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Deutsch Türkische Nachrichten

Der Wechsel einer Krankenkasse ist nicht so kinderleicht, wie er sein sollte. Hohe bürokratische Hürden und Unwissenheit behindern den Wettbewerb unter den Krankenkassen. (Foto: Flickr/ Steal These Templates by Official GDC CC BY 2.0)

Kein Kassenwechsel: Krankenversicherte wissen zu wenig über Zusatzbeitrag

60 Prozent aller Krankenversicherten kennen die Höhe ihres Zusatzbeitrages nicht. Das kann einer der Gründe sein, warum die Versicherten nicht wechselbereit sind. Ein anderer Grund: Die bürokratischen Hürden für einen Wechsel sind zu hoch. Das hemmt den Wettbewerb unter den Krankenkassen.

Arda Turan auf dem Sprung auf die Insel

Die Insel ruft: Arda Turan (Atletico Madrid) steht vor einem Wechsel in die englische Premier League. Berater Ahmet Bulut hat bestätigt, dass sein Klient den spanischen Spitzenverein nach vier Jahren verlassen will.

Laut Studie steigen die verfügbaren Einkommen in kinderlosen Haushalten überdurchschnittlich. (Foto: Flickr/ Finance-Money-Payment by FuFu Wolf CC BY 2.0)

Studie: Lohnzuwächse fördern Ungleichheit

In der deutschen Privatwirtschaft stiegen die tariflichen Monatsverdienste 2014 um durchschnittlich 2,9 Prozent. Die Bertelsmann Stiftung sieht in den steigenden Löhnen auch eine Gefahr. Diese führten zu sozialer Ungleichheit.

Der IS hat in Syrien eigene Goldmünzen geprägt, um sie als Zahlungsmittel einzusetzen. (Screenshot)

Islamischer Staat führt Gold und Silber als Zahlungsmittel ein

Die Extremisten-Miliz IS hat in Syrien den Gold-Dinar als Zahlungsmittel eingeführt. Der Wechselkurs steht auch schon fest. Ein Gold-Dinar kostet aktuell 139 Dollar. Der IS wolle die Muslime von dem „satanischen Weltwirtschaftssystem“ befreien. Banknoten sollen nicht mehr zum Einsatz kommen.

Recep Tayyip Erdoğan ist erhebt Vorwürfe gegen den Westen. (Screenshot via Facebook)

Erdoğan verurteilt IS-Angriff auf Kobane scharf

Der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdoğan hat den IS-Angriff auf die kurdisch-syrische Stadt Kobane scharf verurteilt. Etwa 130 Personen aus der Kurdenstadt sollen sich aktuell in türkischen Krankenhäusern in ärztlicher Behandlung befinden. Ein Sprecher der Kurden-Miliz sagt, dass der IS aus dem Westen und dem Süden nach Kobane eingedrungen ist. Mehrere westliche Medien wollten der Türkei zuvor unterstellen, dass der IS über die Türkei nach Syrien eingedrungen sei.

Die EU zeigt, dass all ihre gepredigten Ideale von Menschenrechten, Demokratie und Freiheit nichts weiter als eine Lüge sind. (Foto: Flickr/The EU Flag and Castor and Pollux by bob CC BY 2.0)

Europas Heuchler: EU plant Flüchtlingslager und Blitz-Abschiebungen

Die EU will mit großer Härte gegen die Flüchtlinge aus dem Mittelmeer vorgehen. So sollen in Griechenland, Italien und Malta Flüchtlingslager erreichtet werden. Die Flüchtlingen sollen von der Grenzpolizei Frontex direkt in außereuropäische Länder abgeschoben werden dürfen. Der Grund für das harte Vorgehen: Die EU-Staaten werden den Plan von Flüchtlingsquoten endgültig ablehnen.

In Nordsyrien überschlagen sich die Ereignisse. Die Kurden vertreiben alle arabischen Familien und wollen ihren eigenen Staat gründen. (Foto: Flickr/ Syria by Freedom House CC BY 2.0)

„In die Wüste mit euch“: Kurden vertreiben Araber aus Nordsyrien

Nach Informationen des US-Medienkonzerns McClatchy sind die Kurden-Milizen in Nordsyrien damit beschäftigt, alle Minderheiten aus dem Gebiet zu vertreiben. Insbesondere Araber und Turkmenen sind betroffen. Die Demographie Nordsyriens ändert sich aktuell drastisch. Die Kurden wollen ein ethnisch „reines“ Gebiet haben.

