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Deutsch Türkische Nachrichten

Drei auf einen Schlag

Das lange Warten hat ein Ende. Besiktas schlägt auf dem Transfermarkt zu und wird kommende Woche drei Transfers als perfekt melden.

Angela Merkel muss schnellstens eine Wende in der Wirtschaftspolitik vollziehen: Ein globaler Einbruch des Wachstums droht. (Foto: Flickr/ Angela Merkel by European People's Party CC BY 2.0)

Gefahr für Europa: Eine Krise der Weltwirtschaft am Horizont

Die größte Gefahr für die Wirtschaft in Europa kommt nicht aus Griechenland: Alle Zeichen deuten darauf hin, dass die Weltwirtschaft in eine globale Krise treibt. Die EU müsste vor diesem Hintergrund ihre Nabelschau beenden - und mit dem Gegensteuern beginnen. Deutschland könnte schon sehr bald gezwungen sein, sich vom Austeritäts-Kult zu verabschieden - nicht aus Mitleid, sondern im nackten Eigeninteresse.

Eine österreichische Organisation, die dem türkischen Staatschef dem türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdoğan nahe steht, will mit einer Migranten-Liste bei der anstehenden Kommunalwahl in Wien antreten. (Foto: Flickr/ Recep Tayyip Erdoğan by Recep Tayyip Erdoğan öffentliche Domäne)

Österreich: Erstmals türkische Partei bei Wahl in Wien

Bei der Wiener Kommunalwahl wird eine der türkischen AKP nahestehende Migranten-Liste antreten. Die Liste will die FPÖ schwächen. Tatsächlich dürfte sie eher den Sozialdemokraten schaden und könnte damit unfreiwillig der FPÖ zu Sieg verhelfen.

Der Euro ist out. Die D-Mark beflügelt wegen der Euro-Krise die Fantasie von Ökonomen. (Foto: DWN). (Foto: Flickr/ US dollars and Euros - cash banknotes by Mark Hodson Photos CC BY 2.0)

US-Ökonomen: Deutschland muss aus dem Euro austreten

Prominente US-Ökonomen sehen im Austritt Deutschlands die einzige Chance für die nachhaltige Lösung der Euro-Krise. Sie glauben, dass die Rückkehr zu D-Mark Deutschland und der Rest-Eurozone nützen würde. Mit Ben Bernanke hat sich auch der frühere Chef der US-Notenbank in diese Richtung geäußert. Die letzten Tabus in der Euro-Debatte fallen.

Der russische Präsident Wladimir Putin genießt bei den Muslimen der Russischen Föderation ein hohes Ansehen. (Screenshot)

„Russlands treue Soldaten“: Muslime wollen Moschee nach Putin benennen

Der Vereinigte Islamische Kongress Russlands will eine neue Moschee in Moskau nach dem Kreml-Chef Wladimir Putin benennen. Der Chef der Organisation ruft alle Muslime der Ex-Sowjetrepubliken zur Unterstützung Putins auf. Dieser werde alle Angriffe des „unmenschlichen“ Westens abwehren. Die Muslime hingegen seien Putins „treue Soldaten“ und werden ihm bis ans Ende folgen.

Nachbarschaft lohnt sich. Ein griechischer Kampfpilot ist in die Türkei rübergeflogen, um Geld abzuheben. In Griechenland gibt es aufgrund der Kapitalverkehrskontrollen eine Bargeldbeschränkung. (Foto: Flickr/Cropped F-16 by thefixer CC BY 2.0)

Griechenland-Krise: Jet-Pilot fliegt in die Türkei, um Bargeld abzuheben

Einem Medienbericht zufolge soll ein griechischer Kampfpilot in die Türkei geflogen sein, um Bargeld abzuheben. Er landete an einer Stelle, die vom Radar nicht erfasst wird. In Griechenland dürfen die Bürger nur 60 Euro pro Tag abheben. Dem Piloten blieb offenbar kein anderer Ausweg mehr, um über die Runden zu kommen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel ist zu Unrecht im Visier der nationalen und internationalen Öffentlichkeit. (Screenshot)

Hetze gegen Merkel: NDR manipulierte Video mit weinendem Flüchtlingskind

Ein ARD-Video vermittelt den Eindruck, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel ein hilfloses Flüchtlingskind zum Weinen bringt. Nun stellt sich heraus: Das Video wurde von der NDR-Redaktion offenbar bewusst zusammengeschnitten und manipuliert. Aus dem Original-Video geht hervor, das Merkel weder herzlos noch unmenschlich ist. Gegen die Kanzlerin läuft schon seit längerer Zeit eine regelrechte Kampagne.

