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Yasin Baş

Große Unternehmensmanager wie Daimler-Chef Dieter Zetsche sprechen sogar davon, dass diese - oft hochmotivierten - Flüchtlinge eine Chance für die wirtschaftliche Entwicklung und „Grundlage für das nächste deutsche Wirtschaftswunder“ sein können. (Foto: Flickr/ Dr. Dieter Zetsche by Kai Nehm CC BY 2.0)

Die Flüchtlingskrise als Chance sehen

Die Grünen-Politikerin Claudia Roth machte vor einigen Tagen eine überaus verachtende Äußerung über Flüchtlinge, die in der Flut von Pressemeldungen nur wenig Beachtung fand. Roth sprach sich für die Aufnahme von „verwertbaren“ Flüchtlingen aus. Damit drückte die ehemalige Vorsitzende der Grünen und derzeitige Vizepräsidentin des Bundestags ein Gefühl aus, das nicht gerade menschlich zu sein scheint.

Was wir mit der Flüchtlingskrise zu tun haben

Deutschland, das selbst aus seiner Geschichte Erfahrungen mit Flucht und Vertreibung hat, kann in der Asylfrage durchaus mehr Empathie, Solidarität wie auch Verantwortung zeigen und tut dies erfreulicherweise auch. Hierbei ist anzumerken, dass die Bundesrepublik im Gegensatz zu Großbritannien, Frankreich oder Italien deutlich mehr leistet.

Terroristen und Rückkehrer: Eine Gefahr für die innere Sicherheit Deutschlands

Ist Terror gleich Terror oder gibt es, wie derzeit teilweise der Anschein erweckt wird, „guten Terror“ und „bösen Terror“, „gute Terroristen“ und „böse Terroristen“? Gewiss ist die so gennannte ISIS eine Terrorgruppe, die eine Auslöschung verdient. Keine Terrororganisation hat dem Ansehen des Islam und der Muslime so sehr geschadet wie die so genannte ISIS.

Falsches Spiel mit „guten“ und „bösen Terroristen“

Im Osten und Südosten der Türkei eskaliert dieser Tage der Kampf zwischen dem türkischen Militär und der Terrorgruppe PKK. Unsere Medien betonen dabei stets, dass die PKK von den USA und der EU als Terrororganisation eingestuft wird. In Deutschland ist die Gruppierung seit 1993 verboten und wird nach wie vor vom Inlandsgeheimdienst beobachtet. Wenn der tägliche Medienkonsument jedoch die Zeitungen aufschlägt, Radio hört oder die Nachrichtensendungen im TV verfolgt, kann er einen ganz anderen Eindruck von der PKK bekommen.

Anschläge auf Asylunterkünfte erreichen Höchststand

Vor fast genau sechs Jahren, am 1. Juli 2009, wurde die ägyptischstämmige Apothekerin Marwa El-Sherbini in Dresden Opfer eines rassistischen und islamfeindlichen Mordes. Die 31-Jährige Frau wurde aufgrund ihrer äußeren Erscheinung – sie trug ein Kopftuch – ermordet. Sie starb, weil sie eine Muslimin war. Rechtsextreme und rassistisch motivierte Gewalttaten sind innerhalb Deutschlands sowohl für die Gesamtgesellschaft wie auch für die Sicherheitsbehörden eine entscheidende Gefahr.

Parlamentswahlen in der Türkei: Kein eindeutiges Signal

Die Türkei hat am Sonntag ein neues Parlament gewählt. Trotz Verlusten ist die islamisch-konservative „Partei für Gerechtigkeit und Aufschwung” (AK Partei) von Ministerpräsident Ahmet Davutoğlu erneut stärkste Kraft im Land geworden. Sie kommt nach dem vorläufigen Endergebnis auf 40,8 Prozent. Somit verliert die AK Partei erstmals seit zwölf Jahren die absolute Mehrheit.

AKP in der Wählergunst unangefochten an erster Stelle

Am kommenden Sonntag wird in der Türkei ein neues Parlament gewählt. In den Wahlprognosen wird die im Sommer 2001 gegründete „Partei für Gerechtigkeit undAufschwung” (AK Partei) von Ministerpräsident Ahmet Davutoğlu erneut stärkste Kraft im Land. Die Frage scheint zu sein, wie hoch er die Wahlen für sich und seine Partei entscheiden wird.

Die Armenierfrage belastet die Beziehungen der EU und der Türkei

Wenn wieder wie jedes Jahr im April die Armenierfrage auf der politischen Agenda steht, steigt das diplomatische Thermometer zwischen der Türkei und Teilen der westlichen Staatengemeinschaft in ungeahnte Höhen.

Französische Sicherheitsbehörden diskriminieren junge Muslimin

Asiye Bilgin wurde am Flughafen gezwungen sich zu entkleiden. Die stellvertretende Vorsitzende der Brüsseler Niederlassung der in der Türkei regierenden Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (AK-Partei) reagierte mit deutlicher Kritik auf das diskriminierende Verhalten des französischen Sicherheitspersonals und der Polizei.

Heute schon einen Muslim „gebasht“?

„Bashing“ nennt man die wörtliche oder auch körperliche Attacke gegen etwas oder jemanden. Eine öffentliche Schmähung von Muslimen, sei es nun verbal oder physisch, wird als „muslim-bashing“ bezeichnet. „Muslim-bashing“ scheint in letzter Zeit eine neue Volkssportart oder Freizeitbeschäftigung - teilweise auch unter Muslimen und Türken - geworden zu sein.

