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Abdullah Gül

Korruptionsskandal in der Türkei: Drei Minister werfen das Handtuch

Nicht nur innerhalb der türkischen Polizei, auch im Kabinett gibt es nun erste personelle Konsequenzen. Gut eine Woche nach Beginn der Verhaftungswelle, haben sowohl der türkische Innenminister als auch der Wirtschaftsminister ihren Rücktritt erklärt. Wenig später folgte ihnen Umweltminister Erdoğan Bayraktar nach. Vor acht Tage waren ihre Söhne wegen Korruptionsvorwürfen festgenommen worden. Am Nachmittag trat zudem der AKP-Abgeordnete und ehemalige Innenminister İdris Naim Şahin ab.

Nejat Uygur ist tot: Türkischer Theaterstar stirbt mit 86 Jahren

Seine Theaterkarriere überdauerte fast sieben Jahrzehnte. Jetzt ist der türkische Schauspieler Nejat Uygur mit 86 Jahren verstorben. Am Montagabend ging es in einem Krankenhaus in Istanbul zu Ende.

Wahlhelfer in Sozialen Netzwerken​: Erdoğan beauftragt 6000 Personen

In der Türkei finden im kommenden Jahr die Kommunalwahlen statt. Die Opposition möchte, dass die AKP unterliegt. Doch Premier Erdoğan hat sich eine neue Strategie ausgedacht. So soll zunehmend in den Sozialen Netzwerken für die AKP geworben werden. Tausende Personen aus dem Bereich der Sozialen Medien wurde hierzu beauftragt.

Öffnung eines neuen EU-Beitrittskapitels: Das falsche Signal an Erdoğan?

Seit diesem Dienstag ist der dreijährige Stillstand zwischen der EU und der Türkei vorbei. Mit der offiziellen Öffnung von Kapitel 22 zur Regionalpolitik sollen sich beide Parteien wieder aufeinander zu bewegen. Doch nicht bei allen kommt dieser Schritt gut an. Gerade in Anbetracht der Gezi-Park-Proteste hätte es eine andere Reaktion in Richtung Türkei geben müssen.

Türkeiberichterstatterin warnt: Bağış sollte lieber seine Zunge hüten

Die Türkeiberichterstatterin des EU-Parlaments, Ria Oomen-Ruijten, sorgt sich um die Stimmung innerhalb der EU. Besonders ins Auge sticht ihr dabei offenbar die Ausdrucksweise des türkischen EU-Ministers Egemen Bağış. Dieser schlage ihrer Meinung nach zu oft einen falschen Ton gegenüber seinen Gesprächspartner an.

Türkei: Nach Wirtschafts-Aufschwung kein Interesse mehr an EU-Beitritt

Brüssel verlangt von Ankara weitere EU-Reformen. Nur dann sei ein erfolgreicher Beitrittsprozess möglich. Doch Zweidrittel des türkischen Volks hat das Interesse an der EU verloren. Das Vertrauen in den heimischen wirtschaftlichen Aufschwung ist ungebrochen.

Türkei: Erdoğan liebäugelt mit Präsidents​chaft

Premier Erdoğan will offenbar nicht ablassen von seinen Präsidentschafts-Ambitionen. Als sein größter Kontrahent wird Abdullah Gül gehandelt. Innerhalb der AKP haben beide ihre Unterstützer. Das könnte die Partei schon bald vor eine Zerreißprobe stellen.

Eint nun doch das Gas? Türkei und Griechenland wollen Zypern-Verhandlungen wiederaufnehmen

Die Offshore-Erdgasfelder vor Zypern haben in der Vergangenheit schon für ordentlich Zündstoff zwischen der Türkei und Griechisch-Zypern gesorgt. Jetzt könnten ausgerechnet sie für einen neuen Annäherungsversuch der Streithähne sorgen. Denn schon in Kürze sollen neue Friedensverhandlungen aufgenommen werden. Immerhin: Ein geeintes Zypern stünde im Einklang mit türkischen Interessen. Dann kann das Land auch die Einnahmen aus der Gasförderung vor der Südküste zu einem Teil für sich beanspruchen.

Präsident Gül lobt Gezi-Park Proteste vor Merrill-Lynch-Bänkern

Der türkische Präsident Abdullah Gül hat vor Vertretern der Investmentbank Merrill Lynch die Gezi-Park Proteste in ihren Anfängen gelobt. Doch bei Gewalttätern, die Proteste missbrauchen, müsse die Polizei durchgreifen. In New York sei das nicht anders.

