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AKW

Atomkraftwerke: Fehlerhafte Bauteile können zu massiven Störfällen führen

In 55 Prozent aller französischen Atomreaktoren droht ein massiver Störfall. Betroffen sind auch Meiler an den Standorten Fessenheim und Cattenom unweit der deutschen Grenze.

Das Kernkraftwerk Philippsburg von oben. (Screenshot YouTube)

Baden-Württemberg stoppt Betrieb von Philippsburg 2

Im baden-württembergischen Atomkraftwerk Philippsburg 2 hat ein Mitarbeiter wiederholt Sicherheitstests zum Strahlenschutz nur vorgetäuscht. Das Umweltministerium hat dem Betreiber EnBW vorläufig den Betrieb untersagt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.

Terror: Belgien evakuiert Atomkraftwerke

Das belgische Atomkraftwerk Tihange wurde nach den Brüsseler Anschlägen teilweise geräumt. Tihange liegt knapp 60 Kilometer entfernt von Aachen und war in der Vergangenheit wegen wiederholter Störfälle aufgefallen.

Belgien: Polizei findet Kalaschnikow und Sprengstoff-Gürtel bei Attentätern

Die belgische Polizei findet am Brüsseler Flughafen einen nicht gezündeten Sprengstoffgürtel. Zudem wurde eine Kalaschnikow neben einem toten Attentäter gefunden. Aktuell wird ein belgisches Atomkraftwerk in der Nähe von Aachen evakuiert.

Japan nimmt vierten Atomreaktor nach Fukushima-Katastrophe ans Netz

Fast fünf Jahre nach der Atomkatastrophe von Fukushima ist in Japan ein vierter Nuklearreaktor wieder ans Netz gegangen. Wie der Betreiberkonzern Kansai Electric Power mitteilte, wurde im Atomkraftwerk Takahama rund 380 Kilometer westlich der Hauptstadt Tokio am Freitag der Reaktor Nummer vier wieder hochgefahren. In der Anlage war bereits im Januar trotz heftiger Proteste in der Bevölkerung ein erster Reaktor wieder hochgefahren worden.

Nach Jet-Abschuss: Türkisch-russische Wirtschaftsbeziehungen stehen auf dem Spiel

Der Abschuss eines russischen Jets durch das türkische Militär könnte auch die engen wirtschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Staaten ins Wanken bringen. Vor allem auf dem Energiesektor sind Russland und die Türkei eng miteinander verbunden. Kommt es nun zu einer Eskalation, könnte Putin hier einen Schlussstrich ziehen.

RWE setzt auf Wachstum in der Türkei

Der Energiekonzern RWE will sein Stromgeschäft in der Türkei deutlich ausbauen. Bis zum Ende der Dekade will das Unternehmen rund eine Million türkische Kunden haben. Die Chancen für eine weitere Marktdurchdringung scheinen gut. Bereits Anfang des Jahres wurde bekannt: Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan will dem steigenden Energiebedarf seines Landes in den kommenden acht Jahren mit massiven Investitionen begegnen.

Atomkraftwerk: Türkei sollte nicht mit Russland zusammenarbeiten

Die Zweifel an der Zusammenarbeit mit Russland haben einen leitenden Angestellten im ersten türkischen Atomkraftwerk in Akkuyu zum Rücktritt bewogen. Zwar erachtet auch er die Atomenergie für die Türkei als unverzichtbar. Rosatom sei für eine Kooperation aber nicht professionell genug.

Zweites Türkisches AKW: Wird Anlage in Sinop günstiger als gedacht?

Das zweite türkische Atomkraftwerk wird offenbar weniger kostspielig, als ursprünglich angenommen. Die Anlage in Sinop an der Schwarzmeerküste wird jüngsten Schätzungen zufolge Kosten in Höhe von 16,3 Milliarden US-Dollar verusachen. Ursprünglich war von Ausgaben zwischen 22 und 25 Milliarden US-Dollar die Rede.

Bayern: Nächtliche Manöver von US-Kampfjets verunsichern Bevölkerung

Im unterfränkischen Grafenrheinfeld sorgten mehrere US-Kampfjets für eine große Verunsicherung bei der Bevölkerung. Sie sollen über dem Atom-Reaktor Grafenrheinfeld gekreist sein. Nach Angaben der Polizei soll es sich um eine Militär-Übung gehandelt haben.

