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Wirtschaft

Hungerstreik der Flüchtlinge am Brandenburger Tor in Berlin. (Fotto: Flickr/ Gespräch mit Bernd Riexinger by Fraktion DIE LINKE. im Bundestag CC BY 2.0)

Ifo-Chef: Kein zweites Wirtschafts-Wunder durch Flüchtlinge

Der Chef des Ifo-Instituts erwartet nicht, dass Deutschland von den vielen Flüchtlingen und Migranten profitieren wird. Entsprechende optimistische Prognosen seien hinfällig. Auch der Chef der Arbeitsagentur ist pessimistisch.

Test: Singapur ist das erste Land mit selbstfahrenden Taxis

Ein Start-up testet in Singapur in einem weltweit ersten Versuch selbstfahrende Autos mit Fahrgästen an Bord. Ausgewählte Einwohner des Stadtstaates werden seit Donnerstag zu Fahrten in den autonomen Taxis eingeladen. Damit überholen die Gründer Branchengrößen wie Uber und Google.

Türkische Zentralbank senkt Leitzins zum sechsten Mal in Folge

Die türkische Zentralbank hat ihren Leitzins den sechsten Monat gesenkt. Der Satz für Übernachtkredite werde von 8,75 auf 8,50 Prozent zurückgenommen, teilte die Notenbank am Dienstag mit.

Bundeskanzlerin Angela Merkel. (Foto: Flickr/Angela Merkel by European People's Party CC BY 2.0)

Experten erwarten durch Flüchtlinge höhere Arbeitslosenzahl

Die Bundesregierung erwartet, dass die Arbeitslosigkeit in den kommenden Jahren wieder steigen wird. Grund dafür sei die starke Migration. Der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft zufolge sind in den kommenden Jahren zudem 3,5 Milliarden Euro an Bildungsausgaben für Flüchtlinge nötig.

Russland und Saudi-Arabien erwägen Drosselung der Öl-Förderung

Der russische Micex -Index erreichte am Montag ein Allzeithoch. Auch die US-Börsen legten zu. Ausschlaggebend ist der steigende Ölpreis. Zuvor hatte Russland verkündet, für Absprachen bezüglich einer Drosselung der Ölförderung offen zu sein.

Russland überholt die EU als größter Weizen-Exporteur der Welt

Russland wir im aktuellen Jahr erstmals weltweiter Spitzenreiter bei den Weizen-Exporten. Das berichtet das US-Agrarministerium. Die Weizen-Ernte in der EU hingegen geht zurück.

Deutsche Unternehmen verbieten Pokémon-Go am Arbeitsplatz

Mehrere deutsche Unternehmen haben ihren Mitarbeitern nahegelegt, auf das Spiel Pokémon Go am Arbeitsplatz zu verzichten. Dahinter stehen offenbar Befürchtungen, dass der Datenschutz der Firma und der Mitarbeiter untergraben wird.

Deutsche Wirtschaft gegen Türkei-Sanktionen

Die deutsche Wirtschaft richtet sich gegen Türkei-Sanktionen. Die DIHK meldet, dass die Türkei mit einem bilateralen Handelsvolumen von 37 Milliarden Euro im vergangenen Jahr ein wichtiger Handelspartner Deutschlands sei. Zuvor hatte Grünen-Chef Cem Özdemir EU-Sanktionen gegen das Land gefordert.

Russland und Türkei wollen sich vom Dollar lösen

Die Türkei und Russland planen offenbar, sich vom Dollar als Handelswährung zu lösen. Die Länder wollen auf heimische Währungen umsteigen.

Deutscher Panzer-Hersteller Rheinmetall investiert in Türkei

Der deutsche Panzerhersteller Rheinmetall gründet mit der türkischen Firma BMC ein Gemeinschaftsunternehmen mit Hauptsitz in der Türkei. Es sollen gepanzerte Fahrzeuge für die Märkte in Zentralasien, Asien und am Golf produziert werden.

Türkei und Russland vertiefen wirtschaftliche Zusammenarbeit

Russland und die Türkei arbeiten gemeinsam an einem besseren Verhältnis. Daher haben sich die beiden Außenminister am Freitag getroffen. Die Beziehung der beiden Länder ist seit dem Abschuss eines russischen Kampf-Jets angespannt.

