Archiv des Autors: jjurrmann

Streit mit Türkei: Europa könnte von Öl-Regionen abgeschnitten werden

Die aktuelle Entfremdung zwischen der EU und der Türkei wird auch energiepolitische Folgen haben. Die EU wird schrittweise aus den ölreichen Regionen in der Nachbarschaft der Türkei isoliert. Mit der Türkei als EU-Mitglied hätte Europa seine Energiezufuhr autonom bestimmen können.

Kapitalflucht: Türkei fürchtet Wirtschaftskrieg gegen Erdogan

In der Türkei erwarten verschiedene Medien einen Wirtschaftskrieg des Westens gegen die Türkei. Öl ins Feuer goß der Vorsitzende der Grünen, Özdemir: Er fordert EU-Sanktionen. Die Vertreter der US-Handelskammer in der Türkei sind dagegen nicht so pessimistisch.

Özdemir schlägt Sanktionen gegen die Türkei vor

Der Grüne Vorsitzende Özdemir bringt als erster Politiker in Europa Sanktionen gegen die Türkei ins Gespräch. Zunächst sollen die Konten aus dem „direkten Umfeld der Machthaber“ eingefroren werden.

Fethulla Gülen lebt derzeit in den USA. (Foto: Screenshot Youtube)

Türkei nimmt Neffen von Prediger Gülen fest

Der türkische Präsident Erdogan bleibt trotz der Festnahme eines Verwandten Gülens aus dessen Auslieferung bestehen. Spätestens in zehn Tagen sollen erforderliche Akten vorliegen.

Türkei dehnt Dauer des Polizeigewahrsams auf 30 Tage aus

Ein neues Dekret der türkischen Regierung besagt, dass Verdächtige ohne Anklage einen Monat lang inhaftiert werden dürfen. Grund für diese Entscheidung ist der Ausnahmezustand, der in der Türkei nach dem gescheiterten Putschversuch ausgerufen wurde.

Europa kritisiert türkischen Ausnahmezustand

Die per Dekret erweiterten Polizeibefugnisse entrüsten Europa. Besonders die Inhaftierung von Journalisten und der Bildungselite stoßen auf Unverständnis. Sollte nun die Todesstrafe wieder eingeführt werden, könnte dies das Ende der EU-Beitrittsverhandlungen sein.

Yildirim: Türkische Präsidentengarde wird aufgelöst

Nach dem gescheiterten Putsch in der Türkei wird nun die Garde des türkischen Präsidenten abgeschafft. Im Vorfeld war ein Haftbefehl gegen hunderte Mitglieder erlassen worden.

Beim Amoklauf von München war das Internet Fluch und Segen zugleich

Als Fluch und Segen zugleich hat sich das Internet bei dem tödlichen Angriff von München erwiesen: Denn die Polizei hatte gegen wilde Spekulationen zum Tatgeschehen und das Hochladen von Videos kämpfen. Zugleich schaffte das Netz auch Solidarität und Hilfe in einer unübersichtlichen Lage. Doch leider wusste wohl auch der 18-jährige Todesschütze das Netz für sich zu nutzen.

USA sehen Politik von Erdogan weniger kritisch als die EU

In der transatlantischen Türkei-Politik tritt eine sehr unterschiedliche Bewertung der Politik von Präsident Erdogan zu Tage: Die EU kritisiert die umfassenden Maßnahmen gegen Richter, Wissenschaftler und Militärs nach dem Putsch in sehr scharfen Worten. Die USA dagegen erinnern daran, dass am Anfang der versuchte Putsch gestanden habe - und stufen die Aktionen als angemessen ein.

Obama: US-Regierung hat mit dem Putsch in der Türkei nichts zu tun

US-Präsident Obama hat Vorwürfe kategorisch zurückgewiesen, die US-Regierung habe etwas mit dem Putsch zu tun. Durchaus irritierend: Auch die US-Geheimdienste hätten nicht die geringsten Hinweise über den bevorstehenden Putsch gehabt. Die Russen haben offenbar Erdogan in letzter Sekunde gewarnt, weshalb der Putsch rasch in sich zusammenfiel.

Polizisten vor dem Einkaufszentrum in München, an dem sich der Anschlag ereignete. (Foto: Screenshot Youtube)

München unter Schock: Tote und Verletzte nach Anschlag in Einkaufszentrum

Ein Attentäter hat am Freitag in München mindestens neun Menschen erschossen. Der Attentäter soll allein gehandelt und sich auf der Flucht selbst getötet haben. Der Täter war nach Angaben der Polizei ein 18-jähriger Deutsch-Iraner.

Erdogan unter Druck: Kapitalflucht aus der Türkei

Die Türkei gerät auf den Finanzmärkten unter Druck. Internationale Investoren verlassen das Land auf breiter Front. Dem Land droht der finanzielle Kollaps. Spekulanten dürften es genau darauf abgesehen haben.

Türkei: Erdogan sucht Putsch-Unterstützer in Zentralbank

Die türkische Regierung will überprüfen, ob sich bei der Notenbank Putsch-Unterstützer befinden. Eine Gruppe von Notenbankern soll sich für einen hohen Leitzins eingesetzt haben. Die Regierung fordert hingegen eine Niedrigzins-Politik.

Russland könnte in Armenien intervenieren

Russland könnte in Armenien intervenieren. Seit mehreren Tagen gibt es in der Hauptstadt Jerewan Zusammenstöße zwischen Polizei und Demonstranten. Es droht ein Umsturz der armenischen Regierung, die ein Verbündeter des Kremls ist.

Bundeskanzlerin Angela Merkel und der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan. (Foto: Screenshot Youtube)

Türkische Beamte auf der Flucht nach Deutschland

Nach Angaben der türkischen Regierung sollen über 1.000 Beamte, die unter Putschverdacht stehen, auf der Flucht sein. Pro-Asyl rechnet mit einer Fluchtbewegung nach Deutschland. Die Grünen fordern von der Bundesregierung, den Betroffenen Asyl in Deutschland zu gewähren.

Folgen des Brexit: Projekt EU wankt

Nach dem Entscheid der britischen Bevölkerung für den Ausstieg aus der EU, sind die Folgen noch unklar. Doch eines ist gewiss: Die Europäische Idee ist in Gefahr, wenn sich auch andere Staaten dazu entscheiden, dem Brexit zu folgen.

Der türkische Journalist Can Dündar. (Screenshot)

Journalist Dündar fordert von Merkel Druck auf Erdogan

Der türkische Top-Journalist Can Dündar kritisiert, dass die Bundesregierung die Menschenrechte in der Türkei für ihre eigenen Interessen opfere. Er fordert von Angela Merkel, mehr Druck auf Erdogan auszuüben.

Chaos in London: Premierminister Cameron tritt zurück

Nach dem Votum der Briten für einen Austritt aus der Europäischen Union (EU) hat Premierminister David Cameron seinen Rücktritt erklärt. Bis zum Oktober müssen die Konservativen nun einen Nachfolger finden. Neuwahlen sind denkbar.

Schock über Austritt von Großbritannien: EU beruft Krisen-Sitzung ein

Bundeskanzlerin Merkel hat die Parteichefs der im Bundestag vertretenen Parteien zu einer Krisen-Sitzung einberufen. Sie will sich mit ihnen über die Folgen des Austritts Großbritanniens aus der EU beraten.

Deutsch-Türken fordern Rücktritt von Verfassungsschutz-Chef

Die Türkische Gemeinde in Deutschland fordert den Rücktritt des Verfassungsschutz-Chefs Hans-Georg Maaßen. Nur so könne das Vertrauen in den Rechtsstaat wieder aufgebaut werden.