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Deutsch Türkische Nachrichten

Türkei dehnt Dauer des Polizeigewahrsams auf 30 Tage aus

Ein neues Dekret der türkischen Regierung besagt, dass Verdächtige ohne Anklage einen Monat lang inhaftiert werden dürfen. Grund für diese Entscheidung ist der Ausnahmezustand, der in der Türkei nach dem gescheiterten Putschversuch ausgerufen wurde.

Europa kritisiert türkischen Ausnahmezustand

Die per Dekret erweiterten Polizeibefugnisse entrüsten Europa. Besonders die Inhaftierung von Journalisten und der Bildungselite stoßen auf Unverständnis. Sollte nun die Todesstrafe wieder eingeführt werden, könnte dies das Ende der EU-Beitrittsverhandlungen sein.

Yildirim: Türkische Präsidentengarde wird aufgelöst

Nach dem gescheiterten Putsch in der Türkei wird nun die Garde des türkischen Präsidenten abgeschafft. Im Vorfeld war ein Haftbefehl gegen hunderte Mitglieder erlassen worden.

Beim Amoklauf von München war das Internet Fluch und Segen zugleich

Als Fluch und Segen zugleich hat sich das Internet bei dem tödlichen Angriff von München erwiesen: Denn die Polizei hatte gegen wilde Spekulationen zum Tatgeschehen und das Hochladen von Videos kämpfen. Zugleich schaffte das Netz auch Solidarität und Hilfe in einer unübersichtlichen Lage. Doch leider wusste wohl auch der 18-jährige Todesschütze das Netz für sich zu nutzen.

USA sehen Politik von Erdogan weniger kritisch als die EU

In der transatlantischen Türkei-Politik tritt eine sehr unterschiedliche Bewertung der Politik von Präsident Erdogan zu Tage: Die EU kritisiert die umfassenden Maßnahmen gegen Richter, Wissenschaftler und Militärs nach dem Putsch in sehr scharfen Worten. Die USA dagegen erinnern daran, dass am Anfang der versuchte Putsch gestanden habe - und stufen die Aktionen als angemessen ein.

Obama: US-Regierung hat mit dem Putsch in der Türkei nichts zu tun

US-Präsident Obama hat Vorwürfe kategorisch zurückgewiesen, die US-Regierung habe etwas mit dem Putsch zu tun. Durchaus irritierend: Auch die US-Geheimdienste hätten nicht die geringsten Hinweise über den bevorstehenden Putsch gehabt. Die Russen haben offenbar Erdogan in letzter Sekunde gewarnt, weshalb der Putsch rasch in sich zusammenfiel.

Polizisten vor dem Einkaufszentrum in München, an dem sich der Anschlag ereignete. (Foto: Screenshot Youtube)

München unter Schock: Tote und Verletzte nach Anschlag in Einkaufszentrum

Ein Attentäter hat am Freitag in München mindestens neun Menschen erschossen. Der Attentäter soll allein gehandelt und sich auf der Flucht selbst getötet haben. Der Täter war nach Angaben der Polizei ein 18-jähriger Deutsch-Iraner.

Kanzleramtschef Altmaier sagte mit Blick auf die Motive und Herkunft des Täters oder der Täter: «Wir schließen keine Hypothese aus.» (Foto: Screenshot)

Schießerei in München: Tote und Verletzte

Bei einer Schießerei in einem Einkaufszentrum in München hat es Tote und Verletzte gegeben.Die Polizei sucht den oder die Täter in der ganzen Stadt. Die Polizei hat unter anderem die GSG9 angefordert.

Erdogan unter Druck: Kapitalflucht aus der Türkei

Die Türkei gerät auf den Finanzmärkten unter Druck. Internationale Investoren verlassen das Land auf breiter Front. Dem Land droht der finanzielle Kollaps. Spekulanten dürften es genau darauf abgesehen haben.

Türkei: Erdogan sucht Putsch-Unterstützer in Zentralbank

Die türkische Regierung will überprüfen, ob sich bei der Notenbank Putsch-Unterstützer befinden. Eine Gruppe von Notenbankern soll sich für einen hohen Leitzins eingesetzt haben. Die Regierung fordert hingegen eine Niedrigzins-Politik.

