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Deutsch Türkische Nachrichten

Francois Hollande und Angela Merkel: Frankreich hat die Initiative ergriffen und will die Euro-Zone neu ordnen. (Foto: Consilium)

Frankreich kündigt radikale Vorschläge zur Neuordnung des Euro an

Frankreich kündigt an, in den kommenden Wochen konkrete Vorschläge über eine radikale Neuordnung der Euro-Zone präsentieren: Als Gründungs-Mitglieder sollen sechs Staaten ihre Haushalte zusammenlegen sowie ein eigenes Parlament und eine eigene Regierung etablieren. Die Pläne dürften in Berlin für einige Irritation sorgen.

Schäuble hat bei seinem ursprünglichen Plan Italien ausdrücklich nicht als Teil des Euro gesehen. (Foto: Flickr/ 240. dolce vita_1_1 by petcor80 CC BY 2.0)

Disziplin als höchstes Gut: Italien passt nicht in Schäubles Kern-Europa

Ein wichtiger Masterplan von Wolfgang Schäuble für die Euro-Zone datiert aus dem Jahr 1994. Anders als aktuell von Frankreich vorgeschlagen, ist Italien nicht Teil des Kern-Europas, wie Schäuble es für funktionsfähig hält. Es wird sich zeigen, wer bei der Neudefinition der EU die Oberhand gewinnt.

Die Bewaffnung der PKK läuft unvermindert fort. Nun fordert die HDP eine kollektive Bewaffnung der Kurden. (Screenshot)

Türkei: Demirtaş ruft Kurden zur Selbstbewaffnung auf

Der Chef der türkisch-kurdischen Partei HDP, Selahattin Demirtaş, hat zur Bewaffnung der Kurden aufgerufen. Die HDP und die Kurden müssten von nun an eigenständig für ihre Sicherheit sorgen. Zuvor fand in der Stadt Suruç ein Anschlag statt, bei dem mindestens 27 Menschen starben.

Erdoğan zur Attacke von Suruç: Terror hat keine Religion, Sprache oder ethnische Herkunft

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat die Täter hinter der Attacke in der türkisch-syrischen Grenzstadt Suruç am Montag scharf verurteilt. Noch einmal betonte er in diesem Zusammenhang, dass Terror keine Religion, Sprache oder ethnische Herkunft habe. Der Präsident befindet sich gerade auf einer Visite in Nordzypern.

Die Bewaffnung der PKK läuft unvermindert fort. Nun fordert die HDP eine kollektive Bewaffnung der Kurden. (Screenshot)

Nach Anschlag in Suruç: PKK tötet einen Soldaten in Ost-Türkei

In der Ost-Türkei ist es am Montag zu einer Schießerei zwischen sechs PKK-Mitgliedern und der Gendarmerie gekommen. Ein Soldat kam ums Leben, zwei weitere Sicherheitskräfte wurden verletzt. Die PKK-Mitglieder konnten noch nicht gefasst werden.

Guter Terror, schlechter Terror: HDP-Chef Selahattin Demirtaş nimmt die PKK in Schutz und verurteilt ausschließlich die Terror-Miliz IS. (Screenshot)

HDP-Chef Demirtaş macht Erdoğan für Anschlag verantwortlich

Der Chef der kurdisch-nationalistischen Partei HDP, Selahattin Demirtaş, hat den türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdoğan und die AKP-Politiker für den Anschlag in der Stadt Suruc verantwortlich gemacht. Demirtaş wirft Erdoğan und der gesamten türkischen Staatsspitze Kooperation mit der Terror-Miliz IS vor.

Die türkische Rüstungsindustrie argumentiert geschickt. Es gehe um den gemeinsamen Kampf gegen den Terror. (Foto: Flickr/Turkish_and U.S. forces Cooperative Resolve by U.S. Army Europe Images CC BY 2.0)

Rüstungsexporte sollen anziehen: Türkei sucht intensiv nach ausländischen Partnern

Die Türkei möchte ihre Rüstungsexporte künftig deutlich ankurbeln. Hierfür schaut sie sich gezielt nach ausländischen Partnern um. Der Grund für das verstärkte Interesse liegt auf der Hand: Aufgrund der zunehmenden Bedrohung durch Terroristen herrscht bei den internationalen Streitkräften ein gestiegener Bedarf an moderner Ausrüstung.

