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Wirtschaft

Türkischer Aktienmarkt sackt nach Putsch-Versuch ab

Der türkische Aktienmarkt hat am ersten Handelstag nach dem gescheiterten Putsch hohe Verluste verzeichnet. Die Landeswährung Lira hingegen konnte die Abschläge vom Freitag teilweise wieder wettmachen. Investoren befürchten, dass sich die herrschende Unsicherheit langfristig negativ auf die Wirtschaft auswirken werde.

Die Lira verteuerte sich am Montag. (Foto: Flickr/ Istanbul by Senol Demir CC BY 2.0)

Handelsstart in Istanbul: Lira erholt sich, Aktien und Bonds geben nach

Am ersten Handelstag nach dem Putschversuch in der Türkei hat sich die Landeswährung Lira wieder erholt. Aktien und Anleihen hingegen mussten Abschläge verkraften. Mit Blick auf die Zukunft sind Beobachter gespalten – einige erkennen eine schnelle Erholung, während andere mit einer langfristigen Lähmung der Märkte rechnen.

Türkei-Krise könnte die Finanzmärkte weltweit treffen

Der Putschversuch in der Türkei könnte das Ende der Rally im türkischen Aktienmarkt bedeuten. Auch auf andere Schwellenländer werde sich die politische Unsicherheit wahrscheinlich auswirken, sagen Beobachter. Das Ereignis bringe die unterschwellig bestehende Skepsis von Investoren wieder auf die Tagesordnung.

Türkische Zentralbank will Banken unbegrenzt mit Liquidität stützen

Die türkische Zentralbank hat angekündigt, die Banken des Landes notfalls unbegrenzt mit Geld zu versorgen. Hinter der Entscheidung steht die Befürchtung, dass der Putschversuch einen Bankrun auslösen und das Vertrauen ausländischer Investoren untergraben könnte. Beobachter sind skeptisch, ob die Beruhigungsmaßnahme fruchten wird.

Türkische Wirtschaft gerät in den Sog der politischen Instabilität

Der gescheiterte Staatsstreich wird der türkischen Wirtschaft langfristig schaden. Investoren dürften sich nun zweimal überlegen, ob sie ihr Geld in dem Land anlegen. Die Landeswährung Lira stürzte am Samstag ab und schadet damit der auf kurzfristige Investitionen angewiesenen Wirtschaft.

Brexit-Schock könnte weltweiten Handelskrieg auslösen

Der weltweite Fall der Zinsen ist der wichtigste makroökonomische Effekt des Brexit. Verbunden mit einem veritablen Abwertungswettlauf trifft die Entwicklung Europa und Japan hart. Großbritannien lässt sich auf einen hochriskanten Poker ein. Der Profiteur eines neuen Handelskrieges könnte China sein.

Qualifizierte Mitarbeiter müssen gut bezahlt werden. (Foto: Flickr/ME-Arbeitgeber/CC BY 2.0)

Ökonomen: Unternehmen sollten höhere Löhne zahlen

Deutschland hinkt bei den Lohnzahlungen im europäischen Vergleich hinterher. Um Unsicherheiten wie etwa den Brexit unbeschadet zu überstehen, braucht es jedoch eine kräftige Binnennachfrage. Experten fordern daher, dass die Löhne noch über mehrere Jahre kräftig steigen müssten.

Flucht in die virtuelle Welt. (Foto: Flickr/Tobias Vemmenby/CC BY 2.0)

Pokémon Go steigert Börsenwert von Nintendo um fast 60 Prozent

Der Hype um das Smartphone-Spiel Pokémon Go hat den Börsenwert des japanischen Videospielekonzerns Nintendo binnen weniger Tage in die Höhe katapultiert. An den zurückliegenden vier Handelstagen bis einschließlich Dienstag verbuchte die Nintendo-Aktie an der Börse von Tokio insgesamt ein Plus von 59 Prozent. Am Dienstag legte sie um fast 13 Prozent zu und schloss bei 22.840 Yen (203 Euro).

Waffenhändler verdienen doppelt: Zuerst kommt der Krieg, dann die Abwehr der Flüchtlinge

Die EU hat die Aufrüstung der Grenzschutzagentur Frontex beschlossen. Von der sich daraus ergebenden Materialbeschaffung profitieren jene Rüstungsfirmen, die die Kriege überhaupt erst möglich machen, in denen Millionen Menschen in die Flucht getrieben werden. Eine neue Untersuchung belegt den fatalen Kreislauf.

Bundeskanzlerin Angela Merkel. (Foto: Consilium)

Deutschland will schwache Exporte mit Waffen-Deals beleben

Die deutsche Industrie verbucht einen enttäuschenden Mai beim Auftragseingang. Die weltweite Rezession schlägt auf die deutsche Wirtschaft durch. Durch die Russland-Sanktionen hat sich Deutschland zusätzlich geschwächt. Nun ruhen die Hoffnungen auf der Rüstungs-Industrie.

Zu erkennen sind im Vergleich der Entwicklung eines Jahres die Verschiebungen in der Länder-Liste. (Foto: Flickr/ SFS trains IqAF security forces by DVIDSHUB CC BY 2.0)

Deutsche Rüstungsexporte in einem Jahr fast verdoppelt

Die deutsche Rüstungsindustrie ist im vergangenen Jahr zu einer der erfolgreichsten Branchen aufgestiegen. Für die Folgen des Geschäfts - millionenfache Flucht und Vertreibung - muss die Industrie allerdings nicht aufkommen: Die europäischen Steuerzahler sind die Lebensversicherung einer immer einflussreicheren Industrie.