Bundeskanzlerin Angela Merkel und der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan. (Foto: Screenshot Youtube)

Türkische Beamte auf der Flucht nach Deutschland

Nach Angaben der türkischen Regierung sollen über 1.000 Beamte, die unter Putschverdacht stehen, auf der Flucht sein. Pro-Asyl rechnet mit einer Fluchtbewegung nach Deutschland. Die Grünen fordern von der Bundesregierung, den Betroffenen Asyl in Deutschland zu gewähren.

Nach Nizza: Warum die Türkei gerade jetzt Unterstützung benötigt

Der Putschversuch am späten Freitagabend von kriminellen Einheiten innerhalb der türkischen Streitkräfte beschäftigt nach wie vor die Öffentlichkeit. Eine illegale Splittergruppe von Putschisten außerhalb der regulären Befehlskette versuchte durch die letztendlich gescheiterte Machtübernahme die türkische Regierung und den Präsidenten zu stürzen.

Incirlik-Streit: Özdemir bringt Rückzug deutscher Soldaten ins Spiel

Nach dem erfolglosen Vermittlungsversuch von Angela Merkel, hat sich der Grünen-Chef Özdemir noch einmal bezüglich der in der Türkei stationierten deutschen Soldaten geäußert. Man könne die derzeitige Situation nicht akzeptieren, so Özdemir.

Der syrische Präsident Baschar al-Assad im Interview mit SBS Australia. (Foto: Screenshot: Youtube SBS)

Assad: Wir wollen, dass die Flüchtlinge nach Syrien zurückkommen

Der syrische Präsident Assad will, dass die wegen des Kriegs Geflüchteten wieder in ihr Heimatland zurückkehren. Allerdings ist ein Ende der Kämpfe nicht abzusehen, weil unter anderem der Westen und seine Golf-Partner Allianzen mit Söldnern und Islamisten haben. Es ist erstaunlich, dass die EU Assads Bemühen nicht aufgreift: Ein nachhaltiger Frieden in Syrien wäre das stärkste Zeichen von Humanität für alle Geflüchteten.

Bundeskanzlerin Angela Merkel und der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan. (Foto: Screenshot Youtube)

Erdogan lässt Merkel abblitzen: Besuchsverbot für Abgeordnete bleibt

Erst hat Verteidigungsministerin von der Leyen es versucht, jetzt Kanzlerin Merkel: Beiden ist es nicht gelungen, Abgeordneten den Besuch bei deutschen Soldaten in der Türkei zu ermöglichen. Das deutsch-türkische Verhältnis verschlechtert sich weiter.

Syrien: US-Luftwaffe bombardiert versehentlich Verbündete

Die US-Luftwaffe hat bei zwei verschieden Flügen zwei Stellungen von Verbündeten in Syrien bombardiert. Allerdings sollen die Luftschläge unabsichtlich erfolgt sein.

Merkel schickt Bundeswehr-Soldaten an die Grenze zu Russland

Deutschland wird im Rahmen der Nato-Strategie der Abschreckung 500 Bundeswehrsoldaten nach Litauen entsenden. Der Balten-Staat ist das Nachbarland der russischen Enklave Kaliningrad.

Folgen des Brexit: Projekt EU wankt

Nach dem Entscheid der britischen Bevölkerung für den Ausstieg aus der EU, sind die Folgen noch unklar. Doch eines ist gewiss: Die Europäische Idee ist in Gefahr, wenn sich auch andere Staaten dazu entscheiden, dem Brexit zu folgen.

Der türkische Journalist Can Dündar. (Screenshot)

Journalist Dündar fordert von Merkel Druck auf Erdogan

Der türkische Top-Journalist Can Dündar kritisiert, dass die Bundesregierung die Menschenrechte in der Türkei für ihre eigenen Interessen opfere. Er fordert von Angela Merkel, mehr Druck auf Erdogan auszuüben.

Chaos in London: Premierminister Cameron tritt zurück

Nach dem Votum der Briten für einen Austritt aus der Europäischen Union (EU) hat Premierminister David Cameron seinen Rücktritt erklärt. Bis zum Oktober müssen die Konservativen nun einen Nachfolger finden. Neuwahlen sind denkbar.