Archiv des Autors: Gloria Veeser

Ein russischer Diplomat rät von der Einrichtung von Sicherheitszonen ab. (Foto: Screenshot)

Türkische Helfer versorgen Aleppo-Flüchtlinge an der Grenze

Türkische Hilfsorganisationen haben hinter der syrischen Grenze neue Unterkünfte für Flüchtlinge aufgebaut. Helfer brachten Lebensmittel und Medikamente. Die Versorgung in Syrien soll vermeiden, dass weitere zehntausende Flüchtlinge aus Aleppo ins Land kommen. Man sei "am Ende derAufnahmekapazität", wolle die Flüchtlinge aber "nicht dem Tod überlassen", so Vize-Regierungschef Numan Kurtulmus.

Die Türkei ist das wichtigste Drehkreuz für Flüchtlinge aus Ländern wie Syrien, Afghanistan und dem Irak. (Foto:flickr/FreedomHouse2)

EU drängt Türkei zu Aufnahme von Aleppo-Flüchtlingen

Die EU-Außenbeauftragte Mogherini macht Druck auf die Türkei, weitere 35.000 Flüchtlinge aus Lagern auf der syrischen Seite ins Land zu lassen. Gleichzeitig fordert Österreich, auch die in der EU ankommenden Flüchtlinge direkt in die Türkei zurück zu schicken. Der Gouverneur der türkischen Grenzprovinz Kilis erklärte, momentan bestehe keine Notwendigkeit, die Syrer aus den Lagern innerhalb türkischer Grenzen zu versorgen.

Die Präsidentengattin Emine Erdogan mit perfekt gezupften Augenbrauen. (Foto: Screenshot youtube)

Türkische Religionsbehörde verbietet Augenbrauen-Zupfen

Das staatliche Religionsamt der Türkei hat eine Erklärung ausgegeben, nach der Frauen sich die Haare an den Augenbrauen nicht zupfen dürfen. Auch ein eventuell vorhandener Damenbart darf demnach nicht entfernt werden. Doch die neue Richtlinie macht auch die Frau und die Tochter des Präsidenten zu „Sünderinnen“.

Ministerpräsident Ahmet Davutoglu. (Foto: Flickr/ Ahmet Davutoğlu answering questions by Foreign and Commonwealth Office CC BY 2.0)

Davutoglu: Neue Syrien-Bombardements bringen 70.000 neue Flüchtlinge

Zehntausende neue Flüchtlinge aus Syrien warten an der türkischen Grenze, so der türkische Ministerpräsident Davutoglu. Die neuen Bombardements gegen Aleppo treiben demnach bis zu 70.000 Menschen ins Land. Davutoglu machte Moskau mitverantwortlich für die Situation.

Die Verstorbene Gizem P. wurde nach der Trauerfeier in Köln nach Izmir überführt. (Foto: Yasin Baz)

Köln: Letzte Ehre für die ermordete Studentin Gizem P.

Der heimtückische Mord an Gizem P. bestürzt nicht nur die türkische Community in Köln und Aachen. Auch die deutschen Freundinnen und Freunde von der türkischstämmigen Studentin aus dem Rheinland stehen noch immer unter Schock.

Das Wort „Ehrenmord“ gehört abgeschafft

Gilt der Begriff „Ehrenmord“ eigentlich nur für Türken, Kurden und andere Landsleute aus muslimischen Staaten? Wenn man sich die Überschriften und Inhalte der Artikel zu den „Ehrenmordtaten“ der letzten Jahre und Jahrzehnte genau anschaut, wird schon ein eindeutiger Eindruck erweckt, dass nur „Türken“, „Kurden“, „Jeziden“ und andere ethnische und religiöse Gruppen aus dem orientalischen Raum eine „Ehre“ hätten und solche Taten ausüben könnten.

Bei der Razzia waren allein in Berlin 450 Beamte im Einsatz. (Foto: Flickr/ Abriss by schw0schl0 CC BY 2.0)

Zwei Festnahmen bei bundesweiten Razzien in Islamistenszene

Die Polizei hat bei großangelegte Razzien zwei Terror-Verdächtige festgenommen. Die Verdächtigen hätten möglicherweise einen Anschlag vorbereitet, so die Polizei. Bei den Durchsuchungen in Berlin waren 450 Polizisten im Einsatz.

Mit dem Geld soll die Türkei die syrischen Flüchtlinge in der Türkei von der Weiterreise abbringen. (Foto: Flickr/ Syrian children by Freedom House CC BY 2.0)

EU-Staaten einigen sich auf Milliarden-Paket für Türkei

Die EU-Staaten haben Milliardenhilfen für die Türkei beschlossen. Die Mitgliedsländer stellen zwei Milliarden Euro bereit, eine weitere Milliarde soll aus dem EU-Haushalt kommen. Das Geld soll in die Versorgung syrischer Flüchtlinge in der Türkei fließen und diese so von der Weiterreise in die EU abhalten.

Die 7-Millimeter dicken Solar-Streifen sind widerstandsfähig genug, um selbst schwere Transporter auszuhalten. (Foto: Screenshot)

Energie der Zukunft: Strom aus Solarstraßen

Frankreich statten seine Straßen mit Solarzellen aus. Rund 1000 Kilometer Solarstraßen künftig Strom für fünf Millionen Franzosen liefern. Bezahlt werden soll die neue Energie mit Steuern auf Erdöl.