Nach Angaben der Polizei vom Sonntag starben landesweit 69 Personen und weitere 386 wurden in den vier Tagen verletzt. (Foto: Flickr/ DSCF3555 by Ted Kerwin CC BY 2.0)

Tödliches Eid al-Fitr: Verkehrsunfälle in der Türkei fordern fast 70 Tote

Die Feierlichkeiten zum Ende des heiligen Fastenmonats Ramadan wurden in der Türkei auch in diesem Jahr wieder von zahlreichen Verkehrsunfällen überschattet. Zum Eid al-Fitr zog es die Massen für einen Kurzurlaub hinaus aus den Städten. 69 Menschen überlebten die Feiertage nicht.

Das Team von Trabzonspor feilt nun in Trier an ihrem Können. (Foto: FLickr/ Downtown Trier by Francisco Anzola CC BY 2.0)

Trabzonspor in Trier angekommen

Trabzonspor wird die zweite Etappe der Saisonvorbereitung in Deutschland absolvieren. Schon Ende dieser Woche geht es für die Bordeaux-Blauen zudem ins Rückspiel der Europa League-Qualifikation.

Drama in Suruç: Explosion tötet mindestens 28 Menschen

In der türkisch-syrischen Grenzstadt Suruç ist es am Montag zu einer schweren Explosion gekommen. Nach bisherigem Kenntnisstand wurden dabei mindestens 28 Menschen getötet und mehrere Personen verletzt. Augenzeugen vermuten, dass es sich um einen Selbstmordanschlag gehandelt hat.

Das war knapp: Jetzt hat der Steuerzahler die Rettung direkt in die Hand genommen. (Foto: Flickr/ SIGNAGE by Neal Fowler CC BY 2.0)

Griechenland rettet die EZB und den IWF mit deutschen Steuergeldern

Rettung andersrum: Die griechische Regierung hat 6,25 Milliarden Euro an die EZB und den IWF überwiesen. Athen hatte die nötigen Mittel zuvor von den europäischen Steuerzahlern erhalten. 1,9 Milliarden stammen vom deutschen Steuerzahler. Immerhin: 0,5 Milliarden bleiben als zusätzliche Liquidität für die griechischen Banken.

Der innerhalb der katholischen Kirche umstrittene Prediger aus Uganda hat im tiefreligiösen Polen besonders viele Anhänger. (Screenshot YouTube)

Teufelsaustreibungen und Wunderheilungen: Zehntausende Gläubige feiern mit umstrittenem Exorzisten-Prediger

Rund 55 000 Menschen haben sich am Samstag im Nationalstadion in Warschau zu einem «Jesusfest» des als «Exorzistenprediger» bekanntgewordenen John Baptist Bashobora versammelt. Der innerhalb der katholischen Kirche umstrittene Prediger aus Uganda hat im tiefreligiösen Polen besonders viele Anhänger. Gegner kritisieren ihn wegen seiner rituellen Shows, zu denen auch Teufelsaustreibungen und angebliche Wunderheilungen gehören sollen.

Spätestens nach dem Auslaufen der Lieferverträge mit Russland 2020 könnte die Ukraine dann vom großen Nachbarn abgenabelt sein. (Foto: Flickr/pimgmx)

Turkish Stream und Co.: Gut für Europa, schlecht für die Ukraine?

West-Gas für die Ukraine - das galt im Lieferstreit mit Russland als strategische Chance für Kiew. Nun kommt ein Pipeline-Ausbau, der das zerrissene Land links liegen lässt. Deutschland dürfte profitieren

Neues Leben mit wiederbelebten Herzen: Die neue Konservierungsmethode macht ein Drittel mehr Herz-Transplantationen möglich. (Foto: Flickr/Serce na dłoni/CC BY 2.0)

Zahl der Herz-Transplantationen wird um 30 Prozent steigen

Mediziner können künftig Herzen wiederverwenden, die längst aufgehört haben zu schlagen. So kann die Zahl der Spenderorgane um 30 Prozent gesteigert werden. Mit einer neuen Methode wird das Organ lange nach der Entnahme wiederbelebt. Eine Konservierungsflüssigkeit verdoppelt dabei das Zeitfenster für eine Transplantation von vier auf acht Stunden.

