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Ali Babacan

Türkei: Lira erneut auf Talfahrt

Wenige Monate vor den Parlamentswahlen trüben sich die wirtschaftlichen Aussichten in der Türkei ein. Sowohl die Arbeitslosigkeit ist auf einem ungekannten Rekordhoch, als auch die türkischen Lira zeigten sich zurzeit schwach. Schuld daran ist wohl die türkische Zentralbank.

Was bringen die Parlamentswahlen? Ausländische Investoren besorgt über Stabilität der Türkei

Die anstehenden Parlamentswahlen in der Türkei sorgen im Ausland für Unsicherheiten. Oftmals liegen diese aber in einem mangelhaften Wissen über das politische System des Landes begründet. Während man sich offenbar um die Stabilität des Landes sorgt, scheint die Frage nach dem künftigen Regierungssystem zweitrangig.

Sechs Jahre nach Erdoğans Abgang: Türkischer Premier Davutoğlu kommt nach Davos

Sechs Jahre nach dem dramatischen Abgang des damaligen türkischen Premiers Erdoğan, wird die Türkei beim Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos nun wieder auf höchster Ebene vertreten. Premier Ahmet Davutoğlu hat entschieden, Ende Januar in der Schweiz dabei zu sein. Ein deutliches Signal gen Westen.

Türkei: Wirtschaftliches Tor des Westens nach Nahost und Asien

Seit Anfang Dezember hat die Türkei den Vorsitz der G20-Staaten. Das Land steht nun für ein Jahr symbolisch für die 20 wirtschaftsstärksten Nationen der Welt, deren Staatschefs sich im kommenden Jahr in der Türkei treffen. Trotz der andauernden Konflikte in der Region, konnte sich die Volkswirtschaft Ankaras gegen alle negativen Einflüsse wehren: Selbst eine ständige Vertretung der G20-Staaten in der Türkei scheint denkbar. Unter türkischer Führung sollen besonders Entwicklungs- und Schwellenländer in die Arbeit der G20 mit einbezogen werden.

Regionale Spannung und schwächelnde EU: Türkei muss Wachstumsprognose nach unten schrauben

Aufgrund der anhaltenden Spannung im Irak und eines unsteten Wachstums in der EU sieht sich die Türkei gezwungen, seine eigenen wirtschaftlichen Ziele zu korrigieren. Das Land hat seine Jahreswachstumsprognose nun auf 3,3 Prozent herabgestuft. Die Sorgen sind groß, dass es zu einer Abschwächung der Exporte kommt, der Hauptantriebskraft der hiesigen Wirtschaft.

Twitter-Blockade in der Türkei: Microblogging-Dienst schaltet Anwalt ein

Twitter hat auf das türkische Verbot reagiert und einen Juristen hinzugezogen. Mit seiner Hilfe wird nun mit der zuständigen türkischen Behörde verhandelt. Erste Ergebnisse soll es schon geben. Unterdessen hat sich auch der türkische Präsident Abdullah Gül gegen die Entscheidung gestellt. Er hofft nun, dass die Blockade sich nicht allzu lange hinziehe.

Stellvertretender Premier: Ausländer können das Geschehen in der Türkei nicht verstehen

Während des G-20-Treffens im australischen Sydney hat der stellvertretende türkische Premier Ali Babacan zugesichert, mehr Transparenz in die wirtschaftlichen Ereignisse in der Türkei zu bringen und bei Ausländern für Aufklärung zu sorgen. Doch nicht nur die Türkei habe Arbeit vor sich. Insgesamt sollten sich die Industrienationen darum bemühen, ihre Abhängigkeit von der Geldpolitik der Notenbanken zu reduzieren.

Neuer Anlauf: Weltwirtschaftsforum lädt Erdoğan nach Davos

Vier Jahre nach der letzten Visite des türkischen Premiers, startet das Weltwirtschaftsforum in Davos nun einen neuerlichen Versuch, Recep Tayyip Erdoğan in den Schweizer Skiort zu locken. Nach einer Auseinandersetzung mit Israels Präsident Shimon Peres hatte er 2009 verkündet, der Zusammenkunft nie mehr beizuwohnen.

Türkische Regierung zeigt Entschlossenheit: AKP-Parteivorstand kündigt weitere Versetzungen an

Ein Vorstandsmitglied der Partei Erdoğans droht mit weiteren Entlassungen, sollten die Ermittlungen im Korruptionsprozess nicht aufhören. Damit bestätigt die Regierungspartei erstmalig einen Zusammenhang zwischen Ermittlungen und Entlassungen. Diese seien zur Rettung der „türkischen Demokratie“ notwendig. Gleichzeitig ermächtigte die Regierung das Justizministerium, Beamte im Rechtswesen be- und versetzen zu können.

