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Abtreibung

Erdogan: Verhütung rottet die türkische Nation aus

Der türkische Präsident Erdogan hat anlässlich des Weltfrauentages dem Thema Familienplanung eine Absage erteilt. Verhütung sei nicht nur ein Verrat, sie rotte das türkische Volk sogar aus. Frauen hätten seiner Ansicht nach vor allem eine Aufgabe zu erfüllen - die der Mutter.

Streng katholisch: Paraguay verweigert vergewaltigter Zehnjähriger eine Abtreibung

Ein zehnjähriges Mädchen wird in Paraguay - wohl von seinem Stiefvater - vergewaltigt und ist im fünften Monat schwanger. Das katholische Land verbietet einen Abbruch der Schwangerschaft. Und demnächst kommt der Papst zu Besuch.

Rezeptfreiheit für Pille danach könnte zu mehr Abbrüchen führen

Frauenärzte sind besorgt, dass mit der Rezeptfreiheit für die Pille danach die Zahl der Abtreibungen wieder steigt.

Konservativer Kurs setzt sich fort: Türkischer Präsident Erdoğan bezeichnet Geburtenkontrolle als «Verrat»

Erneut hat sich der türkische Präsident Erdoğan für mehr Kinder in seinem Land ausgesprochen. Wie schon in der Vergangenheit, so machte er auch jetzt keinen Hehl aus seiner konservativen Haltung gegenüber Geburtenkontrolle. Im Mai 2012 sorgte der Politiker für einen internationalen Aufschrei, als er Abtreibungen als Mord bezeichnete und darauf hin ein defacto Verbot in der Türkei erwirken wollte.

Fast 80.000 pro Jahr: Abtreibungsraten in der Türkei sind deutlich gestiegen

Die Zahl der Abtreibungen in der Türkei hat sich nach Angaben des Gesundheitsministeriums zwischen 2002 und 2012 deutlich erhöht. Waren es vor zwölf Jahren 33.007 Abbrüche jährlich, entschieden sich 2012 bereits 78.961 Frauen für den Eingriff. Vor gut zwei Jahren stand das Land kurz vor einem Abtreibungsverbot.

Baby die Toilette hinuntergespült: Chinesische Mutter offenbar völlig überfordert

Die Bilder der dramatischen Rettungsaktion gingen um die Welt. Chinesische Feuerwehrleute bargen am Wochenende ein Neugeborenes aus einem Toilettenrohr. Der kleine Junge war „entsorgt“ worden. Seine 22-jährige Mutter kommt nun mit einer etwas anderen Geschichte.

Erdogan hätte seine Freude: Gouverneur unterschreibt striktestes Abtreibungsgesetz der USA

Mit seiner harten Linie zum Thema Abtreibung hat der türkische Premier Recep Tayyip Erdoğan im Frühjahr 2012 für Proteste im In- und Ausland gesorgt. In North Dakota könnte das noch folgen. Dort wurde jetzt das wohl strikteste Abtreibungsgesetz der Vereinigten Staaten unterzeichnet. Verboten ist ein Abbruch in nahezu allen Fällen, sobald ein Herzschlag des Fötus feststellbar ist.

Grausame Ein-Kind-Politik in China: 336 Millionen Abreibungen in gut 40 Jahren

Die Einführung der Ein-Kind-Politik hat in China in den vergangenen 40 Jahren dazu geführt, dass 336 Millionen Abtreibungen und 196 Millionen Sterilisierungen durchgeführt wurden. Das Regime will nun die Vorschriften lockern – zu spät für die überalterte Gesellschaft, sagen Analysten.

Nachhilfe in Sachen Liebe: Türkisches Ministerium bringt Ratgeber für junge Paare heraus

Die türkische Regierung blickt neuerdings in die Schlafzimmer ihrer Landsleute. Das türkische Ministerium für Familien- und Sozialpolitik hat im Zuge eines neuen, vorehelichen Bildungsprogramms nun eine entsprechende Broschüre herausgebracht. Und diese beschäftigt sich unter anderem auch mit dem Thema Hochzeitsnacht.

Vergewaltigungsopfer: Türkisches Gericht verbietet Frau die Abtreibung

Eine türkische Frau, die ihren Vergewaltiger getötet und anschließend enthauptet hat, wurde von einem Gericht untersagt, den bei dem Verbrechen entstandenen Fötus abzutreiben.