Die Migranten in Österreich wollen die Hasstiraden der Eliten und des FPÖ-Chefs Heinz-Christian Strache nicht mehr hinnehmen. (Screenshot)

Gegen die FPÖ: Türken-Partei tritt bei Kommunalwahl in Wien an

Bei der anstehenden Wiener Kommunalwahl wird eine Migranten-Liste mit mehrheitlich türkischstämmigen Kandidaten antreten. Dieser Vorstoß geht zurück auf eine Organisation, die der türkischen Partei AKP nahe steht. Die Liste kritisiert die Situation der Flüchtlinge in Österreich und will der FPÖ Einhalt gebieten. Sie ist eine Reaktion auf tägliche Anfeindungen und Angriffe gegen Muslime und Migranten.

Die Religion spielt in diesem Zusammenhang eine Nebenrolle: Zwei der Opfer von Paris sind Muslime. (Foto: Flickr/ #JeSuisCharlie (1) by Petit_louis CC BY 2.0)

Deutlich mehr islamfeindliche Vorfälle in Frankreich

Übergriffe und Drohungen gegen Muslime in Frankreich haben sich nach dem Anschlag auf das Satiremagazin «Charlie Hebdo» im ersten Halbjahr fast vervierfacht. Die Beobachtungsstelle gegen Islamophobie verzeichnete für die ersten sechs Monate 274 gemeldete Vorfälle, im vergangenen Jahr waren es im gleichen Zeitraum nur 72.

In Tschechien sammelte der «Block gegen den Islam» des Zoologie-Dozenten Martin Konvicky mehr als 145 000 Unterschriften gegen islamische Einwanderer. (Foto: Flickr/ Refugee Camp by Tracy Hunter CC BY 2.0)

Bitte nur Christen – Europas Osten tut sich schwer mit Flüchtlingen

Bei der Aufnahme von Flüchtlingen zeigen sich die Länder im Osten der EU sperrig: Muslimische oder dunkelhäutige Flüchtlinge seien «zu fremd» für ihre Gesellschaften, heißt es vielerorts. Wenn schon Migranten, dann sollen es Christen sein.

Hamza Hamzaoglu zeigt auf Jefferson Farfan

Die erste Etappe vom Trainingslager bei Galatasaray ist vorbei. Trainer Hamza Hamzaoglu kommt zum Entschluss, dass einige neue Spieler verpflichtet werden müssen. Deshalb liebäugelt Jefferson Farfan (Schalke 04) mit einem Wechsel an den Bosporus

Allein in NRW sollen mit der Reform 10.000 Krankenhaus-Betten wegfallen. (Foto: flickr/Marco Verch/cc by 2.0)

Kassen und Kliniken streiten um Kosten der Krankenhausreform

Die Krankenhaus-Reform spaltet die Lager auch nach der Verabschiedung: Die Krankenkassen beklagen zu hohe Kosten, die Kliniken zu viele Kürzungen. Die Restrukturierung soll etwa die Zahl der Operationen verringern und dafür die Qualität verbessern.

In Karea, einer Vorstadt von Athen, kämpfen Feuerwehrleute am Freitag gegen einen Waldbrand. Das Feuer droht wegen starker Winde auf bewohnte Gebiete überzugreifen. (Foto: Flickr/ Fire at Chios by Instill Moments CC BY 2.0)

Griechenland erhält 7,1 Milliarden Euro und sieht davon keinen Cent

Die erste Tranche des Brücken-Kredits der europäischen Steuerzahler geht an die EZB, den IWF und auf ein Sperrkonto für Großbritannien. Die europäischen Steuerzahler vollziehen damit die Rettung der EZB und des IWF. Die griechische Bevölkerung sieht von dem Geld keinen Cent.