Deutschland ist ein Einwanderungsland

Deutschland ist ein Einwanderungsland. Punkt. Diese Erkenntnis galt lange Jahre als ein Tabu. Und Menschen, die diese Realität ausgesprochen haben, wurden von verschiedenen Seiten belächelt und beargwöhnt. Große Volksparteien konnten sich aus ideologischen Gründen und nach großen internen Diskussionen lediglich dazu durchringen, anstatt das Wort Einwanderungs- oder Zuwanderungsland zu verwenden, von einem Integrationsland zu sprechen.

Mehrsprachigkeit nützt unserer Wirtschaft und unserem Land

„Wer dauerhaft hier leben will, soll dazu angehalten werden, im öffentlichen Raum und in der Familie deutsch zu sprechen.” Mit dieser Formulierung in ihrem Leitantrags-Entwurf manövriert sich die CSU derzeit gänzlich ins Abseits. Die Erben von Franz-Josef Strauß lassen sich weiterhin strikt von den Leitideen ihres 1988 verstorbenen Partei-Patriarchen beeinflussen.

Karikaturenstreit zwischen Deutschland und Türkei: Etwas mehr Respekt und Sensibilität würde helfen

Nun hat auch Deutschland seinen Karikaturenstreit: Eine Karikatur, die vor drei Jahren in der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS)” erschienen ist, sorgt seit einigen Tagen für diplomatische Unannehmlichkeiten zwischen Deutschland und der Türkei. Die Karikatur, in der das türkische Staatsoberhaupt als Hund dargestellt ist, wird derzeit in einem baden-württembergischen Schulbuch verwendet. Es soll in Gymnasien in den Fächern Gemeinschaftskunde und Wirtschaft verwendet werden.

Wie der NSU-Skandal immer wieder Vertrauen zerstört

Die Pannen und Schlampereien bei der Aufarbeitung der Mordserie, welche dem Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) zugerechnet werden, sorgen in Deutschland weiterhin für Furore. Obwohl der Nachrichtenwert im Gegensatz zu Beginn der Aufdeckung des peinlichen Skandals immer mehr abnimmt, kommen weiterhin hochgradig dubiose Einzelheiten ans Tageslicht. Es bleibt nach wie vor offen, in wessen Auftrag die Lynchmorde ausgeführt wurden. Das mutmaßliche NSU-Mitglied Beate Zschäpe hüllt sich immer noch in Schweigen.

11. September 2001: Muslime sind die Hauptleidtragenden dieser schrecklichen Ereignisse

Hätten die Muslime in Deutschland und der Welt bereits damals gewusst, was durch die schrecklichen Ereignisse des 11. September 2001 in den kommenden Jahren auf sie zukommt, sie hätten sich gewünscht, in einer anderen Zeit zu leben.

Anschläge auf Moscheen gehen weiter

Von Anfang 2012 bis März 2014 wurden 78 Anschläge auf Moscheen in Deutschland verübt. Die Zahl der Übergriffe steigt von Jahr zu Jahr. Vergangenes Wochenende wurde auch die Hacı-Bayram-Moschee in Oldenburg Ziel eines Anschlags. Rechtsextreme Motive seien jedoch eher unwahrscheinlich, sagt die Polizei.

Islamhass: Nach Mord an Menschen brennen nun auch Moscheen

Die Übergriffe auf Moscheen haben in den letzten Jahren signifikant zugelegt. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag hervor. Lagen die Übergriffe zwischen den Jahren 2001 und 2011 noch im Schnitt bei jährlich 22, stiegen die im Jahr 2012 auf durchschnittlich 35 bzw. im Jahr 2013 auf 36.

Islamfeindlichkeit und Antimuslimischer Rassismus erreichen neuen Höhepunkt

Millionen von Muslimen begehen dieser Tage das Ende des islamischen Fastenmonats Ramadan. Anlässlich des Ramadanfests hat auch die Bild-Zeitung, den Muslimen eine besondere Grußbotschaft gewidmet: Bild-Vize Nicolaus Fest wirft in seiner „Gratulation“ allen Muslimen Integrationsdefizite, hohe Kriminalität, Homophobie, Frauenfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus vor.

„Mitte-Studien“ verdeutlichen nachhaltige Islamfeindlichkeit in Deutschland

Seit 2002 untersucht die Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Elmar Brähler und Privatdozent Dr. Oliver Decker an der Universität Leipzig die rechtsextreme Einstellung der Bevölkerung in Deutschland. Die auch unter der Bezeichnung „Mitte-Studien“ bekannt gewordenen repräsentativen Untersuchungen werden im Zwei-Jahres-Rhythmus - nun zum siebten Mal - durchgeführt.

Späte Einsicht: Einbürgerung und Vielfalt gehören zum „Neuen Deutschland”

Eine neue Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) sieht Deutschland direkt hinter den Vereinigten Staaten von Amerika als das zweitbeliebteste Einwanderungsland der Welt. Klassische Einwanderungsländer wie Kanada und Australien und Länder mit langer Migrationserfahrung wie Großbritannien, Spanien und Frankreich liegen hinter der Bundesrepublik.