Die obere Karte zeigt die von ISIS beanspruchten Gebiete, in denen Konflikte toben oder noch entstehen sollen. Die untere Grafik der EIA zeigt sieben wichtigsten Knotenpunkte und Wasserwege für den weltweiten Ölhandel. (Grafik: Screenshot und EIA)

ISIS will wichtigsten Handelsweg für Öl nach Europa kontrollieren

Der sogenannte Islamische Staat hat ein Video veröffentlicht, in dem er sein strategisches Ziel auf einer Landkarte darstellt. Demnach wollen die islamistischen Söldner die wichtigsten Handelsroute für Erdöl nach Europa kontrollieren. Sollte dies gelingen, wäre ein sicherer Transport von Öl auf dem Seeweg nach Europa gefährdet. In die Bresche könnten die USA springen: Sie haben mit der Lieferung von Flüssiggas nach Europa begonnen.

Panoramablick über Hongkong. (Foto: Flickr/ Hong Kong Victoria Harbour Sunset by Studio Incendo CC BY 2.0)

Hongkong wird zur teuersten Stadt der Welt

In der Rangliste der teuersten Städte der Welt ist Hongkong auf den Spitzenplatz gerückt. Die Fernost-Metropole verdrängte in der am Mittwoch vorgelegten Aufstellung die angolanische Hauptstadt Luanda, die drei Jahre lang als die für Ausländer teuerste Stadt der Welt galt.

Brutaler Umgang mit Mitarbeitern einer Bank in China. (Screenshot: Youtube)

China: Chef schlägt Angestellte wegen schlechter Leistung öffentlich

Mehrere Angestellte einer chinesischen Bank sind nach schlechten Leistungen bei einem Wettbewerb mit körperlicher Züchtigung bestraft worden. Die demütigende Aktion soll zur Suspendierung einiger Vorgesetzter geführt haben.

Zuerst Russland, dann die Türkei: Deutsche Wirtschaft verliert wichtige Märkte

Die deutsche Außenpolitik wird zum substantiellen Problem für die deutsche Wirtschaft. Nach Russland droht nun das Wegbrechen des türkischen Marktes. Er ist einer der letzten Wachstumsmärkte in Europa. Das bisher florierende Geschäft könnte nun von anderen übernommen werden.

Das ARES-Shuttle ist ein Vorläufer des endgültigen Projekts. (Foto: Aresnorthamerica)

Erneuerbare Energien: Elektrische Züge können Windkraft speichern

Ein kalifornisches Start-up hat einen Energiespeicher auf Schienen entwickelt. Dabei treibt Wind- oder Sonnenenergie einen Elektro-Zug einen Berg hinauf und erzeugt beim Herabrollen Strom. Die Technologie soll eine effizientere und umweltfreundlichere Alternative zu den bisher gängigen Pumpspeicherkraftwerken mit Wasser darstellen.

Das Logo des Online-Bezahldienstes Paypal. (Foto: Flickr/ paypal by André-Pierre du Plessis CC BY 2.0)

Keine Lizenz: Paypal stellt Dienst in der Türkei ein

Geld senden oder empfangen via Paypal ist für türkische Kunden künftig nicht mehr möglich. Das US-Unternehmen hat von der türkischen Bankenaufsicht keine Lizenz bekommen. Knackpunkt ist der Standort der IT-Systeme.

Der Iran hat seine Produktion in den zurückliegenden Monaten beträchtlich gesteigert und seinen Marktanteil entsprechend ausgeweitet. (Foto: Flickr/ Oil Drums by oatsy40 CC BY 2.0)

Saudi-Arabien und Iran: Beinharter Kampf um neue Öl-Märkte

Die Rivalität zwischen dem Iran und Saudi-Arabien könnte dazu führen, dass sich Erdöl bald wieder deutlich verbilligt. Um keine Marktanteile an die Konkurrenten zu verlieren, wird Saudi-Arabien die Produktionsausweitung des Iran zu überbieten versuchen.

Reise-Unternehmer Vural Öger. (Screenshot YouTube)

Arrestbefehl gegen Reise-Unternehmer Öger

Gläubiger haben gegen den insolventen deutsch-türkischen Reise-Unternehmer Vural Öger einen Arrestbefehl erwirkt. Mit diesem soll die Zwangsvollstreckung von Vermögenswerten in Höhe von einer Million Euro sichergestellt werden. Die Entscheidung des Landgerichts Frankfurt a.M. schränkt auch den Zugriff auf das persönliche Vermögen ein.

Datenschutz als Luxus: Abhörsicheres Smartphone für die Eliten

Ein neues Luxus-Smartphone soll die Geschäftshandys der „internationalen Elite“ vor Cyber-Angriffen und Überwachung schützen. Für 12.000 Euro wirbt die Marke Solarin damit, die mobile Kommunikation abhörsicher zu verschlüsseln. Dazu sei das Gerät mit einer Datenschutz-Technologie ausgerüstet, die derzeit „außerhalb der Geheimdienstwelt nirgendwo sonst verfügbar“ sei.