategie entwickeln können, ist es definitiv keine Sünde, andere zu imitieren, da nur so etwas gelernt wird. Aber im letzten Jahr gab es keine zwei Spiele in Folge, in denen Lucescu versuchte, eine klare Strategie festzulegen, unabhängig von seinem Erfolg. Selbst die einfachsten, die ich als talentlose Organisationen bezeichne, fehlten. Ich verstehe nicht, wie eine Mannschaft, die Russland und Schweden gegenübersteht, nicht mehr rennt oder mehr Fouls als Ihre Gegner macht. Schon gegen Bosnien hat man gesehen, dass die türkische Fußballnationalmannschaft eher schwach spielt.

Dabei handelt es sich jetzt auch nicht um einen Gegner, der gerade sehr stark spielt. Dadurch lassen sich auch sehr viele Chancen auf dem Platz entgehen, die man so auch nicht ganz so leicht sehen könnte. Es ist also klar, dass die türkische Nationalmannschaft nicht aus großen individuellen Talenten besteht, die Sie jedes Spiel mischen können und erwarten, dass etwas Magie stattfindet. Darüber hinaus weiß fast jedes Team auf dieser Ebene gut genug über talentlose Organisationen, sodass sie einzelne Talente sowieso leicht neutralisieren können. Unabhängig vom Ergebnis des Spiels gegen Schweden kann man doch analysieren, dass die Türkei in eine klare Zukunft mit einer neuen Vision investieren muss. Im Gegensatz zu den Behauptungen von Trainer Lucescu liegt das Problem nicht in der Qualität der einzelnen Spieler, sondern in der Abwesenheit einer Strategie, um sie einzusetzen. Um mit den Besten Europas zu konkurrieren, sollte die Türkei zunächst in eine langfristige Strategie investieren. Irgendwie scheint sich auch immer die Politik in den Sport einzumischen. Ob das nun eine gute Idee ist oder nicht, darf man abwartend sehen. Allerdings sollte man darüber kein Urteil abgeben. Jeder Beobachter sollte sich hier auch seine eigene Meinung darüber bilden. Es ist nun einmal Fakt, dass es selten Länder gibt, wo das fruchtbar war.

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