HDP-Chef Selahattin Demirtaş nimmt die PKK in Syrien in Schutz und sagt, dass die PKK-Kämpfer gemeinsam mit ausländischen Freiwilligen keinen Genozid an den Muslimen in Nordsyrien verüben würden. (Screenshot)

Syrien: Kurden sollen Genozid an Arabern und Turkmenen verüben

Nach Aussagen von syrischen Rebellen und Flüchtlingen verüben die syrischen PKK-Kämpfer unter dem Deckmantel der IS-Bekämpfung einen Genozid an Arabern und Turkmenen in Nordsyrien. Die USA verneint den Vorwurf nicht, doch eine klare Antwort will das US-Außenministerium nicht geben. Der HDP-Chef Selahattin Demirtaş hingegen, nimmt die syrischen PKK-Kämpfer in Schutz. Das Schicksal der Araber und Turkmenen interessiert ihn offenbar nicht.

Urlauber müssten für Schnappschüsse mit dem Reichstagsgebäude im Hintergrund künftig eine Genehmigung einholen. (Foto: Flickr/ Reichstag Selfie by Anthony Agius CC BY 2.0)

Urheberrecht: EU verbietet Selfies vor Gebäuden

Erinnerungs-Fotos vor dem Reichstag könnten künftig verboten werden. Das EU-Parlament stimmt über eine Abschaffung der so genannten Panoramafreiheit ab. Damit wäre etwa eine Facebook-Veröffentlichung von Urlaubsbildern mit Gebäuden im Hintergrund nur mit Genehmigung des Architekten erlaubt.

Das Paradebeispiel osmanischer Baukunst wurde während der Herrschaft von Ahmed I. von Sedefkar Mehmed Agha errichtet. (Foto: Flickr/ The Blue Mosque at night by David Spender CC BY 2.0)

Türkisches Monument: Blaue Moschee in Istanbul wird 398 Jahre alt

Sie ist eines der wohl berühmtesten Denkmäler für türkische und islamische Kunst: Die Blaue Moschee in Istanbul. In diesem Monat feiert eines bekanntesten Symbole Istanbuls nun Geburtstag. Am 10. Juni vor 398 Jahren öffnete sie erstmals für Gläubige ihre Pforten.

Wer rund um die Uhr für den Job erreichbar ist, kämpft mit Frust und schadet seiner Gesundheit. (Foto: Flickr/Bas Bakker/CC BY 2.0)

Ständige Erreichbarkeit in der Freizeit macht krank

Wenn Führungskräfte nicht abschalten können, wirkt sich das auch auf die Gesundheit ihrer Angestellten aus. Laptop und Smartphone machen ständige Erreichbarkeit möglich. Im Arbeitszeitgesetz ist jedoch genau geregelt, wer wie lange erreichbar sein muss.

Der türkische IT-Sektor wird zunehmend für Investoren attraktiv. (Foto: Flickr/ 29ª Edição by Rafael Hernandez CC BY 2.0)

IT-Branche: Die Türkei braucht dringend 70.000 Fachkräfte

Die Türkei braucht dringend rund 70.000 qualifizierte IT-Experten. Um den Bedarf zu stillen, will die türkische Regierung vor allem in die Weiterbildung ihrer Universitäts-Absolventen investieren. Die Einsicht kommt nicht von Ungefähr: In den vergangenen Jahren ist der Internetsektor zu einem mächtigen, türkischen Industriezweig avanciert.

Mit einem Preis-Level-Index von 61 schneidet die Türkei vergleichsweise günstig ab. (Screenshot TÜİK)

Ranking: Türkei ist das zehntgünstigste Land in Europa

Die Türkei war nach Angaben des Türkischen Statistik Instituts (TÜİK) im Jahr 2014 Europas zehntbilligstes Land in Bezug auf Waren und Dienstleistungen. Das ergab ein Verlgeich von 28 EU-Staaten, der Schweiz, Island, der Türkei, Mazedonien, Serbien, Albanien und Bosnien-Herzegowina. Insgesamt lag der türkische Preisniveauindex 61,39 Prozent unter dem EU-Durchschnitt.