Yildiz weist Kritik an türkischen AKW-Plänen zurück: Deutschland, Frankreich und Japan sind viel leichtsinniger

Der türkische Energieminister Taner Yildiz lässt internationale Kritik an den türkischen Kernkraft-Plänen nicht gelten. Die Türkei sei nicht weniger mutig als andere Länder, die Kernkraftwerke hätten. Andere Standorte seien seiner Ansicht nach weitaus gefährlicher als der in Mersin.

Türkei soll Weltmarkt-Führer für Sonnen-Energie werden

Die Türkei ist ein sonniges Land. Investoren haben nun die Möglichkeit entdeckt, das Land an die Weltspitze der erneuerbaren Energien zu führen.

Spatenstich: Türkei beginnt mit Bau von erstem Atomkraftwerk

Die türkischen Atomkraftwerke werden real. Mit dem Baubeginn in Mersin wird jetzt das erste von bislang drei geplanten Atomkraftwerken im Land umgesetzt. Umweltschützer begleiteten den Spatenstich mit Protesten. Die Polizei rückte mit Wasserwerfern an.

Fukushima: Radioaktive Spuren vor Kanadas Küste entdeckt

Wissenschaftler des Woods Hole Oceanographic Institution haben an der Küste Kanadas radioaktive Spuren entdeckt, deren Ursache in der Atom-Katastrophe von Fukushima liegen. Bald könnte die gesamte Westküste der USA betroffen sein. Noch können die Experten keine Gesundheits-Gefährdung erkennen.

Fischer in Japan schockiert über Leck in Fukushima-Ruine

Die japanische Betreibergesellschaft Tepco hat Informationen über ein Leck am Fukushima-Reaktor über zehn Monate geheim gehalten. Während dieser Zeit strömte radioaktiv verseuchtes Wasser ins Meer. Die örtlichen Fischer-Betriebe sind schockiert.

Steigender Energiebedarf: Erdoğan fordert 120 Milliarden Dollar Investitionen bis 2023

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan will dem steigenden Energiebedarf seines Landes in den kommenden acht Jahren mit massiven Investitionen begegnen. Bis zum hundertjährigen Jubiläum der Republik sollten umgerechnet gut 120 Milliarden US-Dollar fließen. Seiner Ansicht nach müsse die Türkei aber sowohl auf Atom- als auch auf Erneuerbare Energie setzen.

Likeminds 2015: Deutsch-türkischer Austausch stellt das Thema „Energie“ in den Fokus

Bereits zum fünften Mal sind deutsche und türkische Nachwuchsführungskräfte aufgerufen, sich für das binationale Begegnungsprogramms „likeminds: german-turkish junior expert initiative“ zu bewerben. Das Format ist in seiner Art einmalig und kann mittlerweile auf ein ordentliches Netzwerk blicken. In der kommenden Runde geht es vor allem um das Thema „Energie“. Das Thema ist gleichermaßen für die Türkei, wie auch für Deutschland interessant und relevant.

Erstes türkisches Atomkraftwerk: Ministerium billigt umstrittenen Umweltverträglichkeits-Report

Das türkische Umweltministerium hat den Umweltverträglichkeitsbericht für das Kernkraftwerk in Akkuyu in der südlichen Provinz Mersin zugelassen. Das Papier umfasst mehr als 3000 Seiten und wurde zunächst abgelehnt. Die Zustimmung des Ministeriums fällt nun mit einer Türkei-Visite des russischen Präsidenten Wladimir Putin zusammen.

Protest gegen türkisches Atomkraftwerk: Aktivist rudert drei Monate durchs Schwarze Meer

Mit einer kräftezehrenden Aktion hat ein Amateur-Ruderer gegen die umstrittenen AKW-Pläne der türkischen Regierung protestiert. Mit seinem Boot ruderte er drei Monate an der Schwarz Meer-Küste entlang. Sein Ziel: Die Menschen auf die unberechenbaren Gefahren der Atomkraft in dieser Region aufmerksam machen.

Erstes türkisches AKW: Bau soll schon nächstes Frühjahr starten

Das erste türkische AKW nimmt Gestalt an. Der Bau der umstrittenene Anlage in Akkuyu soll dem türkischen Energieminister zufolge im Frühjahr 2015 starten. Insgesamt soll das Vorhaben 22 Milliarden US-Dollar verschlingen.