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Ärzte

Ärzte bezweifeln Sicherheit von Atomkraftwerken

Angesichts der steigenden Bedrohung durch gezielte Terroranschlägen auf Atomkraftwerke fordern Ärzte ein Umdenken.

Nach Germanwings-Absturz: Ärzte sollen Schweigepflicht brechen

In ihrem Abschlussbericht empfiehlt die französische Luftfahrtbehörde, dass die Behörden bei Gefahr von Ärzten zukünftig informiert werden sollten. Sowohl in Frankreich als auch in Deutschland gibt es dazu keine eindeutige Gesetzeslage. Das müsse sich nun ändern.

Gerade bei Studien arbeiten Ärzte zusammen mit Pharmaunternehmen. Dem Verband forschender Arzneimittelhersteller zufolge sei das unerlässlich und eine Entschädigung für Kosten sei nur gerecht. (Foto: vfa)

Pharmabranche will Zahlungen an Ärzte veröffentlichen

Im Zuge der Antikorruptions-Regelungen gehen die Pharmafirmen nun in die Offensive. Sie wollen im kommenden Jahr die Zahlungen ihrerseits an Ärzte offenlegen. Je nachdem, um welche Art der Zahlung es sich handelt müssen die Ärzte vor Veröffentlichung nicht vorher zustimmen.

Der Patient benötigt für die Online-Sprechstunde nur einen Computer, eine Webcam und einen Internetanschluss – spezielle Software etc. ist nicht notwendig. (Foto: Screenshot: patientus.de)

Sprechstunde 2.0: Dermatologen entwickeln Online-Sprechstunde

Um lange Anfahrtswege und Wartezeiten zu vermeiden, haben der Bundesverband Deutscher Dermatologen und die Techniker Krankenkasse zusammen mit einem Start-up eine Online-Sprechstunde entwickelt. Die Sprechstunde ersetzt aber nicht den kompletten Arztbesuch, sondern wird eher für Folgetermine wie zur Nachkontrolle eingesetzt.

Auf Türkisch und Russisch: Patienten bekommen ab 2016 bessere Beratung

Die Unabhängige Patientenberatung geht künftig an das Unternehmen Sanvartis. Das will dafür eine gemeinnützige Gesellschaft gründen, um die Unabhängigkeit der Beratung sicherstellen zu können.

Apothekerverband geht Antikorruptionsgesetz nicht weit genug

Der Ende Juli entworfene Gesetzesentwurf gegen Korruption im Gesundheitswesen ist an einigen Stellen zu vage formuliert. Das kritisiert die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Am Ende wäre man auf die Interpretation der Strafgerichte angewiesen, wenn es beispielsweise um die Frage geht, was die heilberufliche Unabhängigkeit gefährde oder eben nicht.

Antikorruptionsgesetz: Bestechung von Ärzten wird strafbar

Künftig drohen bis zu drei Jahren Haft, wenn sich Ärzte, Zahnärzte oder Apotheker bestechen lassen. Pharmavertreter, die zu großzügige Geschenke verteilen, machen sich ebenfalls strafbar. Krankenkassen und Ärzteverbände begrüßen das neue Gesetz gegen Korruption im Gesundheitswesen, warnen jedoch vor Verunsicherung durch schwammige Formulierungen.

Zahl der Krankenhäuser schrumpft

Die Zahl der Krankenhäuser ist im vergangenen Jahr erneut zurückgegangen. Gleichzeitig lag die Bettenauslastung bei steigender Behandlungsfälle nur bei unter 80 Prozent, wobei sie in den öffentlichen Krankenhäusern war als in den privaten.

Steigender Behandlungsbedarf: Kassen müssen mit Mehrkosten rechnen

Im kommenden Jahr müssen die Krankenkassen 250 Millionen Euro mehr bereitstellen.

Medizinische Schwerstarbeit: Türkische Ärzte entfernen Frau 15-Kilo-Tumor

Türkischen Medizinern ist es gelungen, aus dem Abdomen einer Frau einen 15 Kilogramm schweren Tumor zu entfernen. Türkische Medien sprechen in diesem Zusammenhang von einer Premiere. Die Patientin erholt sich von dem Eingriff offenbar gut.