Gruß zum Ramadanfest: Präsident Gül ruft zur Einigkeit beim EU-Beitritt auf

Zum Beginn des dreitägigen Ramadanfestes hat der türkische Präsident Abdullah Gül die Bürger des Landes nicht etwa an Bedürftige oder sozial Schwache erinnert. In den Fokus stellt er in diesem Jahr den EU-Beitritt der Türkei. In dieser Frage, so Gül in seiner Eid-Botschaft, müsse das Land sich einig zeigen und hinter den EU-Bestrebungen stehen.

Ramadan in Istanbul: Abdullah Gül beim Fastenbrec​hen mit Aleviten

Auf einem alevitisch-sunnitischen Iftar-Essen hat sich der türkische Präsident Abdullah Gül in einer Ansprache zur Vielfalt der Türkei bekannt. Doch die Aleviten lassen sich nicht mehr mit warmen Worten abspeisen. Sie verlangen Schritte in Richtung Gleichstellung.

Erdoğan bleibt stur: Pfefferspray-Einsatz ein „natürliches Recht“ der Polizei

Der türkische Premier Erdoğan betrachtet das international heftig umstrittene Handeln der Sicherheitskräfte, anders als die Uno-Hochkommissarin für Menschenrechte Navi Pillay, als völlig legal. Schließlich seien keine Waffen eingesetzt worden. Präsident Abdullah Gül sorgt sich derweil um das Image der Türkei und appelliert an die Demonstranten, ihren Protest zu beenden.

Protest gegen Alkohol-Gesetz: Efes Pilsen macht Webseite dicht

Erst das Aus für das diesjährige „Efes Pilsen One Love Festival“, jetzt ist auch noch die Internetseite des Unternehmens dicht. Der führende türkische Bier-Produzent hat aus Protest gegen das kürzlich von Präsident Abdullah Gül unterzeichnete Alkohol-Gesetz Nägel mit Köpfen gemacht und seine Web-Präsenz geschlossen.

Proteste in der Türkei: Wirbeln Demonstranten die Wahlen 2014 durcheinander?

Nach wie vor dauern die Ausschreitungen in der Türkei an. Während die einen nun auf langfristig positive Effekte für die AKP-Regierung hoffen, haben andere ein weitaus näheres Ziel im Blick: Die Wahlen im Jahr 2014. Diese könnten für die Opposition besser ausfallen als gedacht.

Schluss mit EU-Embargo: Gül begrüßt mögliche Waffenlieferung an Syrische Rebellen

Der türkische Präsident Abdullah Gül begrüßt die Entscheidung der EU, das Waffenembargo gegen Syrien zu lockern, um syrische Rebellen mit Waffen zu beliefern. Kein islamisches Land könne legitime Forderungen seines Volkes mit Waffen unterdrücken.

Noch ein Blasphemie-Prozess: Türkische Frauenrechtlerin vor Gericht

Gegen die Frauenrechtlerin Canan Arın wurde Anklage erhoben. Ihr Vergehen ist eines, dass immer mehr an die Praxis in nicht-demokratischen Ländern erinnert. Äußerungen von ihr sollen den Propheten und den Staatspräsidenten der Türkei beleidigt haben.

Auch ohne C-Waffen: Für Bağış ist Intervention in Syrien unausweichlich

Nach Ansicht des türkischen EU-Ministers Egemen Bağış ist eine Intervention in Syrien unvermeidlich. Auch, wenn keine Beweise für den Gebrauch von C-Waffen durch das syrische Regime gefunden werden. US-Präsident Barack Obama hatte zur Besonnenheit gemahnt. Er will die Vorwürfe gründlich prüfen.

Besorgniserregende Entwicklung: Türkischer Präsident Gül fürchtet neuen Holocaust in Europa

Der türkische Präsident Abdullah Gül ist besorgt: Falls die europäischen Staaten weiterhin darin versagten, Toleranz gegenüber anderen Kulturen und Religionen zu üben, werde das zu neuen humanitären Tragödien, wenn nicht gar zu Massentötungen von Menschen führen.

Türkischer Präsident Gül spricht sich offen gegen Polizeigewalt aus

Abdullah Gül hat bei einer Rede zum 168. Jubiläum der türkischen Polizei gesagt, dass Polizisten sich nicht provozieren lassen dürfen. Insbesondere bei Demonstrationen sei Vorsicht angesagt. In diesem Sinne dürfe nur im Rahmen des Verhältnismäßigkeitsprinzips Gewalt angewendet werden.

Mogelpackung: Erdoğan beruft „Rat der Weisen“ für PKK-Frieden ein

Der Friedensprozess mit der PKK schreitet voran. Der türkische Premier Recep Tayyip Erdoğan hat zu diesem Zweck einen „Rat der Weisen“ einberufen. Seine Aufgabe ist es, Überzeugungsarbeit in der Bevölkerung zu leisten. Doch alle Mitglieder gehören zum regierungsnahen Umkreis von Erdoğan und des türkischen Präsidenten Abdullah Gül.