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Gesellschaft

Fremd: Integration heißt Teilhabe

Tuttlingen hat 17 Prozent Ausländeranteil. Die größte Gruppe bilden die Türken, gefolgt von den Italienern. Das sind die Zahlen. Die Fakten aber sind andere: Fremdheit macht vielen Angst. Und das führt zu Ausgrenzung. Das Ziel von Integration ist, diese Hemmschwelle zu überwinden. In zwei Jahren Integrationsbeirat „hat sich da sehr viel getan“, sagt die Tuttlinger Integrationsbeauftragte Petra Demmer.

Religionsunterricht speziell für Muslime

Syke. Alle sprechen von Integration. Sie tun es einfach. Die Grundschule Am Lindhof will mit Beginn des Schuljahrs 2011/2012 muslimischen Religionsunterricht anbieten. Eigentlich selbstverständlich. Die Lehranstalt unterrichtet rund 400 Schüler, 35 Prozent davon haben einen Migrationshintergrund. Und 71 sind muslimischen Glaubens.

Schule, nicht nur für türkische Kinder

Viele türkische Eltern befürchten, dass ihre Kinder schulisch nicht optimal gefördert werden. Deshalb ist vor vier Jahren eine Privatschule gegründet worden. Aber: Die Karl-Friedrich-Gauß-Schule versteht sich nicht als Konkurrenz, sondern als Ergänzung zu bestehenden Einrichtungen.

Vom Leben als Balanceakt

Die Regisseurin Dorothea Carl dokumentiert in ihrem Kurzfilm, wie Migrantinnen mit den unterschiedlichen Erwartungen in ihrer alten Heimat und in Deutschland umgehen.

Das letzte Wort hat der Mann

Bochum. Männer mit Migrationshintergrund sind Machos, so die landläufige Meinung. Mit Religiosität hat das nichts zu tun. Eher mit Diskriminierung und mangelnder Bildung,sagt ein Dortmunder Professor.

Frankfurt will Integration verbessern

Rund 40 Prozent der knapp 700 000 Einwohner haben ausländische Wurzeln. Frankfurt gilt als die Stadt mit dem höchsten Migrantenanteil Deutschlands – und ist stolz darauf, dass das Miteinander bisher ziemlich konfliktfrei verläuft. Das Konzept soll jetzt weitere Fortschritte beim...

Forum für Interkulturellen Dialog e.V. verurteilt Bombenanschlag von Alexandria

Das Attentat auf koptische Christen in Ägypten hat weltweit Entsetzen und Empörung ausgelöst. Auch bei uns Muslimen. Wir vom Forum für Interkulturellen Dialog e.V. verurteilen den Bombenanschlag von Alexandria auf das schärfste. Es gibt keine im Islam begründete, theologische Rechtfertigung...

Juden, Christen und Muslime gegen Terrorismus und Gewalt

Gemeinsame Erklärung der Teilnehmer am 2. „Abrahamitischen Symposium“ des Süddialog e.V.

Nach dem Sturm

Vor vier Monaten veröffentlichte Thilo Sarrazin seine Thesen. Die Debatte darüber ist mittlerweile verebbt. Hat sie etwas zurückgelassen? Eine Spurensuche im Gallus.

Türkische Eltern setzen große Hoffnungen in das deutsche Schulsystem

Insbesondere bei türkischen Einwanderern ist in Deutschland die Diskrepanz zwischen den ambitionierten Zielen einerseits und den schwachen schulischen Leistungen andererseits besonders ausgeprägt. Die Bildungsstudie BiKS (Bildungsprozesse, Kompetenzentwicklung und Selektionsentscheidungen im Vor- und Grundschulalter) der Otto-Friedrich-Universität Bamberg untersuchte, wie es zu diesen überhöhten Bildungsaspirationen von Migranten kommt.

Wir haben ein Demokratie-Defizit

Die Berliner Theatermacherin Shermin Langhoff stellt fest, dass sich immer mehr Deutsche mit verschiedenen ethnischen Wurzeln in die öffentliche Debatte einmischen - und dass diese Stimmen noch mehr werden sollten.

Deutsch-türkisches Theater in Nürnberg

Als Gemüsehändler, Döner-Verkäufer oder sonstige einfache Arbeitskräfte sieht wohl der größte Teil der Deutschen die hier lebenden Türken. Jetzt aber rückt deren intellektuelles und kreatives Potenzial in den Blick. Und auf dieser Ebene gedeihen deutsch-türkische Kooperationen. So erarbeiteten Mitglieder des türkischen Perspektif Theaters gemeinsam mit dem Nürnberger Schauspiel eine Bühnenfassung von Orhan Pamuks Roman „Schnee“.

Was will die Gülen-Bewegung?

Der Integrationsforscher Klaus Bade über die Gülen-Bewegung und ihre Ziele.

Muslime mit Weihnachtsbäumen?

Wundern Sie sich, wenn Sie Muslime sehen, die in Neukölln einen Weihnachtsbaum kaufen? Viele Familien legen sich einen Weihnachtsbaum zu, damit ihre Kinder mit ihren Freunden Weihnachten feiern können und nicht leer ausgehen. Denn es ist für die Kinder nicht...

Bade: „Die eifrig geschürten islamophoben Verdächtigungen wachsen“

Klaus Bade, Vorsitzender des Sachverständigenrates deutscher Stiftungen für Integration und Migration im Interview zur deutschen Integrationsrealität als Erfolgsgeschichte, zum Islam als anerkannter Religionsgemeinschaft und zur Frage, wie sich die Demographie auf das künftige Bild Deutschlands auswirken wird.

„Ich bin keine Ausnahme unter den türkischstämmigen Frauen“

Zübeyde Tunç, erfolgreiche Anwältin in Berlin, im Interview mit den Deutsch Türkischen Nachrichten

Hos geldiniz – alle Jahre wieder

Wie feiert eine deutsch-türkische Familie Weihnachten? Mit Baum? Oder gar mit einem Kirchgang?

Keine Wartezeit mehr für Integrationskurse

Ab Januar 2011 wird der Besuch eines Integrationskurses für Migranten wieder ohne Wartezeit möglich sein. Dies kündigte Staatsministerin Maria Böhmer in Berlin an. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge habe angekündigt, ab Jahresbeginn die Zulassungen ohne zeitliche Vorgaben auszusprechen.

Deutschland im 21. Jahrhundert: Lederhosen, Kopftuch, Spätzle und Döner

Wie in wenigen Ländern Europas leben in Deutschland Menschen friedlich zusammen, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Bayern und Sachsen, Berliner und Hamburger, Rheinländer und Saarländer, Katholiken und Protestanten, Juden und Muslime, Agnostiker und Atheisten. Ein ausgewogenes Grundgesetz hält zusammen, was...

Ein christliches Dorf mitten in der Türkei

Ein Dorf von polnischen Einwanderen ist eine Kuriosität: Schweineherden und Kirchenglocken mitten in einem Land, in dem der Islam die Mehrheitsreligion ist.