Der Verhaftete Ismail Akkol gilt als Verdächtiger im Mordfall des türkischen Industriellen Özdemir Sabanci im Jahr 1996. (Foto: Screenshot)

Bombe im Gepäck: Türkei verhaftet Terrorverdächtige

Türkische Sicherheitskräfte haben an einem Bahnhof zwei gesuchte Terrorverdächtige verhaftet, die mit Sprengsätzen und Waffen im Gepäck auf dem Weg nach Izmir waren. Die beiden wurden schon einmal in Athen verhaftet aber nicht ausgeliefert, einer gilt zudem als Verdächtiger in einem Mordfall.

H&M habe festgestellt, dass in einigen ihrer Zulieferbetriebe minderjährige Syrer arbeiteten, so eine britische Menschenrechtsorganisation. (Foto: flickr/ Mike Mozart/ cc by 2.0)

Türkei: Syrische Flüchtlings-Kinder nähten offenbar für H&M

Laut einer britischen NGO nähen Flüchtlingskinder für großen türkische Textilfabriken, die etwa für H&M zuliefern. Bis zu 400.000 Flüchtlinge sollen insgesamt illegal und für Dumpinglöhne arbeiten. Die EU hatte der Türkei zuvor drei Milliarden Euro versprochen, um die Flüchtlinge zu versorgen.

Da andere Boote bei der Überfahrt gesunken waren, befürchtete die Familie das Schlimmste. (Foto: flickr/ fotomovimiento/ cc by 2.0)

Türkei will Schlepper künftig als Terroristen verfolgen

Die türkische Regierung hat härtere Strafen gegen Schlepperbanden angekündigt. Menschenhandel werde künftig als Terrordelikt behandelt und zur Bekämpfung eine eigene Polizeiabteilung aufgebaut. Ziel sei es, den Flüchtlingszuzug nach Europa einzudämmen.

Zusammenstöße zwischen PKK-Sympathisanten und der türkischen Polizei in der Stadt Cizre. (Screenshot)

Eingeschlossen in Cizre: Kontakt zu Verwundeten abgebrochen

Der Kontakt zu mehr als 20 eingeschlossenen Verwundeten in Cizre ist abgebrochen. Es gebe laut HDP seit mehr als 48 Stunden keine Verbindung mehr. PKK-Kämpfer und die türkische Regierung werfen sich gegenseitig vor, mit dem Beschuss von Helfern eine Rettung der Verletzten zu verhindern.

Glyphosat ist nicht der einzige Inhaltsstoff in Pflanzenschutzmitteln, der bedenklich ist. (Foto: Flickr/ Roundup, Monsanto by Mike Mozart CC BY 2.0)

Glyphosat: Monsanto verklagt Kalifornien

Kalifornien will Glyphosat auf die Liste der anerkannten krebserregenden Stoffe setzen. Glyphosat ist eines der Hauptbestandteile von Monsantos Unkrautvernichtungsmittel. Der Konzern hat Klage gegen den kalifornischen Staat eingereicht.

Auch die Aida-Schiffe werden künftig die türkischen Häfen meiden. (Foto: flickr/ Simon Grubb/ cc by 2.0)

Kreuzfahrt-Anbieter Aida sagt Türkei-Touren komplett ab

Die Reederei Aida Crusies sagt alle geplanten Kreuzfahrten in die Türkei ab. Zuvor hatten bereits die Anbieter MSC und Crystal Cruises ihre Türkei-Touren gestrichen. Terror-Angst und der Konflikt mit Russland halten ausgerechnet die beiden größten Touristengruppen der Türkei fern.

Flüchtlinge am Strand von Ayvacik. (Screenshot YouTube)

Deutschland will kriminelle Kriegs-Flüchtlinge in die Türkei abschieben

Die Bundesregierung will kriminelle Flüchtlinge aus Kriegsgebieten künftig in das Land zurückschicken, über das sie in die EU gekommen sind. Demnach würden zahlreiche straffällige Flüchtlinge, die nicht in ihr Herkunftsland zurückkönnen, in der Türkei landen.

Auch gegen die beiden Vorsitzenden der HDP, Selahattin Demirtaş und Figen Yüksekdag ermittelt die türkische Justiz. (Screenshot)

15 Jahre Haft für türkischen Bürgermeister wegen PKK-Mitgliedschaft

Ein kurdischer Bürgermeister ist wegen Mitgliedschaft in der PKK zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Dem HDP-Politiker Bekir Kaya wird „Unterstützung und Mitgliedschaft in einer Terrororganisation“ vorgeworfen. Wegen Autonomie-Forderungen für die Kurdengebiete ermittelt die türkische Justiz gegen mehrere führende HDP-Politiker.

Rentner verwechseln Asyl-Heim mit Gasthaus – und werden von Flüchtlingen bewirtet

Flüchtlinge haben in Bayern ein Rentnerpaar kostenlos bewirtet, das ihre Asylunterkunft für ein Gasthaus hielt. Die Asylbewerber brachten den Unbekannten eine Brotzeit und Tee. Die Touristen merkten den Irrtum erst, als sie bezahlen wollten.

Unbekannte warfen Molotow-Cocktails auf das türkische Generalkonsulat im griechischen Thessaloniki. (Foto: Twitter)

Griechenland: Bewaffneter Angriff auf Konsulat der Türkei

In Griechenland haben 25 maskierte Personen einen Molotow-Cocktails-Anschlag auf das türkische Generalkonsulat verübt. Die Hintergründe der Tat sind unklar.

Neue Festnahmen: Erdogan jagt gnadenlos Gülen-Anhänger

Die türkische Polizei macht weiter Jagd auf die Gülen-Bewegung. Für die Anhänger des Predigers wird es in der Türkei gefährlich - weil die Behörden einen tödlichen Trick anwenden.