Türkei: Putsch-Versuch kostet Wirtschaft mindestens 90 Milliarden Euro

Die türkische Regierung beziffert die unmittelbaren Kosten des gescheiterten Putsches auf mindestens 90 Milliarden Euro. Schwerer einzuschätzen sind die langfristigen Auswirkungen auf die Wirtschaft: die Herabstufung der Kreditwürdigkeit durch die Ratingagentur S&P könnte Investoren von Engagements in der Türkei abschrecken.

S&P stuft die Türkei als Hochrisiko-Land ein

Die Rating-Agentur Standard & Poor's hat die Türkei als „Hochrisiko-Land“ eingestuft. Es droht eine Kapitalflucht. Die türkische Regierung wirft westlichen Finanzkreisen vor, einen Wirtschafts-Krieg gegen das Land zu führen.

Nur selten werden die Agave-Fasern nach der Produktion von Tequila noch verwendet. (Foto: Ford)

Ford will Fahrzeugteile aus Tequila-Abfall bauen

Die Leichtbauweise wird im Zuge der Elektromotor-Entwicklung für Autos und zum Sparen von Kraftstoff wichtiger. Audi setzt seit Jahren auf Aluminium, BMW nutzt für seine E-Autos Carbon. Nun will Ford seine Forschung in puncto neue Materialien wieder verstärken. Als Grundlagen sollen Agave-Fasern dienen.

Die Türkei hat eine gute Position für den Rohstoffhandel. (Foto: Flickr/yashima/CC BY-SA 2.0)

Streit mit Türkei: Europa könnte von Öl-Regionen abgeschnitten werden

Die aktuelle Entfremdung zwischen der EU und der Türkei wird auch energiepolitische Folgen haben. Die EU wird schrittweise aus den ölreichen Regionen in der Nachbarschaft der Türkei isoliert. Mit der Türkei als EU-Mitglied hätte Europa seine Energiezufuhr autonom bestimmen können.

Billig-Fliegen in den Urlaub mit Air Berlin könnte bald vorbei sein

Das Billig-Fliegen in den Urlaub mit der Air Berlin könnte schon bald der Vergangenheit angehören: Mehrheitseigentümer Etihad will sich auf die Langstrecke konzentrieren. Die Lufthansa zeigt Interesse an Maschinen und Crews, um ihre Tochter Eurowings zu stärken.

Investoren auf dem Rückzug: Börse in Istanbul unter Druck

Die Börse in Istanbul verzeichnete am Mittwoch erneut Verluste. Investoren trennten sich außerdem von türkischen Anleihen und die Lira verbilligte sich deutlich. Auch die Preise für Kreditausfall-Versicherungen stiegen markant an. Die im Land herrschende Unsicherheit scheint immer mehr Investoren abzuschrecken.

USA heben Luftraum-Sperre für Turkish Airlines auf

Die US-Luftraumbehörde FAA hat am Dienstag das Flugverbot für Flugzeuge von Turkish Airlines aufgehoben. Ursprüngliche sollte die Sperre bis September gelten. Dies hätte die Existenz der Airline bedroht.

An jeder Ecke in der Stadt stehen die Leute und starren in ihre Smartphones. (Foto: Flickr/ rattata by Robert Couse-Baker CC BY 2.0)

Nintendo verdoppelt mit Pokémon seinen Börsenwert

Die weltweite Begeisterung für das Smartphone-Spiel Pokémon Go beschert dem japanischen Videospielekonzern Nintendo einen sagenhaften Aufstieg an der Börse. Am Dienstag legte die Aktie des Unternehmens erneut um 14 Prozent zu, der Börsenwert von Nintendo erreichte 38 Milliarden Euro. Damit zog das Unternehmen am Elektronikkonzern Sony vorbei.

Rating-Agenturen erwägen Herabstufung der Türkei

Die beiden amerikanischen Ratingagenturen Moody’s und Fitch werden die Kreditwürdigkeit der Türkei überprüfen. Diese befindet sich bei beiden Institutionen bereits nur noch eine Stufe über Ramschniveau. Eine Herabstufung könnte die bestehende Unsicherheit bei Investoren zusätzlich verstärken.