Würde er, von wem auch immer, gezwungen, gegen seine Überzeugung zu handeln, wüsste er, was zu tun sei. (Foto: Flickr/ Wolfgang Schauble by European University Institute CC BY 2.0)

Machtkampf mit Merkel: Schäuble spricht erstmals von Rücktritt

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat erstmals laut über einen Rücktritt wegen der Euro-Krise nachgedacht. Würde man ihn zwingen, gegen seine Überzeugung zu handeln, würde er „zum Bundespräsidenten gehen und um meine Entlassung bitten“. Er sagte auch, dass er und Angela Merkel unterschiedlich über die Lösung der Euro-Krise denken. Die Aussage kommt interessanter Weise einen Tag nach dem Besuch von US-Finanzminister Lew in Berlin.

Die wirklichen Probleme der Euro-Zone kommen erst mit Italien und Spanien. (Grafik: livinginabubbleblog)

Italien und Frankreich schmieden Allianz gegen Deutschland

In der Euro-Zone stehen neue Spannungen ins Haus: Die Pläne von Frankreich und Deutschland für eine Vertiefung der politischen Union sind nicht kompatibel. Der offene Konflikt um einen Grexit hat Italien und Frankreich stärker zusammengebracht. Sie wollen eine deutsche Dominanz verhindern. Doch ihr Helfer Mario Draghi hat bereits dafür gesorgt, dass Deutschland in die Defensive geraten ist.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan ist zwar beim türkischen Volk beliebt. Doch die Vorsitzenden der Parteien CHP, HDP und MHP sind entschiedene Gegner Erdoğans. (Screenshot via Youtube)

Erdoğan betet alleine an Gräbern der Sultane

Der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdoğan hat sich am Freitag nach dem Eid-Gebet an die Grabstätte von Sultan Suleiman zurückgezogen, um dort alleine weiter zu beten. Anschließend hat er sich unter die Bürger gemischt und Einzelhändler besucht. Obwohl Erdoğan nach wie vor viel Zuspruch beim Volk genießt, wollen ihn insbesondere die Parteien HDP und CHP isolieren.

In der Ukraine häufen sich die Übergriffe und Attentate auf regierungskritische Journalisten und Bürger. Doch die EU solidarisiert sich nicht demonstrativ mit den Opfern. (Screenshot)

Ukraine: Morde an Regierungskritikern lassen die EU kalt

In der Ukraine wurde der Mord am regierungskritischen Journalisten Oles Busina immer noch nicht aufgeklärt. Angriffe auf Regierungskritiker laufen unvermindert weiter. Die EU schaut weg und will den Krim-Konflikt nutzen, um einen Keil zwischen die Türkei und Russland zu treiben. Dabei sollen die Krim-Türken benutzt werden. Erdoğan und Putin müssen wachsam sein.

In ihrer Rede gab Angela Merkel den Griechen die Schuld an dem Desaster. (Foto: Consilium)

Merkel-Rede zum Euro: Langeweile als politische Waffe einer Ertappten

Politik als Hypnose: Angela Merkels Rede zu Griechenland zeigte, warum die Wahlbeteiligung in Deutschland immer weiter sinkt: Visionslos, rechthaberisch, parteilich, in Teilen geschichtsklitternd - ohne auch nur den Ansatz einer Vision für Europa. Vermutlich ist dies die effizienteste Art, die Leute einzuschläfern, während die Milliarden verbrennen.

Fantastisches Naturschauspiel: Türkischer Salzsee färbt sich blutrot

Naturliebhaber können in der Türkei derzeit ein erstaunliches Naturpänomen beobachten. Der zweitgrößte See des Landes, der Tuz Gölü, hat sich blutrot gefärbt. Warum das 1665 Quadratkilometer fassende Gewässer der Türkei derart erstrahlt, hat einen ganze bestimmten Grund.

Blowjob-Debatte: Türkische Theologen streiten über Auslegung des Koran

Alles begann mit einer streitbaren Aussage eines Imam und einem darauffolgenden Lachanfall einer türkischen TV-Moderatorin. Mittlerweile ist um die Frage, ob gläubigen Muslimen der Oralsex erlaubt sei, eine handfeste Diskussion geworden. Jetzt meldet sich die Gegenseite zu Wort und sagt: Alles Unsinn.