Medizintourismus: Türkei steigt in die weltweiten Top Ten auf

Die Türkei gilt bereits als das sechst meistbesuchte Touristenziel der Welt. Mittlerweile tut sich für die Wirtschaft jedoch ein weiteres, lukratives Standbein auf. Denn das Land gehört auch zu den populärsten medizinischen Tourismus-Destinationen. Allein 2014 kamen mehr als eine halbe Million medizinischer Touristen.

Die Zukunft ist personalisiert

Die personalisierte Behandlung gerät immer mehr in den Fokus. In den nächsten zehn Jahren wird sie den Blick der Patienten auf die Ärzte und Pharmaunternehmen stark ändern. Die ganze Gesundheitsbranche steht vor einem digitalen, personalisierten Wandel.

Pharmafirmen sollen Spenden an Selbsthilfegruppen offen legen

Ersatzkassen und Ärzte wollen den Einfluss der Pharmaunternehmen auf Selbsthilfegruppen eindämmen. Diese spenden oft hohe Summen, um ihre eigenen Produkte direkt an die Zielgruppe zu vermarkten, so der Vorwurf. Die Pharmafirmen verweisen auf ihre Leitsätze zur Transparenz. Doch der Druck auf die Industrie nimmt zu.

Gewalt gegen Ärzte: Türkische Regierung macht Krankenhäuser zu Festungen

Nach einer Reihe von Gewalttaten gegen türkische Ärzte und medizinisches Personal plant die Regierung in Ankara nun offenbar die Krankenhäuser des Landes sicherer zu machen. Die Gebäude sollen künftig mit Polizisten und Röntgenscannern geschützt werden. Allein zwischen 2012 und 2015 sollen mehr als 31.000 Gewalttaten gegen medizinisches Personal verübt worden sein.

Gesundheit geht vor: Zwei Kliniken in NRW schaffen pharmakologische Hotline zum Ramadan

Der gerade begonnene Fastenmonat Ramadan stellt viele Krankenhäuser vor besondere Herausforderungen. Im neunten Monat des islamischen Mondkalenders sollen Muslime von Tagesanbruch bis Sonnenuntergang auf den Verzehr von Essen und Trinken, Rauchen und Geschlechtsverkehr verzichten. Wenn sich gläubige Muslime gleichzeitig gegen die Einnahme von Medikamenten entscheiden, kommt es zwischen Arzt und Patienten immer wieder zu Diskussionen. Die HELIOS Kliniken in Wuppertal und Schwelm schaffen deshalb per Ramadan-Pharma-Hotline ein Beratungsangebot für ihre Ärzte.

Ärzte wollen Namen für Antikorruptionsgesetz nicht preisgeben

Die Bundesregierung will die Namen aller Ärzte veröffentlichen, die Zuwendungen von der Pharmaindustrie erhalten – auch wenn es sich dabei um Kugelschreiber und Notizblöcke handelt. Das geht vielen Medizinern zu weit. Die Pharmaindustrie begrüßt das Gesetz. Ärzte hingegen fühlen sich stigmatisiert und unter den Generalverdacht der Korruption gestellt.

Patienten nutzen Apps für medizinische Therapie

In Deutschland entsteht eine neue Startup-Szene, die die Internetmedizin in Form von Apps für Patienten attraktiv macht. Einer Studie zufolge können Apps die Therapietreue, das Patientenverhalten und die medizinische Versorgung verbessern.

Verband: Ärzte müssen bei Überstunden mutiger werden

Assistenzärzte, die ihre Überstunden geltend machen wollen, müssen mit Nachteilen rechnen. Sie werden bei Operationen benachteiligt. Ein finanzieller oder Zeitausgleich für die geleisteten Überstunden entfällt oft.

Ärzte gegen TTIP: Gesundheit darf nicht von Kapital-Interessen bestimmt werden

Eine Allianz von Ärzteverbänden fordert die Ausklammerung des Gesundheitsbereichs aus dem Freihandelsabkommen TTIP, das die EU mit den USA schließen will. Die Ärzte sehen die Gefahr, dass das an der Marktwirtschaft orientierte US-System und das eher auf Solidarität bedachte deutsche System nicht zusammenpassen können.

Das Geld wird knapp: Ärzte investieren kaum noch in ihre Praxen

Die wirtschaftliche Lage der niedergelassenen Ärzte stagniert. Geld für Investitionen in die Praxis bleibt kaum noch übrig. Die Betriebskosten für Personal und Material steigen überdurchschnittlich stark. Der Anreiz für die Eröffnung einer eigenen Praxis sinkt. Das kann den Ärztemangel noch verstärken.