Behörden und Gerichte in der Türkei verstärken derzeit den Druck auf Nutzer des Kurznachrichten-Dienstes Twitter. (Foto: Flickr/ Twitter en la vida real by Rosaura Ochoa CC BY 2.0)

Internetfreiheit auf Türkisch: Twitter ist in Habacht-Stellung

Nach den Erfahrungen der vergangenen Monate soll der Microblogging-Dienst Twitter den Druck der türkischen Regierung auf das Medium nicht nur kennen, sondern auch „aufmerksam verfolgen“. Medien- und Pressefreiheit stehen in der Türkei derzeit unter keinem guten Stern. Beugen wolle man sich den Wünschen der Regierung aber nicht.

Streit um Iftar-Tafel: Ist Erdoğan ein Verschwender?

Der neue Prunkpalast von Präsident Recep Tayyip Erdoğan sorgt in der Türkei weiter für Diskussionen: Diesmal geht es um die Kosten für die Festtafel, an die Erdoğan anlässlich des abendlichen Fastenbrechens im Ramadan lädt. Die regierungskritische Architektenkammer in Ankara will errechnet haben, dass sich die Kosten dafür inklusive Mobiliar auf mehr als eine Million Lira, umgerechnet gut 330.000 Euro, belaufen.

Bei den bayerischen Zuschauern kam das Halbmond-Logo zum Ramadan-Schwerpunkt gar nicht gut an. (Screenshot BR)

Nach Protesten: Bayerisches Fernsehen streicht Ramadan-Logo

Mit einem Themenschwerpunkt zum Fastenmonat Ramadan will das Bayerische Fernsehen den interkulturellen Austausch stärken. Nach heftigen Protesten - auch aus der CSU - hat der Sender aber nun ein Ramadan-Logo aus dem Programm genommen.

Galatasaray: Lukas Podolski schließt Vereinswechsel nicht aus

In einem Interview mit der deutschen Boulevardzeitung „Bild", äußert sich Nationalspieler Lukas Podolski zu seiner weiteren Zukunft und einem möglichen Abschied vom englischen Spitzenclub FC Arsenal. Außerdem steht Oumar Niasse nach wie vor ganz oben auf der Transferliste des türkischen Meisters.

Die Pflege innerhalb der Familie ist eine große finanzielle Herausforderung. (Foto: Flickr/ Ballet and MACS at Pleasantview Care Facility by University of the Fraser Valley CC BY 2.0)

Teure Pflege: Mehr als jeder Dritte Deutsche muss zahlen

Die hohe finanzielle Belastung von Pflegebedürftigen im familiären Umfeld ist immer noch tabu. Vor allem junge Leute wissen kaum, was auf sie zukommen kann. Da die gesetzliche Pflegeversicherung nicht alle Kosten deckt, können je nach Umfang der Pflegebedürftigkeit schnell Zusatzbelastungen von über 2.000 Euro im Monat anfallen.

19 Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland sind über 55 Jahre alt. (Foto: Flickr/ Work by Falk19 Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland sind über 55 Jahre alt. (Foto: Flickr/ Work by Falk Lademann CC BY 2.0) Lademann CC BY 2.0)

Unternehmen vernachlässigen Demographie-Problem

Die starke Alterung der deutschen Bevölkerung spiegelt sich zunehmend in der Mitarbeiterstruktur der Unternehmen. In vielen Betrieben ist nahezu die Hälfte der Mitarbeiter über 55 Jahre. Wirkliche Strategien zum zukünftigen Umgang mit dieser Entwicklung haben aber die wenigsten entwickelt.

Griechenland muss aus geostrategischen Überlegungen im Euro gehalten werden. (Foto: Flickr/ On Areopagus Hill by Kristoffer Trolle CC BY 2.0)

USA erhöhen den Druck: Angela Merkels Schicksal hängt an Griechenland

Washington erhöht den Druck auf Angela Merkel: Sie müsse Griechenland aus politischen Gründen im Euro halten, wenn sie weiter eine Rolle in der Weltpolitik spielen will. Besonders gefährlich für Merkel: Erstmals äußert sich ein hochrangiger Nato-Führer besorgt über die chaotische Lage in der EU.