Geopolitik für Flexible: Die Annäherung zwischen Wladimir Putin und Barack Obama setzt die EU unter Druck. (Foto: Flickr/ President Barack Obama in Nordea Concert Hall by Johan Viirok CC BY 2.0)

Deutliche Zeichen der Entspannung zwischen Obama und Putin

Der Atom-Deal mit dem Iran und der Abzug der schweren Waffen seitens der Rebellen in der Ost-Ukraine sind deutliche Zeichen einer Entspannung zwischen Russland und den USA. Die EU muss nun schnellstens eine eigene Strategie entwickeln. Sonst müssen die Europäer für das Chaos in der Ukraine bezahlen.

Auch um die Lebensmittel könnte im Fall eines Grexit ein regelrechter Kampf entbrennen. (Foto: Flickr/ lamb souvlakia by Geoff Peters CC BY 2.0)

EU-Geheimpapier zum Grexit: „Panzer auf den Straßen von Athen“

Die EU-Kommission hat ein Geheimpapier für den Grexit erarbeitet. Offenbar erwartet die Kommission bei der Wiedereinführung der Drachme solch massive soziale Unruhen, dass ein an dem Papier Beteiligter schon die Panzer auf den Straßen Athens sieht.

Dem Fachportal betrugstest.com zufolge zählt das Angebot seit seinen Anfängen „zu den bei Spielern beliebtesten Online-Casinos“. (Screenshot StarGames)

Glücksspiele: Die Branche steckt im regulativen Mittelalter fest

Nach Ansicht der EU-Kommission ist der von den Bundesländern beschlossene Glücksspielvertrag (GlüStV) alles andere als sinnig. Anfang Juli erging deshalb ein sechs Seiten starker EU-Pilot (7625/15/GROW) an die Innenminister. Die Kritik aus Brüssel: Die deutsche Gesetzgebung bietet keinen Schutz für Spieler, zudem genügt sie nicht den Bestimmungen der Wettbewerbsfreiheit. Dabei gibt es gerade im Internet durchaus Angebote, bedenkenlos genutzt werden können.

Rechte im gesamten Bundesgebiet haben es auf Flüchtlinge abgesehen. (Foto: Flickr/A girl waits outside by DFID CC BY 2.0)

Wochenend-Bilanz: Massive Übergriffe gegen Flüchtlinge

Am Wochenende ist es in Ostdeutschland und Bayern zu zahlreichen Vorfällen gegen Flüchtlinge gekommen. In Rostock griffen Rechte mehrere Flüchtlinge an. Als die Polizei dazwischen gehen wollte, wurden auch die Beamten attackiert. Ziel von Angriffen wurden auch Mitarbeiter des Roten Kreuzes, die sich für Flüchtlinge einsetzen.

1. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan sieht die Flüchtings-Aufnahme als nationale und religiöse Pflicht an, die nicht verhandelbar sei. (Screenshot)

Flüchtling zu Erdoğan: „Du hast einen ewigen Platz in unseren Herzen“

Am vergangenen Freitag hat ein syrischer Flüchtling den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan auf einem Rundgang in den Straßen Istanbuls aufgehalten und sich für die Aufname bedankt. „Ich wünschte, du wärst unser Präsident. Du hast einen ewigen Platz in unseren Herzen“, so der Familienvater. Die Türkei hat bisher über zwei Millionen syrische Flüchtlinge aufgenommen.

Til Schweiger ruft zur Solidarität mit Flüchtlingen auf. (Screenshot)

Til Schweiger solidarisiert sich mit Flüchtlingen und wird attackiert

Der Schauspieler Til Schweiger hat sich auf Facebook unmissverständlich mit den Flüchtlingen solidarisiert und zu Sachspenden aufgerufen. Doch er begegnete einem Sturm der Empörung und wurde persönlich beleidigt. Was man auf Facebook öfter zu lesen bekam war: „Ich bin kein Nazi, aber...“, berichtet der Tagesspiegel.