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Syrische Flüchtlinge in der Türkei: Ob sie jemals heimkehren ist ungewiss

Insgesamt 200.000 Flüchtlinge haben in der Türkei Zuflucht vor dem syrischen Bürgerkrieg gefunden. Viele von ihnen hatten damit gerechnet, dass Assad bald gestürzt werde und sie zurückkehren können. Doch je länger der Krieg dauert, desto unwahrscheinlicher wird dieses Vorhaben.

Türkei-Report: „Null-Problem Politik“ gescheitert

Die amerikanische Denkfabrik International Crisis Group (ICG) ist der Auffassung, die Türkei spiele sich im Syrien-Konflikt zunehmend als „sunnitischer Hegemon“ auf. Die von Ankara viel beschworene „Null-Problem Politik“ sei am Ende. Doch noch könne das Land eine ausgewogenere Rolle einnehmen, um ihre Grenze zu Syrien zu sichern. Denn der Konflikt könne jederzeit auf die Türkei überspringen.

Unwiederbringlich zerstört: Historische Moschee fällt Unruhen in Syrien zum Opfer

Der Bürgerkrieg in Syrien fordert nicht nur menschliche Opfer. Das Land steht auch vor einem kulturellen Untergang. Die 1300 Jahre alte al-Omari Moschee in der Stadt Dar'a, wurde im Zuge einer Sprengung komplett zerstört. Opposition und Regierung beschuldigen sich gegenseitig.

Syrien-Konflikt: Warum sich die Türkei keinen Angriff leisten kann

Der amerikanische Wissenschaftler und Direktor des Türkei-Programms am Washington Institute for Near East Policy, Soner Çağaptay, sagt: Die Türkei habe nicht die militärischen Mittel und Fähigkeiten eine unilaterale Invasion in Syrien durchzuführen. Außerdem kann sie sich derartige Abenteuer weder wirtschaftlich, noch innenpolitisch leisten. Der Widerstand im eigenen Land ist zu groß.

Syrien: Zentralrat der Muslime unterstützt deutsches Engagement

Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD), Aiman Mazyek, sagt, dass er die Aufnahme von Flüchtlingen aus Syrien begrüße. Deutschland sei an diesem Punkt etwas spät aufgewacht. Doch er könne es nicht verstehen, warum hauptsächlich nur syrische Christen aufgenommen werden sollen. Verfolgte haben keine Religion.

Syrien: Selbstmord-Anschlag in Moschee fordert zahlreiche Tote

Terror in Syrien. Bei einem Selbstmord-Anschlag in der Al-Imam-Moschee wurde der islamische Gelehrte Mohammed Said Ramadan al-Bouti getötet. Es sollen eine Reihe von weiteren Personen getötet worden sein. Die Rebellen der Freien Syrischen Armee (FSA) und die islamistische al-Nusra-Front haben verkündet, dass sie den Anschlag nicht verübt haben. Moscheen als Angriffs-Ziele kämen für sie nicht in Betracht.

Syrien: Alawiten haben Angst vor Rache durch radikale Islamisten

Der Krieg in Syrien nimmt konfessionelle Züge an. Die alawitische Minderheit des Landes ist in Todesangst. Denn sollte das Assad-Regime fallen, dann erwartet sie das Schlimmste. UN-Vertreter warnen schon heute vor einem Genozid.

US-Wissens​chaftler: „Die Türkei ist aktiv beteiligt am Syrien-Kon​flikt“

Soner Cagaptay, Direktor eines US-Think Tanks, warnt vor einer Verschärfung des Konflikts um Syrien. Eine zweifelhafte Rolle spiele die Türkei. Ankara wolle Assad um jeden Preis stürzen und unterstütze die Rebellen. Ein Religionskrieg zwischen Sunniten und Alawiten droht.

Unabhängiger Staat Hatay: Gerüchte begünstigen Spannungen zwischen Sunniten und Alawiten

Der syrische Geheimdienst plane einen unabhängigen alawitischen Staat in der Provinz Hatay, berichten türkische Medien. Gerüchte, die einen Keil zwischen die in der Grenzregion friedlich zusammenlebenden Sunniten und Alawiten treiben könnten. Der türkischen Regierung zufolge sei eine mögliche Spaltung der dortigen Bevölkerung das wahre Problem.

Gesundheitsversorgung in Antakya: Flut syrischer Flüchtlinge treibt Kapazitäten an ihre Grenzen

Die Hauptstadt der südtürkischen Provinz Hatay, Antakya, hat offenbar immense Schwierigkeiten mit den nicht abreißenden Flüchtlingsströmen aus Syrien fertig zu werden. Konkret geht es um die steigende Zahl an Verwundeten, die täglich in die Stadt und in die ohnehin überlasteten Krankenhäuser strömen.