Stellvertretender Premier Babacan: Korruptionsskandal wird türkische Wirtschaft nicht langfristig erschüttern

Der türkische Wirtschaftsminister Ali Babacan sieht den Kurs der Regierung durch einen Bericht des IWFs bestätigt. Dieser prophezeit der Türkei einen viel größeren wirtschaftlichen Aufschwung in den nächsten Jahren als allen Industrieländern. Als ein Erfolgsgeheimnis der Türkei sieht Babacan ihr stabiles und sicheres finanzielles Umfeld.

Gezi-Park Hexenjagd: Untersuchung von Finanztransaktionen schaden der türkischen Wirtschaft

Der türkische Ökonom Uğur Gürses steht den Untersuchungen von Finanztransaktionen im Zuge der Gezi-Park-Proteste kritisch gegenüber. Das Verhalten der türkischen Regierung schade der Wirtschaft. Die Besessenheit von einer „Zins-Lobby“ und die damit verbundene Hexenjagd verhindere, dass die richtigen wirtschaftlichen Entscheidungen ergriffen würden.

Ali Babacan: Staatliche Bankenrettungen schaden EU-Haushalten

Ali Babacan, Stellvertretender Ministerpräsident und Staatsminister der Türkei, sagt: Das Vorgehen der EU-Länder gegen die Schuldenkrise ist falsch. Die Bankenrettungen haben die öffentlichen Haushalte enorm verschuldet. Europa steckt in der Klemme.

Freihandelsabkommen: Erdoğan reist mit türkischen CEOs nach Washington

Der türkische Premier Erdoğan möchte auf seinem anstehenden Staatsbesuch in den USA in Begleitung von Geschäftsführern führender türkischer Unternehmen begleitet werden. Ankara plant die Einbindung in das anstehende USA-EU Freihandelsabkommen. Doch bisher hat sich die amerikanische Regierung zum Wunsch Ankaras nicht geäußert.

Neues Spiel, neues Glück: Erster Gong für Istanbuls neue Börse

Mit dem traditionellen Gong-Schlag hat der türkische Ministerpräsident die neue Istanbuler Börse eröffnet. Ihre Besonderheit: Aktien- und Goldmarkt wurden zusammengelegt. Sie trägt den Namen „Borsa İstanbul“ und soll neben New York, London und Tokio zu einem der wichtigsten Finanz-Märkte der Welt werden.

Bald schon 6 Monate Aufenthalt? Türkische Regierung will ausländische Hauskäufer locken

Die türkische Regierung plant die Aufenthaltserlaubnis für Ausländer in der Türkei auf bis zu ein Jahr zu erweitern. Angekurbelt werden soll dadurch der Verkauf von Immobilien. Doch der Bauunternehmer Ali Ağaoğlu plädiert für eine Aufenthaltsdauer für Ausländer von zehn Jahren.

Türkei macht Nägel mit Köpfen: TBB soll eigene Ratingagentur ins Leben rufen

Die türkische Regierung hat den Türkischen Bankenverband (TBB) angewiesen, eine lokale Ratingagentur ins Leben zu rufen. Das gab der türkische Vizepremier Ali Babacan bekannt. Bereits im Januar hatte sich Ankara entschieden, die Dienstleistungen der Kredit-Ratingagentur Standard & Poor’s nicht mehr in Anspruch zu nehmen.

Schrumpfende Geburtenrate: Türkische Regierung entwirft Maßnahmenkatalog

Die türkische Regierung will eine Reihe von Maßnahmen zur Erhöhung der Geburtenrate im Land anschieben. Der Plan umfasst das Bereitstellen von Fertilisationsbehandlungen für Familien ohne Sozialversicherung. Daneben sollen auch Fördergelder fließen.

Schon jetzt die höchsten Spritpreise in Europa: Türken müssen immer tiefer in die Tasche greifen

Die türkische Regierung hat den wenig beneidenswerten Status der Türkei in puncto Spritpreise nun noch einmal manifestiert. Schon jetzt beherbergt das Land die teuersten Zapfsäulen in ganz Europa. Am vergangenen Donnerstag stiegen die Anzeigen noch einmal um zehn Kuruş, umgerechnet etwa sechs Cent, an.

Davutoğlu: Das Regime Assad begeht Kriegsverbrechen

Der türkische Außenminister Ahmet Davutoğlu hat die internationale Gemeinschaft aufgerufen, die Bombardierung der eigenen Bürger durch das syrische Regime als Kriegsverbrechen zu deklarieren. Weiterhin solle darauf bestanden werden, humanitären Zugang zu Zentralsyrien zu bekommen.

Alle Hoffnungen zerschlagen: Erdoğan kommt nicht nach Davos

Der türkische Premier Recep Tayyip Erdoğan hat Rufe, in diesem Jahr wieder am Weltwirtschaftsforum in Davos teilzunehmen, nicht erhört. Stattdessen wird die Türkei durch den stellvertretenden Ministerpräsident Ali Babacan und Familienministerin Fatma Şahin vertreten. Zuletzt hatte sich Stephen Kinnock, Direktor und Leiter des Weltwirtschaftsforums Europa und Zentralasien, persönlich darum bemüht, Erdoğan nach dem Eklat 2009 wieder in der Schweiz zu empfangen.