Abtreibung: AKP arbeitet weiter auf ein Verbot hin

Die Arbeiten an der neuen türkischen Verfassung laufen derzeit auf Hochtouren. Und die regierende AKP versucht nun offenbar Bestimmungen zu platzieren, die die Grundlage für Verbote von Samenbanken, Abtreibungen und Kaiserschnitte werden könnten. Ganz anderes hat die Oppositionspartei CHP im Sinn. Sie will verfassungsrechtlichen Schutz für Atheisten und Kriegsdienstverweigerer.

Abtreibungs-Touren: Türkisches Ministerium für Tourismus und Kultur entzieht Reiseveranstalter die Lizenz

Das türkische Ministerium für Tourismus und Kultur hat die Umtriebe eines Reiseunternehmens gestoppt und ihm die Lizenz entzogen. Der Grund: Der Betrieb hat internationale „Abtreibungs-Touren“ für türkische Frauen angeboten.

Versuchte Abtreibung im 5. Monat: Türkin in Istanbul verhaftet

Auf Grund eines anonymen Hinweises konnte am vergangenen Sonntag eine junge Frau verhaftet werden. Ihr Vergehen: Sie wollte ihre Schwangerschaft in einer Klinik im Istanbuler Distrikt Eyüp im fünften Monat abbrechen lassen.

Abtreibung nach der 10. Woche: Türkische Regierungspartei fordert Gefängnis bis zu drei Jahren

Türkische Frauen, die sich nach der zehnten Schwangerschaftswoche einer medizinisch unnötigen Abtreibung unterziehen, könnte künftig eine Gefängnisstrafe zwischen einem und drei Jahren drohen. Diese Regelung sieht ein neuer, noch nicht verabschiedeter Gesetzesentwurf vor.

Nach der Abtreibung: Türke erdrosselt seine Freundin

Ein junger Mann, der der Tötung seiner 19-jährigen Freundin beschuldigt wird, erklärte, dass er das Verbrechen in einem Wutanfall begangen hätte. Der Grund: Die Frau hatte das gemeinsame Baby abgetrieben.

Umfrage: Kurden wollen friedlich mit Türken in der Türkei zusammenleben

66 Prozent der kurdischen Bevölkerung wollen friedlich mit ihren türkischen Nachbarn in einer Gemeinschaft zusammenleben, wohingegen nur 6,2 Prozent der Kurden separatistische Gedanken hegen. Das geht aus einer kürzlich von der Forschungsgesellschaft ANAR durchgeführten Umfrage hervor.

Ende der Abtreibungsdebatte à la francaise: Türkei sollte Kondome an Schulen verteilen

Ob die Vorsitzende der Delegation im Gemischten Parlamentarischen Ausschuss EU-Türkei sich da nicht mal zu weit aus dem Fenster gelehnt hat. Die einstige Bauingeneurin und Mathematiklehrerin Hélène Flautre hat vorgeschlagen, statt Abtreibung in der Türkei zu verbieten, mit der Verteilung von Kondomen in Schulen zu beginnen.

Abtreibungsverbot: Regierung rückt von ihren Plänen ab

Mit dem Kopf durch die Wand, gegen den Willen der Bevölkerungsmehrheit und wider internationaler Proteste: Beim Thema Abtreibung, das musste die türkische Regierung nun lernen, funktioniert das nicht. Bereits in der vergangenen Woche kündigte der Gesundheitsminister einen "Mittelweg" an. Jetzt ist klar, ein de facto Verbot von Abtreibungen wird es nicht geben.

Gesundheitsminister: Türkische Regierung will in Abtreibungsfrage einen „Mittelweg“ finden

Die hitzige Debatte um das Thema Abtreibung in der Türkei geht in eine neue Runde: Wie Gesundheitsminister Recep Akdağ nun ankündigt, werde der Vorschlag der Regierung, der dem Parlament vorgelegt werden soll, einen "Mittelweg" finden, der sowohl das Recht der Mutter auf eine Wahl als auch das Recht des Fötus auf Leben berücksichtigen werde. Konkreter wurde er allerdings nicht. Der Diskussion bietet er damit mehr Zündstoff, als dass er Klarheit schafft.

Abtreibungsverbot: Mehrheit der Türken sagt Nein!

Seit mehr als zwei Wochen tobt in der Türkei eine heftige Debatte um das Thema Abtreibung. Selbst US-Megastar Madonna hat sich mit einem "Nipplegate" während ihres Konzertes am vergangenen Donnerstag eingemischt. Mit ihrer ablehnenden Haltung hinsichtlich eines möglichen Abtreibungsverbotes steht sie übrigens nicht nur auf der Seite vieler Frauen, sondern für die Mehrheit der Bevölkerung, die von Erdogans Plänen rein gar nichts hält.